Personal, Personaleinsatzplanung, Personalabteilung

Zuordnung von Mitarbeitern, ihren Fähigkeiten entsprechend, zu bestimmten Positionen, um ein effizientes Arbeiten zu ermöglichen.

Qualifizierte Mitarbeiter sind das Herz jedes Unternehmens. Sie zu finden und zu binden, ist zentrale Aufgabe des Personalwesens. Um dabei auch in Zeiten des wachsenden Fachkräftemangels erfolgreich zu sein, müssen sich HR-Abteilungen neu definieren: Sie dürfen nicht länger Verwaltungsorganisation sein, sondern müssen durch strategisches Talentmanagement aktiv zum Geschäftserfolg beitragen. Die Employee Journey spielt dabei eine wichtige Rolle.
Die digitale Transformation steht ganz oben auf der Agenda vieler Unternehmen. Die Welt verändert sich und sie verändert sich schnell. Laut der Boston Consulting Group ist die durchschnittliche Lebensdauer eines Großunternehmens in den letzten 50 Jahren um 75 Prozent gesunken – von durchschnittlich 60 Jahren auf nur noch 15 Jahre. Bei der Digitalisierung hinkt der HR-Bereich hinterher. Doris Niederwieser von SumTotal erklärt, wo die größten Herausforderungen liegen und wie eine moderne HR-Umgebung die Digitalisierung unterstützen kann

Neue Technologien mit künstlicher Intelligenz stoßen nun auf verstärktes Interesse im HR-Bereich. So wird unter anderem diskutiert, wie intelligente Tools das Recruiting unterstützen können. In der Praxis ist jedoch der Großteil der Personalabteilungen noch nicht darauf vorbereitet. Viel Zeit wird nach wie vor für administrative Aufgaben aufgewendet, wie das Suchen, Bearbeiten und Ablegen von Papierdokumenten. Wichtige Aufgaben, zum Beispiel eine Recruiting-Strategie umsetzen, kommen dabei zu kurz.

Die große Mehrheit der deutschen Start-ups arbeitet mit etablierten Unternehmen zusammen – und bewertet die Kooperation als positiv, wie eine neue Befragung des Bitkom ergeben hat. 60 Prozent geben an, dass sie gemeinsam mit etablierten Unternehmen neue Produkte und Dienstleistungen entwickeln. 46 Prozent kooperieren auf andere Art und Weise, etwa bei Gründerwettbewerben. Allerdings beklagt jedes vierte Start-up die Arroganz der Etablierten.

Das eher trockene Thema Zeiterfassung breitete sich innerhalb weniger Tage wie ein Lauffeuer aus, von dem alle sprechen. Auslöser war die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom 14. Mai 2019, nach der alle Unternehmen verpflichtet sind, die Arbeitszeit ihrer Mitarbeiter systematisch zu erfassen. Was auf den ersten Blick wie ein Schritt zurück zur unflexiblen Stechuhr klingt, kann im Gegenteil ein Sprung vorwärts in die flexible und digitale Zukunft sein.

Wenn es um technischen Fortschritt geht, findet derzeit kaum ein Wort häufiger Verwendung als künstliche Intelligenz. KI wird zukünftig viele Aspekte der Arbeitswelt beeinflussen. Bei der Suche nach passendem Personal können Algorithmen und Bots bereits jetzt helfen. Die Verbesserung von Recruiting-Prozessen spielt eine immer wichtigere Rolle, da sich das Finden geeigneter Mitarbeiter immer schwieriger gestaltet: allein das Schalten von Stellenanzeigen reicht schon lange nicht mehr aus.

Jedes IT-Sicherheitssystem ist nur so gut wie das schwächste Glied der gesamten Kette – in den meisten Fällen ist das der einzelne Mitarbeiter. Das gilt insbesondere bei der Einstellung neuer Mitarbeiter wie auch bei Austritt. So muss zu Beginn eines Arbeitsverhältnisses geklärt werden, auf welche Anwendungen und Daten der neue Mitarbeiter Zugriff erhält. Christian Heutger, IT-Sicherheitsexperte und CTO der PSW Group Consulting erklärt, was zu beachten ist.

Zwei Drittel der etablierten Unternehmen arbeiten nicht mit Start-ups zusammen. Jeder zweite Geschäftsführer nennt hierfür als Grund fehlende Zeit, ist einer aktuellen Umfrage des Bitkom  zu entnehmen. Zugleich sieht mehr als jedes vierte Unternehmen in Deutschland seine Marktstellung durch Start-ups gefährdet.

Zwei Drittel der etablierten Unternehmen arbeiten nicht mit Start-ups zusammen. Jeder zweite Geschäftsführer nennt hierfür als Grund fehlende Zeit. Zugleich sieht mehr als jedes vierte Unternehmen in Deutschland seine Marktstellung durch Start-ups gefährdet, wie eine aktuelle Umfrage des Bitkom ergeben hat.

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