EPayment & Risikomanagement

E-Payment steht für elektronischen Zahlungsverkehr, die Zahlungsabwicklung übers Internet auf elektronischem Weg, meist, um Waren oder Dienstleistungen, die per Internet erworben wurden, zu bezahlen. Zum E-Payment  zählen traditionelle Zahlungsverfahren des Versandhandels wie Vorkasse, Bankeinzug, Rechnungskauf, Kreditkartenkauf oder Nachnahme ebenso wie moderne Zahlverfahren via PayPal, Giropay oder sofortüberweisung usw. E-Payment-Methoden werden in der Regel nach Akzeptanz durch den Kunden, Zahlungsausfallrisiko und Kostenaspekten durch den Händler ausgewählt. Um Zahlungsausfälle zu vermeiden, bedarf es eines Risikomanagements. Händler können dabei Betrugsprävention und die Überwachung und Abrechnung von Zahlungen an Zahlungsdienstleister auslagern.

Der europäische Mobile-Payment-Anbieter Bluecode und die sechs Bezahldienste Momo Pocket (Spanien), Pagaqui (Portugal), Vipps (Norwegen), ePassi, Pivo (Finnland) sowie Alipay (China) bündeln ihre Kräfte und wollen ein einheitliches QR-Code-Format für mobiles Bezahlen einführen.
Der Zahlungsdienstleister Elavon,und ePages, Anbieter von Cloud-basierter Webshop-Software, bieten ab sofort eine neu entwickelte E-Commerce-Lösung mit integriertem Payment-Gateway an. Kleine und mittlere Händler erhalten damit einen einfach zu bedienenden Website-Baukasten inklusive Hosting, der die aktuellen Anforderungen erfüllen soll. Die Lösung ist zunächst in Großbritannien und Irland verfügbar, weitere Märkte wie Deutschland sollen folgen.

In den letzten Jahren hat sich der digitale Handel stark verändert. Gleichzeitig beeinflussen mehrere Faktoren die Transformation des weltweiten Handels, wie der Trend hin zu Mobile, die Zunahme bargeldloser Transaktionen und die Verschränkung von Online- und Offline-Handel. So führen Online-Aktivitäten zu Offline-Käufen und umgekehrt. Außerdem breitet sich das Einkaufen auf sozialen Plattformen immer weiter aus. Ein Kommentar von Bill Ready, EVP und Chief Operating Officer bei Paypal.

Die Kartenzahlung am Point of Sale in Deutschland nimmt an Beliebtheit weiter zu. So bevorzugt heute mehr als die Hälfte der Kunden, nur bargeldlos zu bezahlen. Dieser Trend hin zum digitalen Bezahlen bietet deutliche Potenziale für Umsatzsteigerungen, Effizienzgewinne und Kostensenkungen in KMUs. Das zeigt die neue Studie „Besser bargeldlos als Bargeld los – Potenziale digitaler Zahlungsverfahren im Mittelstand“ des ECC Köln gemeinsam mit Concardis.

Die UMT United Mobility Technology AG erweitert im Sommer 2019 ihre Servicepalette mit der neuen Meta-App Loyal, die Konsumenten mehr Übersicht, Freiheit und Flexibilität bei der Auswahl ihrer favorisierten Gutschein- und Incentive-Programme geben soll. Hierbei wird das mobile Bezahlen an der Kasse, per Kreditkarte oder mit Kryptowährungen mit dem Zugriff auf eines der dichtesten Akzeptanznetze in Deutschland verbunden.

Millionen Deutsche nutzen Rabatt- und Treuekarten oder Online-Loyalty-Plattformen wie Cashback, um möglichst effektiv viel zu sparen. Der Überblick über die einzelnen Programme und Plattformen geht dabei auch mal verloren: Was für Cashback oder konventionelle Treueprogramme wie Payback spricht, erklären die Experten von Shoop.de.

Cash Back ist entscheidend für die Wahl der Einkaufstätte – auch eine Chance für den Handel, Bargeld effizienter zu managen. Jeder Vierte hebt regelmäßig beim Bezahlen an der Kasse Bargeld ab. Über die Hälfte schätzt an Cash Back besonders die Zeitersparnis. Jeder Vierter macht die Wahl seiner Einkaufsstätte von dem Cash-Back-Angebot abhängig. Knapp die Hälfte würde den Service künftig (häufiger) nutzen, wenn die Bargeldauszahlung anonym erfolgt oder dieser in bevorzugten Geschäften angeboten wird.

Der Zahlungsdienstleister Computop ist einer der wenigen europäischen Partner, die für Visa den hochsicheren Visa Token Service (VTS) implementieren. Die Tokenisierung wandelt im E-Commerce Daten wie die Kartennummer und Ablaufinformation in Pseudokartennummern um, die Händler anstatt der realen Nummer in ihrem Shop speichern. Sensible Daten werden daher nicht weitergegeben. 

VR Payment hat jetzt mit VR-pay:Me eine eigene App für Kartenzahlungen präsentiert. Sie ist derzeit die einzige App für Kartenzahlungen, die das beliebteste deutsche Bezahlverfahren Girocard unterstützt. Die App ist somit die erste deutsche Alternative zu den Zahlungslösungen SumUp und iZettle.

Paysafe Pay Later, ein Angebot von Paysafe für verzögerte Zahlungen, wurde jetzt für seine Produktinnovation und das ausgezeichnete Management mit drei der renommierten German Stevie Awards in Gold ausgezeichnet. Prämiert wurde der Zahlungslösungs-Anbieter in den Kategorien „Unternehmen des Jahres – Finanzdienstleistungen“ und „Bestes neues Produkt oder Dienstleistung“ im Bereich E-Commerce.

Da sind sich alle schnell einig: Die Kostenexplosion bei Forderungen von Kleinstbeträgen nach Einschalten von Anwalt oder Inkasso ist doch Abzocke. Wer die Fakten jedoch genau überprüft, die Gesetzgebung und geltende Gebührentabellen eingehend studiert, kommt zu einem anderen Ergebnis: Forderungen auszusitzen kann schnell ein teures Vergnügen werden.

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