DSGVO | EU-Datenschutz-Grundverordnung

Seit fast einem Jahr gilt die EU-Datenschutz-Grundverordnung. Unternehmen und Organisationen haben dadurch unter anderem erweiterte Informationspflichten, müssen Verarbeitungsverzeichnisse für Personendaten erstellen sowie Datenschutz schon in Produktionsprozessen berücksichtigen. Aus Sicht des Digitalverbands Bitkom gibt es positive Effekte durch die DS-GVO, aber weiterhin auch großen Nachbesserungsbedarf.

Seit fast einem Jahr ist die EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) in Kraft. Wie jetzt eine aktuelle Umfrage der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe e. V. (DSAG) ergeben hat, entsprechen noch immer nicht alle Unternehmen der Verordnung. Nur zwölf Prozent der befragten Unternehmen sollen bisher vollständig die Anforderungen der Verordnung erfüllt haben. 

Am 25. Mai 2019 jährt sich das Inkrafttreten der Datenschutz-Grundverordnung, kurz DSGVO, zum ersten Mal. Grund genug, Bilanz zu ziehen. Während sich im Vorfeld die Kritik an dem Gesetz häufte und in den Medien unter anderem von Abmahnwellen die Rede war, sind die Befürchtungen seitens der Unternehmen diesbezüglich weitestgehend nicht eingetreten.

Über 80 Prozent der deutschen Wirtschaft hat die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) fast ein Jahr nach deren Inkrafttreten mangelhaft oder nur unvollständig umgesetzt. Dies geht aus einer aktuellen Studie hervor, die der Sicherheitsanbieter TeamDrive durchgeführt hat.

Seit Mai 2018 wird die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verpflichtend angewendet. Bis heute besteht immer noch Verunsicherung im praktischen Umgang mit den Datenschutzregeln. Deshalb kommt es zu Verstößen, die Abmahnungen zur Folge haben können, die im schlimmsten Fall sehr teuer werden. Der folgende Beitrag zeigt, wie sich DSGVO-Abmahnungen vermeiden lassen und was bei einer Abmahnung zu tun ist. 

Acronis, einer der führenden Anbieter im Bereich Cyber-Sicherheit, kooperiert künftig mit dem Softwarehaus und IT-Dienstleister DATEV. Die Vereinbarung sieht vor, dass DATEV-Kunden und deren Mandanten mit Acronis Backup 12.5 und Online Backup Services eine Cyber-Protection-Lösung erhalten, die on-premise wie auch in die Cloud verfügbar ist.

Die umfängliche Datensammlung durch Online-Plattformen und soziale Medien, wie sie vor allem Facebook betreibt, ist Datenschützern seit langem ein Dorn im Auge. Nun hat sich auch das Bundeskartellamt eingeschaltet und es Facebook untersagt, die auf der eigenen Plattform gesammelten Nutzerdaten ohne Einwilligung mit denen anderer Dienste zusammenzuführen. Das Argument der Kartellwächter: Der Konzern nutze seine Marktmacht unzulässig aus.

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