29.02.2012 – Kategorie: IT, Kommunikation, Marketing, eCommerce

Studie „Mobile E-Mail Marketing 2012″ zeigt Nutzungspräferenzen

Die steigende Nutzung des mobilen Internets stellt auch das Online Marketing vor neue Herausforderungen. Die Ansprache mobiler Zielgruppen gewinnt besonders für das Online Dialogmarketing mit E-Mail und Social Media an Bedeutung. Der Online-CRM Beratungs- und Technologieanbieter Artegic hat in einer aktuellen Studie die Anwender von Mobile E-Mail und Mobile Social Media untersucht. Der erste Teil der Studie “Mobile E-Mail Marketing 2012” ist jetzt erschienen und befasst sich mit den Nutzungspräferenzen mobiler E-Mail Anwender.


Mobile E-Mail ist eine intensiv genutzte Standardanwendung


Zahlreiche Studien kommen zu dem Ergebnis, dass E-Mail die meistgenutzte Anwendung im mobilen Internet ist. Auch die neue Artegic Studie „Mobile E-Mail Marketing 2012″ stützt diesen Befund. 70,9 Prozent der Befragten, mit mindestens einem E-Mail-fähigen mobilen Endgerät, nutzen dieses für den mobilen Abruf von E-Mails. 16,5 Prozent geben an, mobile E-Mails nicht zu benötigen. Nur 9,8 Prozent der gesamten Befragten besitzen noch ein mobiles Endgerät, welches nicht für den Abruf von E-Mails geeignet ist.


Die Nutzung mobiler E-Mails ist dabei durchweg sehr intensiv. 77,6 Prozent der Befragten rufen ihre E-Mails mindestens einmal täglich mobil ab. 53,5 Prozent geben sogar an, dass sie ihre E-Mails mehr als viermal täglich mobil abrufen – 24 Prozent lesen jede E-Mail direkt bei ihrem Eintreffen.


Leitende Angestellte (Manager) und Angestellte nutzen mobile E-Mails dabei intensiver als andere Personengruppen, wie Schüler, Studenten oder Selbstständige. Jedoch rufen in der nach Nutzungshäufigkeit schwächsten Gruppe der 14-19 Jährigen immer noch 70,8 Prozent ihre mobilen E-Mails täglich ab.


Freizeit und die Überbrückung von Wartezeiten sind die wichtigsten Nutzungssituationen für mobile E-Mails


Überraschend sind die Nutzungssituationen, in denen E-Mails mobil abgerufen werden. Am häufigsten werden mobile E-Mails in der Freizeit genutzt (77 Prozent). Vor der Arbeit nutzen 47 Prozent der Befragten mobile E-Mails, während der Arbeit 51,8 Prozent und nach der Arbeit 57 Prozent. Während der Arbeitszeit sinkt die mobile Nutzung von E-Mails demnach nicht so stark wie oft angenommen.


Besonders auffällig ist, das jeder Zweite (52,8 Prozent) seine E-Mails im Urlaub abruft. Am zweithäufigsten werden mobile E-Mails zur Überbrückung von Wartezeiten genutzt. Unter Managern rufen 80,7 Prozent der Befragten mobile E-Mails in der Freizeit ab. 43,6 Prozent der Schüler und Studenten rufen ihre mobilen E-Mails während des Unterrichts oder der Vorlesung ab.


Betreffzeile und Umfang der E-Mail sind im Mobile E-Mail Marketing besonders wichtig


Die Betreffzeile ist im Mobile E-Mail Marketing besonders wichtig. 44,7 Prozent der Befragten machen an der Betreffzeile fest, ob sie eine E-Mail mobil lesen oder sogar direkt löschen.


Auch der Umfang von E-Mails ist ein wichtiges Kriterium im Mobile E-Mail Marketing. Zu viel Scrollen ist für jeden zweiten Mobile E-Mail-Nutzer (48,4 Prozent) ein Ärgernis. Daher sollten E-Mails für die mobile Zielgruppe knapp gehalten und insbesondere horizontales Scrolling vermieden werden.


Generell gibt es noch Nachholbedarf, sowohl bei der Erstellung mobiler E-Mails als auch bei den Fähigkeiten mobiler Endgeräte. 31,6 Prozent der Befragten bemängeln die Darstellung von E-Mails auf mobilen Endgeräten. 27,2 Prozent beklagen die schlechte Lesbarkeit. Knapp ein Drittel der Nutzer liest daher oder aufgrund der eingeschränkten Fähigkeiten des Mobiltelefons nur E-Mails in Textform. Text-E-Mails sollten daher – speziell für die mobile Zielgruppe – nach wie vor berücksichtigt werden.


Der zweite Teil der Studie wird sich mit der zukünftigen Entwicklung der Nutzung mobiler E-Mails sowie mit Mobile Social Media, Mobile Couponing und Mobile Shopping beschäftigen. Er wird am 13.03.2012 veröffentlicht.


 


 


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