Onlinerecht

Im Online-Handel ist eBay eine der absatzstärksten Verkaufsplattformen. Die vorgesehene feste Struktur bringt einige Besonderheiten mit sich, vor allem was das Einpflegen der erforderlichen Rechtstexte sowie das Vorhalten rechtlicher Produktinformationen angeht. Händler sollten ihre Aufmerksamkeit insbesondere auf folgende Bereiche lenken: Impressum, Datenschutzerklärung, Widerrufsbelehrung sowie Produktrecht und Garantiewerbung.

Der eco Verband hat jetzt den Vorstoß der Bundesregierung, Unternehmen vor willkürlichen Abmahnkosten in Zusammenhang mit der DSGVO zu schützen, begrüßt. Zugleich läuft die Schonfrist der Behörden für hohe Bußgelder bald ab. Obwohl in den letzten zwölf Monaten eine Menge Merkblätter und Orientierungshilfen veröffentlicht wurden, sind viele Unternehmen immer noch unsicher bei der Rechtsauslegung.

Neue von zehn Onlineshop-Betreiber im DACH-Raum waren schon einmal von Betrug oder Betrugsversuchen betroffen, hat eine aktuelle Umfrage von Crifbürgel bei E-Commerce-Anbietern im DACH-Raum ergeben. Zu den häufigsten Betrugsformen zählen gefälschte Daten und Identitätsdiebstahl. In Deutschland wurden 97 Prozent der Online-Shops schon einmal mit Betrug oder Betrugsversuchen konfrontiert (Österreich: 87 Prozent, Schweiz 92 Prozent). 73 Prozent der deutschen Befragten geben an, dass der Betrug in ihren Shops angestiegen ist.

Ende letzter Woche gab Google bekannt, den chinesischen Hersteller Huawei nicht mehr mit Software und Hardware für dessen Android-Smartphones zu beliefern. Hintergrund ist der von der US-Regierung ausgerufene Telekommunikationsnotstand. Im Zuge dessen wurde Huawei auf die schwarze Liste gesetzt, sodass US-Unternehmen die Zusammenarbeit mit dem chinesischen Hersteller ohne Sondererlaubnis untersagt ist. US-Behörden verdächtigen Huawei, Spionage im Auftrag der chinesischen Regierung zu betreiben.

Seit fast einem Jahr ist die EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) in Kraft. Wie jetzt eine aktuelle Umfrage der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe e. V. (DSAG) ergeben hat, entsprechen noch immer nicht alle Unternehmen der Verordnung. Nur zwölf Prozent der befragten Unternehmen sollen bisher vollständig die Anforderungen der Verordnung erfüllt haben. 

Cyberkriminelle zielen auf fast ein Viertel aller Marken-Domains ab, wie eine neue Studie von MarkMonitor zeigt. 62 Prozent der befragten Markeninhaber, erklärten, dass Cyberkriminalität im vergangenen Jahr ihren Geschäftserfolg beeinträchtigt habe. Die Verantwortung für Domain-Management und -Sicherheit liegt in fast der Hälfte der befragten Unternehmen bei der IT-Abteilung.

Da sind sich alle schnell einig: Die Kostenexplosion bei Forderungen von Kleinstbeträgen nach Einschalten von Anwalt oder Inkasso ist doch Abzocke. Wer die Fakten jedoch genau überprüft, die Gesetzgebung und geltende Gebührentabellen eingehend studiert, kommt zu einem anderen Ergebnis: Forderungen auszusitzen kann schnell ein teures Vergnügen werden.

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