Studie: Supply Chains nicht optimal für Anforderungen im Omnichannel-Handel aufgestellt

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Studie: Supply Chains nicht optimal für Anforderungen im Omnichannel-Handel aufgestellt

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Vier von fünf CEOs im Einzelhandel betrachten ihre Lieferketten als „nicht optimal“ aufgestellt für die Herausforderung Omnichannel. Zu diesem Ergebnis kommt eine Befragung von weltweit 400 CEOs von Einzelhandelsunternehmen durch die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC. Die Umfrage wurde im Auftrag von JDA, einem Lieferanten von Softwarelösungen für Supply Chain-Management, Merchandising und Preisgestaltung  durchgeführt.

Internet-affine Verbraucher stellen das Geschäftsmodell des traditionellen Einzelhandels auf den Kopf: die Grenzen zwischen On- und Offline-Handel verschwimmen immer stärker. Einzelhändler müssen daher ihre Vertriebs- und Logistikprozesse anpassen. 83 Prozent der befragten Manager sind jedoch der Ansicht, dass ihre Supply Chain für diese sich wandelnden Anforderungen derzeit noch „nicht optimal“ aufgestellt ist.

34 Prozent sehen die wachsende Beliebtheit des Omnichannel-Shopping sogar als mögliche Bedrohung. Immerhin die Hälfte der CEOs gibt an, dass die Supply Chain zum strategischen Wettbewerbsvorteil für ihr Unternehmen werden könnte, dennoch plant bisher nur ein Drittel für das kommende Jahr Maßnahmen zum Ausbau ihrer Distributionskapazitäten und zur Optimierung der Lieferkette. Hier besteht in den kommenden Jahren noch Nachholbedarf.

Große Sorgen machen sich die befragten CEOs eher um traditionellere Probleme wie eine wachsende Bedrohung ihrer Wettbewerbsfähigkeit (41 Prozent), Margenverfall und Kosten (39 Prozent) sowie Kundengewinnung und -bindung (24 Prozent). Bei ihren Bemühungen um Wachstum favorisieren sie aktuell Strategien wie die Expansion in neue Märkte (99 Prozent), Eröffnung neuer Filialen (60 Prozent) oder Unternehmensaufkäufe und -zusammenschlüsse (57 Prozent).

Ken Hicks, CEO von Foot Locker, betont: „Angesichts des Multichannel-Shoppings ändert sich auch bei Foot Locker die Supply Chain, die wir flexibler und schneller gestalten. Wir wollen neue Ideen und neue Wege für die Warendistribution finden, um nicht nur die Produkte ins Geschäft zu bekommen, sondern auch die Kunden.“

So kommen die Autoren denn auch zu folgendem Ergebnis: Während früher fast ausschließlich der Preis und die Qualität für das Image einer Marke ausschlaggebend waren, gehört heute untrennbar auch die jederzeitige und nahtlose Verfügbarkeit der Produkte über alle Kanäle dazu. Supply Chain Management ist deshalb ein fundamental wichtiger Bestandteil des Betriebsmodells im Handel.

Die gesammelten Ergebnisse der Umfrage sind in dem Papier „CEO Viewpoint: The Strategic Role of Supply Chain in an All-Channel World” zusammengefasst, das kostenlos zum Download  bereitsteht. 

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Die mediadress gmbh hat jetzt ein Verfahren entwickelt, wie Prozesse zur Lead-Generierung durch Automatisierungslösungen abgearbeitet werden können.

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktionsbrief ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Wir wollen immer besser werden!

Deshalb fragen wir SIE, was Sie wollen!

Nehmen Sie an unserer Umfrage teil, und helfen Sie uns noch besser zu werden!

zur Umfrage

Aktuelle Ausgabe

Topthema: Fashion commerce

Wann jetzt handeln gefragt ist

Mehr erfahren

Tragen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich ein, um keinen Artikel mehr zu verpassen!

    * Jederzeit kündbar

    Entdecken Sie weitere Magazine

    Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

    Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.