Tipps: Mit Multichannel-Commerce den Verkauf ankurbeln

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Tipps: Mit Multichannel-Commerce den Verkauf ankurbeln

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Preise vergleichen via Smartphone, Online-Gutscheine im Geschäft einlösen, Kleidung in die Filiale um die Ecke liefern lassen: Handelsunternehmen, die ihre Konsumenten auf mehreren Kommunikationskanälen erreichen und ansprechen, blicken optimistischen Zeiten entgegen. Im vergangenen Jahr wurden so laut einer Studie der GFK und Accenture 14 Milliarden Euro im Non-Food Bereich umgesetzt, Tendenz steigend. Wer erfolgreichen Multichannel-Handel realisieren möchte, muss dabei auf eine konsequente Strategie und innovative IT-Lösungen setzen. Die Geschäftssoftware-Experten von Prodware geben vor diesem Hintergrund Tipps, wie Handelsunternehmen die Herausforderung Multichannel nachhaltig erfolgreich meistern.

1. Kanäle klug verzahnen

Mit der stetig wachsenden Zunahme an mobilen Endgeräten erwarten Kunden mehr denn je, Produktinformationen jederzeit und überall abrufen zu können und im besten Falle auch zu kaufen. „Everywhere Commerce“ ist somit eine Kundenanforderung, die Handelsunternehmen zwar vor Herausforderungen stellt, aber mehr noch diverse Vertriebschancen eröffnet. Wer seine Kanäle, sei es den Onlineshop, Social Media-Auftritte, Newsletter und das stationäre Geschäft klug miteinander verbindet, punktet. Ein einheitliches Design stärkt dabei den Wiedererkennungswert.

2. Potential des stationären Handels nutzen

Dem stationären Laden in der Fußgängerzone wird seit einiger Zeit das Ende vorausgesagt. Geht es allerdings um Elektronik und Mode, kaufen Verbraucher ihre Produkte vorzugsweise im Geschäft. Hier können sie Waren anfassen und genauer unter die Lupe nehmen. Diese Pluspunkte sollte der Handel in den Vordergrund stellen. Dank sogenannter Local Commerce-Maßnahmen wie „Click and Collect“, können Konsumenten sich online informieren, Produkte bestellen und direkt in der Filiale vor Ort abholen. Mit Gutschein- oder Coupon-Aktionen, die beispielsweise in Social Media-Kanälen beworben werden, verbinden Händler das Online- und Offline-Geschäft optimal. Ein weiterer Pluspunkt: Durch lokale Angebote lernen sie ihre Kunden besser kennen und erhalten einen Einblick in ihre Wünsche und die beliebtesten Produkte.

3. Eine starke IT im Hintergrund

Innovative Multichannel-Strategien können den gestiegenen Kunden-Erfahrungen begegnen. Allerdings gilt: Unternehmen, die das Thema Crosschannel erfolgreich umsetzen möchten, müssen die Weichen in erster Linie mit einer optimalen IT-Infrastruktur stellen.  Kundeninformationen wie Wünsche, Kaufverhalten und auch Kritiken sollten dabei in einem Customer Relationship Management (CRM) System hinterlegt werden. Aspekte wie Produktstrategie und Category Management lassen sich am besten in einem Enterprise Resource Planning (ERP) System abbilden. Business Intelligence (BI) Lösungen unterstützen dabei, Informationen zu Abverkäufen, den beliebtesten Produkten und Kanälen und Reporting-Kennzahlen zu analysieren und aufzubereiten.

„Wer zukünftig nachhaltig erfolgreich sein möchte, darf den Multichannel-Handel nicht mehr außer Acht lassen – in Zeiten, in denen der Wettbewerb immer stärker und die Märkte immer dynamischer werden, ist eine umfangreiche oder innovative Produktauswahl nicht mehr erfolgsbestimmend“, sagt Jürgen Baier, Director Sales & Marketing bei Prodware. „Kanäle wie der eigene Onlineshop, Newsletter, soziale Netzwerke und auch die stationäre Filiale sollten im besten Fall konsequent miteinander verzahnt werden. Angebote, die Konsumenten online erhalten, müssen auch im Geschäft in der Fußgängerzone bekannt und verfügbar sein. IT-Lösungen bieten Unternehmen hier die Basis, um diese Prozesse optimal zu organisieren und analysieren zu können.“

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