Studie: Jeder vierte Marketer vernachlässigt Lokalisierung von Inhalten

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Studie: Jeder vierte Marketer vernachlässigt Lokalisierung von Inhalten

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Mittlerweile erkennen Marketingfachleute, wie notwendig die Präsenz in einer Vielzahl verschiedener Märkte ist. Dennoch beunruhigt es, dass mehr als ein Viertel (26 Prozent) die Inhalte nicht entsprechend anpasst. Aus der Perspektive des Marketings schrillen spätestens hier alle Alarmglocken: Eine Lokalisierung von Inhalten zu unterlassen, bedeutet, seine Zielgruppe nicht zu erreichen – ein grundlegendes Problem für den Marketingprozess insgesamt.

juliakamm_sdl

Mittlerweile erkennen Marketingfachleute, wie notwendig die Präsenz in einer Vielzahl verschiedener Märkte ist. Dennoch beunruhigt es, dass mehr als ein Viertel (26 Prozent) die Inhalte nicht entsprechend anpasst. Aus der Perspektive des Marketings schrillen spätestens hier alle Alarmglocken: Eine Lokalisierung von Inhalten zu unterlassen, bedeutet, seine Zielgruppe nicht zu erreichen – ein grundlegendes Problem für den Marketingprozess insgesamt.

Die Gründe für diese Situation sind nachvollziehbar: Inhalte zu schaffen, die wirklich beim Leser ankommen, kosten Zeit und Mühe. Es erfordert akribisches Arbeiten, insbesondere, wenn eine Reihe verschiedener Akteure daran beteiligt sind. Die Übersetzung von Inhalten steht folglich nicht immer ganz oben auf der Tagesordnung der von chronischem Zeitmangel geplagten Content-Marketingfachleute. Angesichts der Investitionen in hochwertige Inhalte ist es bedenklich, wie wenige Marketingfachleute den entscheidenden Schritt weiter gehen und sicherstellen, dass diese Inhalte fachgerecht in die Sprache des Zielpublikums lokalisiert werden.

Eine Kostenfrage?

Ist dies vielleicht hauptsächlich eine Kostenfrage? Ungefähr 46 Prozent der Befragten geben keinen Cent für die Übersetzung aus, vielleicht weil sie von Anfang an nicht ins Budget eingerechnet wurde. Aber anstatt ihn nur als Kostenfaktor zu sehen, sollte der Lokalisierungsprozess als Investition betrachtet werden. Noch wichtiger ist es, die Übersetzung von Anfang an mit einzuplanen. Nicht in diesen Bereich zu investieren, kann ernsthafte Konsequenzen nach sich ziehen – sowohl, was den Schutz des Markenimage angeht, als auch im Blick auf die Kosten. Es gibt reihenweise Marken, die erhebliche Summen ausgeben mussten, um die in Werbekampagnen gemachten Patzer auszubügeln. Wird nicht entsprechend in die Lokalisierung investiert, kann dies immensen Schaden anrichten.

Nicht ohne menschliches Fingerspitzengefühl

Ein guter Übersetzungsanbieter weist Sie darauf hin, in welchen Fällen zwingend mit Übersetzern gearbeitet werden muss und wo die maschinelle Übersetzung möglicherweise ausreicht. Kundenbewertungen können beispielsweise dem Computer überlassen werden, wohingegen andere Inhalte – unter anderem Web- oder Kampagnentexte – ohne menschliches Fingerspitzengefühl nicht auskommen. Die Experten werden Sie beraten, was in welchem Fall erforderlich ist, damit sichergestellt wird, dass jeder Ihrer Inhalte für die jeweilige Zielgruppe überall auf der Welt funktioniert.

Über den Autor: Julia Kamm arbeitet seit 2001 in der Übersetzungsbranche. Sie hat bei SDL, dem Marktführer in den Bereichen globales Content Management und Sprachlösungen, verschiedene Positionen innegehabt, unter anderem die Leitung des Projektmanagements. Seit 2013 unterstützt sie als Account-Managerin Kunden unterschiedlicher Branchen dabei, die Herausforderungen der Internationalisierung und der globalen Kommunikation erfolgreich zu meistern.

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