Studie stellt große Schwächen beim Multi-Channel-Marketing fest

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Hotwire, die globale Kommunikationsberatung, hat eine neue Studie mit dem Titel „Marketing Silos“ vorgelegt. Daraus geht hervor, dass fast die Hälfte aller Marketingverantwortlichen ihre Kampagnen lediglich über einen einzigen Kanal ausspielt. Multichannel ist demnach für viele Marketer noch nicht in der Praxis angekommen. Befragt wurden 300 Fach- und Führungskräfte aus dem Marketing in Großbritannien. Fast ein Drittel gab außerdem an, dass die Kampagnen gar nicht erst darauf angelegt sind, über verschiedene Kanäle ausgesteuert zu werden.
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Hotwire, die globale Kommunikationsberatung, hat eine neue Studie mit dem Titel „Marketing Silos“ vorgelegt. Daraus geht hervor, dass fast die Hälfte aller Marketingverantwortlichen ihre Kampagnen lediglich über einen einzigen Kanal ausspielt. Multichannel ist demnach für viele Marketer noch nicht in der Praxis angekommen. Befragt wurden 300 Fach- und Führungskräfte aus dem Marketing in Großbritannien. Fast ein Drittel gab außerdem an, dass die Kampagnen gar nicht erst darauf angelegt sind, über verschiedene Kanäle ausgesteuert zu werden.

Die Erhebung erläutert die Herangehensweise an kanalübergreifende Kampagnen und zeigt branchenspezifische Besonderheiten auf. Hilfreiche Tipps, um den Herausforderungen eines ergebnisorientierten Multi-Channel-Marketings in Zukunft gewachsen zu sein, runden die Studie ab. Da Marketingstrategien in weltweit agierenden Konzernen häufig von zentraler Stelle vorgegeben werden, lassen sich die generellen Tendenzen aus dieser Befragung gut auf den globalen Markt übertragen.

Besonders auffallend ist, dass das Thema SEO bei der Kampagnenplanung kaum eine Rolle spielt. Lediglich 21 Prozent der Befragten haben hierfür Budget eingestellt. Das ist gerade deshalb erstaunlich, da immerhin 52 Prozent Onlinewerbung betreiben – und heute immerhin jeder Sechste Google nutzt.

„Genau wie wir selbst nutzt auch unser Zielpublikum nicht nur einen Kanal, um sich zu informieren. Warum sollten Marketingverantwortliche dann ihre Botschaften und Informationen nur auf einem Kanal ausspielen?“ fragt Markus Hermsen, Geschäftsführer Hotwire PR Deutschland. „Eine Kampagne muss heute gleichzeitig über viele Kanäle gespielt und auf die individuellen Wirkungsweisen der einzelnen Medien angepasst werden. Multi-Channel heißt das viel bemühte Zauberwort. Hier klafft jedoch noch eine große Lücke zwischen Lehrbuch und Realität.“, so Hermsen weiter.

Einer der Hauptgründe für die fehlende Integration von Kampagnen ist die mangelnde Zusammenarbeit innerhalb der Marketingteams. Die Studie zeigt außerdem: Hat ein Kanal in der Vergangenheit erfolgreich funktioniert, wird der gleiche Ansatz auch auf Folgekampagnen übertragen. So etablieren sich mit der Zeit „Lieblings“-Kanäle, obwohl in vielen Fällen auch andere Kommunikationswege viel Potential und spannende Möglichkeiten bieten könnten. Allerding stehen 41 Prozent der Befragten neuen Plattformen eher zurückhaltend und kritisch gegenüber. Zwei Drittel sind sogar der Meinung, dass ihre Kampagnen gar nicht auf mehreren Kanälen funktionieren können. Die Integration von Multi-Channel-Marketing ist für 36 Prozent der Marketingentscheider die größte Herausforderung der nächsten fünf Jahre.

Die komplette Studie „Marketing Silos“ mit allen Studienergebnissen und Tipps kann hier kostenfrei heruntergeladen werden.

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Native Advertising soll im Jahr 2020 mehr als die Hälfte der digital ausgespielten Werbung ausmachen. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Native Advertising in Europe to 2020“ von Yahoo und Enders Analysis, die im Rahmen des diesjährigen Mobile World Congress erstmals vorgestellt wird. Schaltungen von Native Ads werden demnach in den kommenden fünf Jahren um 156 Prozent zunehmen und 2020 europaweit 52 Prozent der Digitalwerbung ausmachen.
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