Studie: Multikanalvertrieb: ganz klar! Aber wie?

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Studie: Multikanalvertrieb: ganz klar! Aber wie?

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print
studie_multikanalvertrieb_grafik_3

Ein abgestimmter Vertrieb über verschiedene Verkaufskanäle wird immer wichtiger. Die Präferenzen von Konsumenten im Multikanalvertrieb hat das Forschungsinstitut ibi research an der Universität Regensburg zusammen mit dem Partnerkonsortium des E-Commerce-Leitfadens nun in einer aktuellen Endkundenbefragung ermittelt.


Sowohl die lokalen Einzelhändler als auch die reinen Online-Händler stehen vor der Herausforderung, sich den Gegebenheiten eines sich verändernden Marktes erfolgreich anzupassen. Der aufeinander abgestimmte Multikanalvertrieb stellt eine dieser Entwicklungen dar, die es aktuell zu verzeichnen gilt. Damit gemeint ist das Angebot von verschiedenen Verkaufskanälen wie das lokale Ladengeschäft, der Online-Shop, der Katalog oder mobile Vertriebswege.


Das Ziel der aktuellen Studie „Multikanalvertrieb: ganz klar! Aber wie?“ ist es, Trends und Tendenzen im Multikanalvertrieb aus Kundensicht aufzuzeigen. Neben den allgemeinen Präferenzen im Multikanalvertrieb wurden spezifische Auswertungen zu den Teilbereichen Mobile Commerce und soziale Netzwerke im Umfeld des Multikanalvertriebs, mit dem Fokus auf Facebook, vorgenommen, da auch diese beiden Themen im koordinierten Zusammenspiel der Vertriebskanäle immer wichtiger werden.


Ausgewählte Ergebnisse


82 Prozentnden greifen auf das Internet zurück, wenn sie sich über ein Produkt informieren möchten. Nur bei wenigen Produkten, wie z. B. Hautcremes, stellt das Internet nicht den wichtigsten Informationskanal dar. Auf den weiteren Plätzen folgen der Fachhandel und die Befragung von Freunden und Bekannten.


Bei mehr als drei Viertel der Befragten erfolgt die Informationssuche zu einem Produkt im Internet über Suchmaschinen, dicht gefolgt vom direkten Aufruf eines Online-Shops mittels Eingabe der Webadresse. Nicht zu unterschätzen ist aber auch der direkte Informationskanal in Form von Hersteller- / Produzenten-Websites.


Bei hochpreisigen Produkten ist der Katalog für Konsumenten weiterhin ein wichtiger Informationskanal. So will sich jeder Fünfte bei Schuhen und Rucksäcken über Kataloge informieren. Bei Uhren liegt dieser Wert sogar bei knapp 30 Prozent mögen Konsumenten vor allem die einfache Handhabung und Übersichtlichkeit des Katalogs. Die Leser schätzen insbesondere auch eine ansprechende grafische Aufbereitung mit „vielen Bildern“, die z.B. dazu einlädt, auf dem Sofa gemütlich durch den Katalog zu blättern.


Knapp die Hälfte der Befragten lässt sich durch die Anreize „Selbstabholung vor Ort“ und Gutscheine überzeugen, einen weiteren Kanal zu besuchen. Dabei wünschen sich die Konsumenten in erster Linie gleichen Service und identische Preise in allen genutzten Kanälen. „Für Kunden, die hingegen eine direkte Lieferung der bestellten Produkte an die Haustür bevorzugen, haben die Zustellmodalitäten entscheidenden Einfluss auf die Wahl eines Online-Händlers“, erläutert Michael Lück, Leiter Online Vertrieb bei der Hermes Logistik Gruppe Deutschland GmbH. So geben 57 Prozent der Kunden an, dass die Höhe der Versandkosten für sie das wichtigste Kriterium bei der Shop-Auswahl ist – lediglich der Preis des Produkts ist für Kunden (78 Prozent) relevanter. Mehr als ein Drittel der Befragten erachtet zudem die Lieferzeit als ausschlaggebend.


Vermehrt nutzen Online-Händler auch die Möglichkeiten von sozialen Netzwerken zur Interaktion mit Interessenten und Kunden. „Über 70 Prozent der Befragten nutzen soziale Netzwerke, jedoch nur ein kleiner Teil will sich in diesen Netzwerken über Produkte informieren“, so Dr. Georg Wittmann, der bei ibi research für das Projekt „E-Commerce-Leitfaden“ mitverantwortlich ist.


Die Beziehungsaufnahme mit dem Unternehmen erfolgt dabei in der Regel über den Klick des „Gefällt mir“-Buttons auf der Fanseite eines Online-Händlers auf einer Social Media Plattform. Aus den Ergebnissen der Befragung geht hervor, dass Kunden damit in erster Linie ihre Sympathie für den Händler zum Ausdruck bringen möchten (82 Prozent). Knapp die Hälfte der Befragten möchte außerdem über Angebote informiert werden.


 


 


 


 

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Ein neues Servicepaket für Kleinunternehmen bietet jetzt die digitale Service-Agentur web4business an. Damit können Kleinunternehmer einen eigenen Onlineshop innerhalb von 48 Stunden in Betrieb nehmen.

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktionsbrief ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Wir wollen immer besser werden!

Deshalb fragen wir SIE, was Sie wollen!

Nehmen Sie an unserer Umfrage teil, und helfen Sie uns noch besser zu werden!

zur Umfrage

Aktuelle Ausgabe

Topthema: Social Commerce

Neue Trends im Onlinehandel

Mehr erfahren

Tragen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich ein, um keinen Artikel mehr zu verpassen!

* Jederzeit kündbar

Entdecken Sie weitere Magazine

Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.