Tipps für den digitalen Wandel im Einzelhandel

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Im Zeitalter des digitalen Einzelhandels mit seinen fast unüberschaubaren Anbietern sind wirksame Strategien, die den Kunden an die Marke binden, ein Muss. Tipps dazu geben die Retail-Experten von Verizon Enterprise Solutions.

schlager_alexander

Der Einzelhandel steht vor einem großen Umbruch. Die Prozesse in der Wirtschaft werden heutzutage von den Verbrauchern bestimmt, die mit „mobilen Einkaufszentren“ eine schier unglaubliche Auswahl haben. Die Händler richten als Reaktion auf die veränderten Marktbedingungen ihre Go-to-Market-Strategien neu aus. Die digitale Disruption und eine beschleunigte Veränderung müssen dabei oberste Priorität haben.

Wer sich seinen Anteil an den Umsätzen sichern und im Rennen bleiben will, muss vor allem mit maßgeschneiderten Strategien zur Kundenbindung überzeugen. Hier nun fünf Tipps der Retail-Experten von Verizon Enterprise Solutions, wie man sich von der Masse der Akteure absetzen kann:

Bringen Sie Ihren „Laden“ in Ordnung – mit einer soliden Unified-Commerce-Strategie   

Das mag wie simpler Fachjargon klingen, aber es steckt wesentlich mehr dahinter. Ein einheitlicher Blick auf die POS– und CRM-Systeme eines Einzelhändlers und dazu auf seine E-Commerce-, M-Commerce-, In-Store- und Callcenter-Kanäle vermittelt einen Überblick über das komplette Unternehmen und trägt zur Straffung von Abläufen und letztlich zur Optimierung des Kundenerlebnisses bei. Den Kunden und seine Shopping-Präferenzen und -Gewohnheiten zu erkennen – gleichgültig ob online, mobil oder im Ladengeschäft – kann die ersehnte Markenloyalität bringen, die in der Branche als Heiliger Gral gilt.

Auf digitale und mobile Strategien kommt es an

Im heutigen digitalen Markt ist das Erkennen der besten Kundenbindungsstrategien– hierzu zählt die Verfeinerung des Timings und des Kanals, um Kunden mit überzeugenden, passgenauen Angeboten anzusprechen – ein absolutes Muss. Die statistischen Ergebnisse einer unlängst von Verizon beauftragten Umfrage lassen erkennen, dass 56 Prozent der Smartphone-Besitzer mithilfe einer mobilen App eingekauft haben.

 

 

Zwar hatten Millennials den größten Anteil daran (70 Prozent), aber auch die Nutzung durch Angehörige der Generation X (66 Prozent) sowie durch Babyboomer (39 Prozent) nimmt zu. Digitale Kontaktaufnahme über die mobilen Endgeräte der Verbraucher – auch wenn sie nur selten und unaufdringlich eingesetzt wird – birgt die Gefahr, dass die App gelöscht wird und die Maßnahme sich weder für die eine noch die andere Seite lohnt.

Schauen Sie sich Ihre E-Commerce-Plattformen an

Ein wichtiger Bestandteil der digitalen Konsumentenbindung ist die Bewertung der unterstützenden Infrastruktur und der Abläufe auf den Plattformen eines Einzelhändlers. Worauf treffen Ihre Kunden, wenn sie einem digitalen Pfad zu Ihrer Webseite gefolgt sind? Werden Ihre Kunden persönlich begrüßt, ist die Funktionalität schnell und benutzerfreundlich? Ist der Service-Support für den Kunden im Bedarfsfall leicht zu erreichen, erkennt man dort einen zurückkehrenden Kunden? Wie gut sind Ihre Analysen für die Prognose von Bestandsmengen und Kundenpräferenzen?

Wichtiger noch: Ist Ihre E-Commerce-Plattform in der Lage, Traffic-Spitzen zu Feier- und Aktionstagen zu bewältigen? Entscheidend für ein solides Betriebsmodell sind eine flexible und sichere Netzwerkinfrastruktur und eine robuste IT-Hosting-Umgebung.

Nicht vergessen: Backoffice-Betrieb und Lieferketten-Logistik inventarisieren

Einzelhändler führen am laufenden Band neue Praktiken ein, mit denen sie die Auslieferung beim Kunden beschleunigen. So erweitern sie etwa ein Ladengeschäft, um es gleichzeitig als Fulfillment-Center zu nutzen. Die Analyse der Abläufe im Back-Office und innerhalb der Versorgungskette ist jedoch von grundlegender Bedeutung, da letztlich alles auf die Marke zurückfällt. An einer verspäteten Zustellung kann zwar der Paketdienst schuld sein, doch auf dem heißen Stuhl sitzt immer der Einzelhändler.

Alles belanglos, wenn Sicherheit nicht vorrangig ist

Wer Loyalität und Vertrauen eines Kunden gewinnen will, muss unter anderem auch dessen persönliche Informationen schützen, und zwar im gesamten Ökosystem des Einzelhändlers. Eine einzige Datenverletzung – und sämtliche Maßnahmen zum Aufbau der Marke, die über die Überlebensfähigkeit eines Unternehmens entscheidet, sind vergeblich gewesen. Maßnahmen zur Gewährleistung von Cybersicherheit sollten daher bei jedem Vertriebskanal, bei jeder Strategie und Funktion innerhalb der gesamten Geschäftstätigkeit eines Einzelhändlers an vorderster Stelle stehen.

Autor: Alexander Schlager (im Bild) ist Area Vice President für die DACH-Region (Österreich, Deutschland und der Schweiz) und Geschäftsführer für Verizon. Verizon betreibt in Deutschland die Kommunikationsinfrastruktur von Verizon, Kunden sind vorrangig große und mittlere Unternehmen. Weltweit betreibt Verizon mehr als  200 Rechenzentren, davon drei in Deutschland.

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1 Kommentar
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Stefan
Stefan
8. Dezember 2016 13:36

Hallo,Hallo, ich merke in der letzten Zeit, dass eine umgekehrte Tendenz auch deutlicher wird. Viele kleine Unternehmer, die als Online Shops gestartet haben, erkennen früher oder später, dass ein stationärer Laden seine Vorteile hat, und für Kundenbindung wichtig ist. Und dann stellt es sich vielen die Frage: wie gehe ich eigentlich mit dem Wandel um? Worauf muss ich aufpassen? Soll ich mein Business jetzt komplett neu aufbauen? Einige Tipps bietet hier der Artikel an: https://weprint.avery-zweckform.com/blog/vom-onlineshop-in-einzelhandel , „Vom Onlineshop in den Einzelhandel expandieren“ . In der Offline-Welt ist die Bedeutung von Produktverpackungen deutlich größer. Seine Zielgruppe muss man auch oft etwa… Weiterlesen »

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