Studie: Knapp 60 Prozent der Online-Händler wurden im Jahr 2013 abgemahnt

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Studie: Knapp 60 Prozent der Online-Händler wurden im Jahr 2013 abgemahnt

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Abmahnungen werden von vielen Online-Händlern gefürchtet. Schließlich können sie vor allem für kleinere Händler schnell existenzbedrohend werden. Die Abmahngründe sind dabei vielfältig. Der Händlerbund hat in einer Studie untersucht, wie viele Online-Händler im vergangenen Jahr abgemahnt wurden und wie sie im Abmahnfall vorgegangen sind.

Im Zuge der Händlerbund-Studie wurden zwischen dem 27. November und dem 12. Dezember 2013 534 Online-Händler befragt. Es zeigte sich, dass der Großteil der Händler von Abmahnungen betroffen ist: Drei von fünf Händlern (59,73%) erhielten im Jahr 2013 mindestens eine Abmahnung – jeder Zehnte (11%) wurde sogar dreimal oder häufiger abgemahnt.

Im Jahresvergleich zeigt sich, dass für drei von vier Händlern die Zahl der erhaltenen Abmahnungen gleich geblieben (35%) oder sogar gestiegen (40%) ist. Nur jeder vierte Händler wurde seltener abgemahnt als im Jahr 2012.

Die Gründe einer Abmahnung sind sehr vielfältig. Dennoch gab etwa die Hälfte der Befragten (53%) an, wegen einer Verletzung des Wettbewerbsrechts abgemahnt worden zu sein. Jeder siebte Händler wurde wegen einer vermeintlichen Markenrechtsverletzung abgemahnt, beinahe genauso oft wurden Verletzungen des Urheberrechts rechtlich belangt.

Die Händlerbund-Studie ergab, dass die meisten Online-Händler ein Gerichtsverfahren vermeiden wollen: Etwa zwei von drei der Abgemahnten (62%) unterzeichneten die Unterlassungserklärung, jeder Dritte (36%) zahlte die geforderte Summe. Zudem wurde in jedem dritten Fall (33%) ein außergerichtlicher Vergleich erzielt. Nur jeder siebte Abmahnfall (15%) führte zu einem Gerichtsverfahren – und in ebenso vielen Fällen wurde gar nicht auf die Abmahnung reagiert.

Es zeigte sich, dass für Mitglieder des Händlerbundes die Kosten im Abmahnfall deutlich niedriger ausfallen: Drei von vier (76%) der befragten Mitglieder zahlten pro Abmahnung durchschnittlich bis zu 1.000 Euro. Jedoch nur 44 Prozent der Befragten, die nicht den Händlerbund zu Rate gezogen haben, konnten ihre Kosten in diesem überschaubaren Rahmen halten – mehr als die Hälfte von ihnen musste durchschnittlich mehr bezahlen.

Über den Händlerbund

Als größter Onlinehandelsverband Europas und einer der führenden Anbieter von professionellen E-Commerce-Dienstleistungen stellt der Händlerbund inzwischen mehreren zehntausend Onlinepräsenzen neben abmahnsicheren Rechtstexten für das Internet ein umsatzförderndes Kundenbewertungssystem für Online-Shops zur Verfügung.

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Der Regierungsentwurf des „Gesetzes zur Vermeidung von Umsatzsteuerausfällen beim Handel mit Waren im Internet und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften“ ist in der jetzigen Form verfassungswidrig. Zu diesem Ergebnis kommt das durch den Bundesverband E-Commerce und Versandhandel e.V. (bevh) in Auftrag gegebene Gutachten des renommierten Steuerrechtsexperten Prof. Dr. Ulrich Hufeld.
 

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