Studie: Kommunikation gut – Verpackung gut

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In der automatischen Handelslogistik wird es immer wichtiger, definierte Verpackungsanforderungen einzuhalten. In den letzten Jahren gelingt dies zunehmend besser, so dass führende Lebensmittelhändler mit den angebotenen Verpackungen und Ladungsbildern insgesamt eher zufrieden sind. Vor allem bei der Einhaltung von ISO-Modulmaßen und geschlossener Lagenbilder, bei der Vermeidung von Zwischenlagen und bei der Abstimmung zwischen logistischen und den POS-Anforderungen besteht jedoch noch Optimierungspotential, so die Ergebnisse der aktuell erschienenen EHI-Studie „Verpackungsanforderungen 2016“.
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In der automatischen Handelslogistik wird es immer wichtiger, definierte Verpackungsanforderungen einzuhalten. In den letzten Jahren gelingt dies zunehmend besser, so dass führende Lebensmittelhändler mit den angebotenen Verpackungen und Ladungsbildern insgesamt eher zufrieden sind. Vor allem bei der Einhaltung von ISO-Modulmaßen und geschlossener Lagenbilder, bei der Vermeidung von Zwischenlagen und bei der Abstimmung zwischen logistischen und den POS-Anforderungen besteht jedoch noch Optimierungspotential, so die Ergebnisse der aktuell erschienenen EHI-Studie „Verpackungsanforderungen 2016“.

Auch der Informationsaustausch zwischen verschiedenen Funktionsbereichen sowie mit den Lieferanten hat sich in den letzten drei Jahren sichtbar verbessert, doch auch hier ist noch Luft nach oben.

ISO-Modulmaße noch immer unterschätzt

Das Lagenbild muss für effiziente Prozesse in der Handelslogistik eben und flächenbündig sein – im Schnitt halten die Händler diese Anforderung bei 90 Prozent der Artikel für erfüllt. Außerdem sollte das Lagenbild im Idealfall geschlossen sein, also ohne Löcher oder Kamine, und Paletten optimal ausgenutzt werden, also keinen Palettenunter/-überstand aufweisen.

Dies ließe sich bei Einhaltung der ISO-Modulmaße leicht erfüllen. Hier sehen die befragten Händler jedoch noch deutliches Optimierungspotenzial, denn im Schnitt sind die ISO-Modulmaße nur bei 60 Prozent der Artikel eigehalten. Dadurch weisen nur durchschnittlich 70 Prozent der Lagenbilder der angelieferten Artikel keinen Palettenunterstand auf und auch ein geschlossenes Lagenbild ohne Löcher und Kamine wird hier nur zu durchschnittlich 70 Prozent erreicht.

 

(Bildquelle: MetaPack)

 

Abstimmung bei Logistik und Point of Sale muss optimiert werden

Grundlegende Basis-Anforderungen bei den Einwegtransportverpackungen wie Stabilität, Transport- und Lagerfähig- sowie Stapelbarkeit sind bei durchschnittlich 80 Prozent der Artikel umgesetzt. Optimierungsbedarf besteht jedoch bei der Abstimmung zwischen Logistik und den für den Point of Sale relevanten Anforderungen, z.B. eine leichte Öffnung der Transportverpackung, die einfache Verräumung und eine ansprechende Präsentation der Produkte. So sind nur 70 Prozent der Artikel gut auf die Traysteghöhe und die Deckelbefestigung abgestimmt und nur 60 Prozent in Bezug auf den Öffnungsmechanismus.

Informationsaustausch entscheidet

In Bezug auf den Informationsaustausch zwischen verschiedenen Funktionsbereichen wie Einkauf, Logistik, Marketing und Vertrieb hat sich die Situation in den letzten drei Jahren sichtbar verbessert. Mit dieser Entwicklung zeigen sich die meisten Händler, speziell bezüglich der Abstimmung zwischen Einkauf und Logistik, eher zufrieden. Sie sehen aber auch, dass es noch reichlich Potenzial nach oben gibt. Auch bei den Abstimmungsprozessen zwischen Handel und Industrie sind leichte Verbesserungen erkennbar. Hier ist das Ende der Fahnenstange allerdings noch längst nicht erreicht.

Die diesjährige EHI-Studie „Verpackungsanforderungen 2016“ untersucht, inwieweit die Anforderungen an die Verpackungen und die logistischen Prozesse (wie in der Vorläufer-Studie in 2015 definiert) eingehalten werden. Die in der Studie untersuchten Anforderungen beziehen sich auf das Food-, Trocken- und das Drogeriesortiment. Identifiziert wurde der Status der Umsetzung auf Grundlage von Erfahrungswerten von 14 führenden Händlern.

(jm)

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