Internet der Dinge, Internet of Things (IoT), Industrial Internet of Things (IIoT)

Internet der Dinge/Internet of Things (IoT)Während im Internet herkömmlicher Definition Benutzer miteinander kommunizieren oder Services nutzen, weitet sich mit dem „Internet der Dinge“ (engl. Internet of Things, kurz: IoT) das Netz auf eindeutig identifizierbare „intelligente“ Objekte und Maschinen aus, die selbstständig Informationen untereinander austauschen und mit dem Menschen und anderen Maschinen (M2M) interagieren können.Diese „intelligenten“ Objekte werden zunehmend Alltagsgegenstände sein, etwa Autos, Konsumgüter, Stromzähler oder auch Kleidungsstücke. Kleinste, miteinander über Funk kommunizierende und mit Sensoren ausgestattete Mikroprozessoren, die in Gegenstände des täglichen Gebrauchs – häufig unsichtbar – integriert werden, machen dies möglich. Sie können ihre unmittelbare Umgebung wahrnehmen, gewonnene Informationen verarbeiten, sich mit Netzwerken verbinden und selber Aktionen anstoßen. Auf diese Weise werden die Dinge intelligent, sie „wissen“ wo sie sich befinden und was mit ihnen geschah und können aus diesem „Wissen“ heraus, zum Beispiel auf Veränderungen, reagieren. Bis zum Jahr 2020 rechnet man mit mehr als 50 Milliarden Dingen, die mit dem Internet verbunden sein werden.Möglich macht diese Entwicklung die Erweiterung des Internet-Protokolls von IPv4 auf IPv6, mit dem nicht mehr nur 4,3 Milliarden (3,7 Milliarden wurden schon benutzt), sondern nun 340 Sextillionen (3,4 x 1038) Geräte und Computer adressiert werden können. Jeder Sensor, jedes Gerät kann nun via eindeutiger IP über das Internet angesprochen werden.Die Wirtschaft erwartet von Internet der Dinge eine Effizienzsteigerung in Unternehmensprozessen und eine Reduktion der Kosten, etwa in der Warenlogistik oder im Service. Eine verbesserte Kundenbindung und -ansprache ebenso wie neue Geschäftsmodelle mit „smarten“ Dingen und damit verbundenen Dienstleistungen soll das IoT gleichfalls ermöglichen. Gesellschaftlich stellt eine allgemeine Steigerung der Lebensqualität – etwa durch umfassendere Informationsmöglichkeiten und eine Erhöhung der Sicherheit, zum Beispiel im Straßenverkehr – den Alltag auf eine neue Stufe. Und nicht zuletzt soll das „Internet der Dinge“ das Leben angenehmer, unterhaltsamer, unabhängiger und sicherer für Jung und Alt machen.Zur Kehrseite dieser „schönen, neuen Welt“ gehört die Datenschutzproblematik: schließlich werden Unmengen von Daten auch aus der Privatsphäre gesammelt und möglicherweise über das IoT zusammengeführt und an Externe weitergegeben, was zu schweren Verletzungen der Datenprivatheit führen kann. Auch eine immer stärker werdende Technologieabhängigkeit ist nicht zu unterschätzen. Was passiert, wenn das Netz überlastet ist, wenn es zu einer Naturkatastrophe kommt oder ein Virus die befallenen Geräte verrücktspielen lässt? Hier können sicherheitskritische, wenn nicht gar lebensbedrohliche Situationen entstehen. (ak)

Ob bei der Suche nach einer neuen Wohnung, bei der Jobsuche, beim Online-Shopping oder Austausch mit Freunden in sozialen Netzwerken – digitale Plattformen sind in nahezu allen Lebensbereichen präsent. Aber auch Industrieunternehmen nutzen verstärkt solche Plattformen für Geschäftskunden, um dort Produkte, Dienstleistungen und Herstellungsprozesse zusammenzubringen.

Das eher trockene Thema Zeiterfassung breitete sich innerhalb weniger Tage wie ein Lauffeuer aus, von dem alle sprechen. Auslöser war die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom 14. Mai 2019, nach der alle Unternehmen verpflichtet sind, die Arbeitszeit ihrer Mitarbeiter systematisch zu erfassen. Was auf den ersten Blick wie ein Schritt zurück zur unflexiblen Stechuhr klingt, kann im Gegenteil ein Sprung vorwärts in die flexible und digitale Zukunft sein.

geoCapture, Anbieter für GPS-Ortungssysteme, bietet jetzt seinen Kunden den weltweit gültigen Standard ISO 15143-3 für Baumaschinen an. Durch Verwendung dieses Standards werden die Ortungs- und Telematikdaten der Baumaschinen-Hersteller auf einer einzigen Plattform angezeigt und können so leicht ausgewertet werden.

Die Vernetzung von Maschinen, Gegenständen und Assets macht aus Fabriken „Smart Factories“, die sich in letzter Konsequenz auf der Basis intelligenter Technologien selbst steuern. Aber was steckt hinter Begriffen wie „Industrial Internet of Things (IIoT)“ und „Industrie 4.0“? Und was daran ist so revolutionär, dass sie die industrielle Landschaft auch in Deutschland fundamental verändern werden? › von Ekrem Yigitdoel

Der Einsatz von künstlicher Intelligenz eröffnet kleinen und mittleren Unternehmen große Chancen. Wie eine neue Studie von Mittelstand-Digital aufzeigt, nutzen immer mehr Unternehmen KI, um Prozesse und Ressourcen zu optimieren sowie neue Produkte und Services auf den Markt zu bringen. Das höchste Potenzial sehen die befragten Mittelständler in Logistik, Kundenservice und Produktinnovationen.

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