EU-Datenschutz-Grundverordnung, DSGVO, Datenschutz, e-Privacy

Sie erinnern sich? Am 25. Mai 2018 – dem Tag ihres Inkrafttretens – war die Europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in aller Munde. Erlassen aufgrund zahlreicher Datenschutzpannen, die den Ruf einiger digitalen Player wie Facebook erschütterten, schien die DSGVO die dringend notwendige Antwort auf veraltete Regelungen zu sein.

Seit dem 25. Mai 2018 muss die europäische Datenschutz-Grundverordnung umgesetzt werden. Die Regelung betrifft auch Anbieter von IoT-Produkten, die mit dem Internet verbunden sind und darüber kommunizieren, und gibt Nutzern dieser Produkte die Möglichkeiten, gegen Missbrauch im Umgang mit ihren personenbezogenen Daten vorzugehen. Für die Experten des "Center of Excellence (CoE) IoT Privacy" von TÜV Rheinland besteht bei der Umsetzung der DSGVO weiterer Handlungsbedarf. 

Online bezahlen war noch nie so einfach: Die EU-Richtlinie PSD2 („Payment Services Directive 2“) gilt bereits seit Anfang 2018. Sie erlaubt Unternehmen, auf Daten von Kreditinstituten zuzugreifen und begünstigt so die Entstehung neuer Finanz- und Zahlungsdienste,  wie Zahlungsauslöse- und Kontoinformationsdienste. Ab dem 14. September 2019 müssen Anbieter ihre Zahlungsdienste durch Zwei-Faktor-Authentifizierung und verschlüsselte Übertragung absichern.

Im ersten Jahr nach Inkrafttreten der DSGVO hat sich das Datenrisiko in Deutschland nicht reduziert, sondern ist vielmehr gestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt der Datenrisiko-Report von Varonis Systems, dem Risk Assessments bei rund 50 deutschen Unternehmen unterschiedlicher Größe zugrunde liegen. Laut dem Report gibt es in deutschen Unternehmen bei durchschnittlich 58.000 Dateien mit sensiblen Informationen keine Zugriffsbegrenzung.

Seit einem Jahr ist nun die DSGVO in Kraft. Dem unter datenschutzrechtlichen Aspekten problematischen Einsatz von WhatsApp am Arbeitsplatz hat dies aber keinen Abbruch getan – obwohl die Unternehmen viel Aufwand bei der Umsetzung der DSGVO betrieben haben. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommt eine neue Studie von Brabbler.

Der eco Verband hat jetzt den Vorstoß der Bundesregierung, Unternehmen vor willkürlichen Abmahnkosten in Zusammenhang mit der DSGVO zu schützen, begrüßt. Zugleich läuft die Schonfrist der Behörden für hohe Bußgelder bald ab. Obwohl in den letzten zwölf Monaten eine Menge Merkblätter und Orientierungshilfen veröffentlicht wurden, sind viele Unternehmen immer noch unsicher bei der Rechtsauslegung.

Im ersten Jahr der europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) kehrte in die Unternehmen eine größere Datenhygiene ein. Sie waren gezwungen, einen besseren Schutz und eine verantwortungsbewusstere Verwaltung der Daten von Bürgern zu gewährleisten. Um dies zu erreichen, mussten die Unternehmen den Überblick über die Vorhaltung von Datenbeständen erhalten, die oft über mehrere Abteilungen verstreut waren. Ein Kommentar von Rainer Rehm, Zsaler.

Seit fast einem Jahr gilt die EU-Datenschutz-Grundverordnung. Unternehmen und Organisationen haben dadurch unter anderem erweiterte Informationspflichten, müssen Verarbeitungsverzeichnisse für Personendaten erstellen sowie Datenschutz schon in Produktionsprozessen berücksichtigen. Aus Sicht des Digitalverbands Bitkom gibt es positive Effekte durch die DS-GVO, aber weiterhin auch großen Nachbesserungsbedarf.

Seit fast einem Jahr ist die EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) in Kraft. Wie jetzt eine aktuelle Umfrage der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe e. V. (DSAG) ergeben hat, entsprechen noch immer nicht alle Unternehmen der Verordnung. Nur zwölf Prozent der befragten Unternehmen sollen bisher vollständig die Anforderungen der Verordnung erfüllt haben. 

Am 25. Mai 2019 jährt sich das Inkrafttreten der Datenschutz-Grundverordnung, kurz DSGVO, zum ersten Mal. Grund genug, Bilanz zu ziehen. Während sich im Vorfeld die Kritik an dem Gesetz häufte und in den Medien unter anderem von Abmahnwellen die Rede war, sind die Befürchtungen seitens der Unternehmen diesbezüglich weitestgehend nicht eingetreten.

Über 80 Prozent der deutschen Wirtschaft hat die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) fast ein Jahr nach deren Inkrafttreten mangelhaft oder nur unvollständig umgesetzt. Dies geht aus einer aktuellen Studie hervor, die der Sicherheitsanbieter TeamDrive durchgeführt hat.

Seit Mai 2018 wird die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verpflichtend angewendet. Bis heute besteht immer noch Verunsicherung im praktischen Umgang mit den Datenschutzregeln. Deshalb kommt es zu Verstößen, die Abmahnungen zur Folge haben können, die im schlimmsten Fall sehr teuer werden. Der folgende Beitrag zeigt, wie sich DSGVO-Abmahnungen vermeiden lassen und was bei einer Abmahnung zu tun ist. 

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