Industrie 4.0

steht für die vierte industrielle Revolution. Der Begriff wurde erstmals auf der Hannovermesse 2011 in eine breite Öffentlichkeit getragen und ist zum innovationspolitischen Leitthema avanciert. Eine starke Individualisierung der Produkte bis hinunter zu Losgröße 1 unter den Bedingungen einer hochflexibilisierten Großserienproduktion kennzeichnet das Konzept im Bereich der Industrieproduktion. Die für Industrie 4.0 notwendige Automatisierungstechnik soll durch Selbstkonfiguration, Selbstoptimierung, Selbstdiagnose und Kognition erreicht werden.

Das Land Nordrhein-Westfalen fördert die Innovationsfähigkeit und Wachstumsorientierung bei klein- und mittelständischen Betrieben in der Industrie sowie im Handwerk, im Handel und im Dienstleistungsbereich. Im Fokus steht vor allem die digitale Transformation linearer Geschäftsmodelle im Zusammenhang mit modernen Vorhaben zur Umsetzung von Industrie 4.0.

Die Vernetzung von Maschinen, Gegenständen und Assets macht aus Fabriken „Smart Factories“, die sich in letzter Konsequenz auf der Basis intelligenter Technologien selbst steuern. Aber was steckt hinter Begriffen wie „Industrial Internet of Things (IIoT)“ und „Industrie 4.0“? Und was daran ist so revolutionär, dass sie die industrielle Landschaft auch in Deutschland fundamental verändern werden? › von Ekrem Yigitdoel

Jedes vierte Unternehmen in Deutschland kämpft mit dem Problem knapp bemessener Budgets für IT-Sicherheit. Bedarf besteht bei der Sensibilisierung der Mitarbeiter und bei der Rekrutierung von IT-Sicherheitsspezialisten. Das soll sich ändern. Mehr als die Hälfte der Entscheider (56 Prozent) erwarten laut einer Studie von Sopra Steria und dem F.A.Z.-Institut für die kommenden drei Jahre eine Steigerung des Budgets.

Entwicklungen aus dem Hightech-Bereich etablieren sich immer mehr als Schlüssel für die Industrie von morgen. Im internationalen Vergleich rangiert Deutschland jedoch nur im Mittelfeld. Hierzulande betätigen sich vor allem junge Start-up-Unternehmen auf hochmodernen technologischen Handlungsfeldern. Mit insgesamt über 17.500 Beschäftigten [1] stellen sie einen beständig wachsenden Wirtschaftsfaktor dar. Was die Entwicklung noch ausbremst.

Das Auto ist längst ein Big-Data-Lieferant. In modernen Serienfahrzeugen kommen leicht mehrere Gigabyte Daten pro Stunde zusammen – etwa zu Motortemperatur, Ölstand, Geschwindigkeit, Reifendruck, Route oder Fahrverhalten. Das Interesse an diesen Daten ist groß. Die Fokusgruppe Connected Mobility im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. greift diese Diskussion auf und erörtert in einer Stellungnahme die Notwendigkeit der Schaffung eines Rechts auf Dateneigentum.

Die Chancen und Herausforderungen des technologischen Fortschritts für unsere Arbeit stehen im Mittelpunkt des Wissenschaftsjahres 2018 – Arbeitswelten der Zukunft, das die Bundesministerin für Bildung und Forschung Johanna Wanka am Montag, 19. Februar, in Berlin eröffnet. Auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) beschäftigen sich auf vielfältige Weise mit Arbeitswelten der Zukunft und wollen in den Dialog mit der Gesellschaft treten. Dabei beziehen sie ganz unterschiedliche Positionen. 

Die Digitalisierung ist nun auch in den Wahlprogrammen der Parteien angekommen. Das zeigt die Analyse der Wahlprogramme von CDU/CSU, SPD, Bündnis '90/Die Grünen, Die Linke, FDP und der AfD durch den Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi). Dabei lag der Fokus des BITMi auf den Plänen der Parteien, die vor allem dem Mittelstand eine erfolgreiche Digitalisierung ermöglichen sollen.

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Quelle: WIN-Verlag

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