Tipps, die Newsletter-Abmeldungen vermeiden helfen

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Im Marketing sind Newsletter ein gerne eingesetztes Werkzeug zur Kundenbindung. Doch was tun, wenn die mühsam erworbenen Abonnenten teilweise wieder abspringen? Tipps vom Fachmann.

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Im Marketing sind Newsletter ein gerne eingesetztes Werkzeug zur Kundenbindung. Doch was tun, wenn die mühsam erworbenen Abonnenten teilweise wieder abspringen? Tipps vom Fachmann.

1. Informationen vor der Anmeldung

Die erste Maßnahme gegen Abmeldungen fängt schon vor der Anmeldung an. Je besser man informiert, in welchem Intervall der Newsletter verschickt wird und welche Inhalte zu erwarten sind, umso besser kann sich der Interessent darauf einstellen. Je besser die Erwartung zum tatsächlichen Newsletter passt, umso höher ist die Zufriedenheit beim Leser.

2. Incentivierung ja, Greymail nein

Ein beliebtes und effizientes Mittel zur Steigerung der Newsletter-Anmeldungen ist eine Incentivierung. Das bedeutet, es wird ein Gutschein oder ein Gewinnspiel mit der Newsletter-Anmeldung verknüpft. 
Hier muss beachtet werden, dass die Incentivierung nicht zu stark ist und eng zum Newsletter passt. Beispielsweise sollte ein Gutschein nur für den eigenen Shop und nicht für ein Partner-Angebot gelten. Bei Gewinnspielen sollte der Bezug ebenfalls nicht zu stark abweichen. Lieber eigene Produkte verlosen als zum Beispiel eine Reise.
Bei zu großen Abweichungen wird oft das nötige Double-Opt-In gegeben, aber richtig gewollt ist der Newsletter nicht. Das bezeichnet man als Greymail. Diese Gruppe von Empfängern wird auch bis zur Abmeldung keine gute Performance im Verteiler erzielen. Am besten Greymail-Adressen von Anfang an vermeiden.

3. Abmeldeseite einrichten

Zur Abmeldeseite gelangt man, wenn der Abmeldelink in einer E-Mail geklickt wird. Der Abmeldelink muss in jeder werblichen E-Mail vorhanden sein, sodass man sich von weiteren E-Mails abmelden kann. Achtung, der Abmeldelink muss eindeutig und sprechend benannt sein.
Die Abmeldung muss ohne großen Aufwand durchzuführen sein. Darauf achten, dass die E-Mail-Adresse auf der Abmeldeseite vorausgefüllt ist und man diese nicht erneut eingeben muss. Das kann besonders kompliziert werden, wenn der Interessent nicht mehr die genaue E-Mail-Adresse kennt, mit der er sich zum Newsletter angemeldet hat.
Bei der Abmeldung dürfen keine Pflichtfelder eingesetzt werden. Auch das Double-Opt-Out-Verfahren, bei dem nach der Beantragung der Abmeldung eine E-Mail zur Bestätigung verschickt wird, sollte nicht eingesetzt werden.

4. Datencenter/Präferenzeinstellung anbieten

Bei einer Abmeldung muss es nicht darum gehen, dass jemand gar keine E-Mails bekommen möchte. Vielleicht ist nur die Frequenz oder ein Teil der Inhalte nicht passend.
Um diese Gruppe nicht zu verlieren, bietet sich ein auf der Abmeldeseite integriertes Datencenter an. Dort wird gefragt, in welchem Intervall E-Mails verschickt werden sollen.
Eine weitere Möglichkeit ist, nach den gewünschten Inhalten zu fragen und die Inhalte anschließend personalisiert auszusteuern.

5. Emotionen wecken

Auch wenn die Abmeldung schnell & einfach möglich sein muss, kann man durchaus mit einem Augenzwinkern an die Emotionen Ihrer Newsletter-Empfänger appellieren.

6. Alternativen bieten

Ein weiteres Element, was beim Hubspot-Beispiel zu sehen ist, ist das Anbieten alternativer Kommunikationskanäle. Nicht jeder mag E-Mails als Format, möchte aber mit den Inhalten trotzdem agieren.
Eine erneute Anmeldung anbieten, falls die Abmeldung aus Versehen erfolgt ist. Beachten, dass ein erneuter Double-Opt-In passieren muss.

7. Gründe erfragen

Auch wenn hiermit nicht die Abmeldung an sich verhindern wird, bietet das Erfragen der Gründe wertvolle Erkenntnisse, um den Newsletter noch besser an die Zielgruppe anzupassen.
Kam der Newsletter zu häufig oder haben gegebenenfalls die Inhalte nicht gepasst? Hier ist also wieder eine Verknüpfung mit dem Datencenter gegeben. Diese Daten regelmäßig auswerten und zur Optimierung heranziehen.
Vorsicht: Das Angeben von Gründen darf nicht als Pflichtfeld gesetzt werden!

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