Studie: Mobile User sind am wichtigsten für Videokonsum und Werbewachstum

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print
Ooyala, Tochtergesellschaft von Telstra und Anbieter im Bereich Video-, Analyse- und Monetarisierungslösungen, hat seinen den Global Video Index für das erste Quartal 2015 vorgestellt. Dieser zeigt, dass 42 Prozent aller Videoabrufe in diesem Quartal über mobile Endgeräte erfolgten.
completion_rate_2015_q1

Vor allem Smartphones kurbeln das Wachstum der mobilen Nutzung an: Im vergangenen Quartal wurden damit vier Mal so viele Aufrufe wie mit Tablets verzeichnet. Der Bericht zeigt auch, dass TV-Sender im Vergleich zu Medienhäusern und Marken diesen Trend anführen und mehr als die Hälfte aller Aufrufe auf mobilen Endgeräten ausmachen. Es wird deutlich, dass sich Videowerbung verstärkt von PCs auf mobile Endgeräte verlagert.

Zusätzlich zeigt der Global Video Index zum ersten Mal die Auswirkungen, die personalisierte Content-Empfehlungen auf die Zuschauerbindung und die Chancen zur Umsatzgenerierung hat. Ebenso zeichnen sich Trends im Bereich Programmatic Trading zwischen Premium-Content-Anbietern und Werbetreibenden ab.

 Wachstum bei mobilem Videokonsum und Monetarisierung

Der Report betont auch, welches Ertragspotential Content-Strategien bieten, die auf mobile Endgeräte ausgerichtet sind, da dieses Segment wie keine andere Wiedergabeoption wächst. Im ersten Quartal 2015 haben sich die Aufrufe auf Tablets und Smartphones insgesamt um über 24 Prozent erhöht. Seit dem ersten Quartal 2014 waren es sogar 100 Prozent und während der letzten zwei Jahre 367 Prozent.

Anzumerken ist auch, dass TV-Sender bei der Nutzung des Umsatzpotentials, das die mobile Nutzung bietet, am geschicktesten vorgehen. Ihre Werbespots werden auf Tablets in 89 Prozent der Fälle zu Ende gesehen, während es bei Smartphones 79 Prozent sind. Außerdem wurden 53 Prozent der Inhalte von TV-Sendern in Q1 auf mobilen Endgeräten abgespielt, während es bei anderen Medienunternehmen und bei Marken 31 Prozent waren. Der Anstieg der Wiedergaben auf Smartphones und Tablets in diesem Quartal unterstützt die Vermutung, dass bis Ende 2015 mehr als 50 Prozent aller Betrachtungen mobil erfolgen.

 Grund für Content-Empfehlungen

Der Bericht zeigt die Chancen für Content-Anbieter auf, die mit personalisierter Nutzererfahrung die Zuschauer-Bindung stärken und letztlich die Umsätze erhöhen können. Bei der Untersuchung, wie häufig die angezeigten Recommendations tatsächlich abgespielt werden, stellte Ooyala fest, dass Konsumenten in 50 Prozent der Fälle die vorgeschlagenen Videos abspielen. Gliedert man diese Zahlen nach Bereichen auf, zeigt der Report Folgendes:

  • Bei den Nachrichtensendern liegt die Quote zwischen 33 Prozent und 44 Prozent
  • Bei den Sportsendern spielen zwischen 40 Prozent und 53 Prozent die Vorschläge ab
  • Bei Anbietern von Unterhaltungsprogrammen war die Quote bei mindestens 33 Prozent und höchstens 58 Prozent

 Gesteigertes Vertrauen in Premium Programmatic

Der Bericht sieht einen deutlichen Branchentrend hin zu mehr Programmatic Trading. Im ersten Quartal 2015 beobachtete Ooyala, dass Deal ID Transactions – die Kennung, die benutzt wird, um private Marketplace-Transaktionen zwischen Sendern und Premium-Medienhäusern zu vereinfachen – zwischen Januar und März um 79 Prozent pro Monat gestiegen sind. Dies zeigt, dass Premium-Content-Besitzer ihre direkten Verkäufe mit Programmatic automatisieren und dass ihr Vertrauen in diese Form des Handels gestiegen ist.

„Unsere Daten sind bezeichnend für den schnellen Wandel der Sehgewohnheiten der Konsumenten. Das schafft neue Herausforderungen und Chancen für Content-Produzenten, -Anbieter und Werbetreibende”, sagt Jay Fulcher, Chief Executive Officer bei Ooyala. „Wir beobachten aktuell mehrere Trends, die das Publikum massiv umgestalten. Besonders zu nennen sind hier allgegenwärtige, TV-fähige mobile Endgeräte, sowie der deutliche Zulauf zu Premium Content Streaming und häufig dafür produzierte Over-The-Top-Services. Ein Fokus auf mobile Wiedergabe und ein Auge auf Personalisierung war nie wichtiger.“

 Informationen zum Global Index Report von Ooyala

Der Global Video Index Report von Ooyala erfasst anonymisiert die Online-Video-Metriken der großen Mehrheit von Ooyalas über 500 Kunden, die insgesamt hunderte Millionen Zuschauer in beinahe jedem Land der Erde haben. Dabei verarbeitet Ooyala täglich über 3,5 Milliarden Videoanalyse-Ereignisse. 2014 wurden mehr als 100 Millionen Minuten Video erfasst und konvertiert. Der Inhalt des Reports wurde von über 220 Millionen Unique Usern rund um die Welt geliefert, die mehr als 10 Milliarden Streams mit fast 30 Milliarden Stunden Video abgespielt haben. Ooyala hat 2014 Inventar für 30 Milliarden Videospot-Impressions und über 11 Milliarden Spots geliefert.

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken
Werbung

Entdecken Sie weitere Magazine

Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.