Trendprognose 2012: Digitale Medien

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print
2012

Das internationale Marketing- und Marktforschungsunternehmen Millward Brown analysiert die zwölf wichtigsten Zukunftstrends im Bereich digitaler Medien für das kommende Jahr. Insbesondere Entwicklungen wie Gamification, „virtuelles Beisammensein“ und Echtzeitentscheidungen über Online-Kanäle werden zunehmen und die Kommunikation zwischen Markenartiklern und Verbrauchern radikal verändern.


„Marken werden neue Technologien in die Kommunikation integrieren und weiterentwickeln. Die wachsende Zahl digitaler Konsumenten wird 2012 verstärkt auf spielerische und unterhaltsame Weise angesprochen“, sagt Dr. Bernd Büchner, Geschäftsführer von Millward Brown in Deutschland.


Gamification: Große Marken präsentieren sich spielerischer


Hinter dem Begriff „Gamification“ steht eine simple Idee: Die Integration von Mechanismen aus der Gaming-Welt auf Nicht-Gaming-Situationen aktiviert Konsumenten. Das Sammeln von Punkten und Abzeichnen oder das Erreichen neuer Levels zielen auf eine steigende Markenwahrnehmung und verbesserte Kundenloyalität. Gamification hat immer auch eine soziale Dimension, weil sich Verbraucher mit anderen Mitgliedern der Social Community austauschen und messen. So kann ein Vater beispielsweise die Auszeichnung „Super-Dad“ erhalten, wenn er fünf Wochen eine Windelmarke kauft. Gleichzeitig bekommt er einen Rabatt von 10 Prozent auf den Einkauf. „Die Prinzipien der Gamification sind zwar einfach, doch die effiziente Ausführung ist anspruchsvoll, da Motivation und Ansprüche der Konsumenten zum Teil stark variieren“, so Bernd Büchner.


Virtuelles Beisammensein: Die Verknüpfung von TV und Social Media


Im kommenden Jahr werden Technologien, die TV-Formate mit Social Media verknüpfen, extrem zunehmen. Innovationen im Bereich der Social Media werden Konsumenten in die Lage versetzen, mit TV-Shows in einer Weise zu interagieren, die bis vor kurzem nicht vorstellbar war. Dadurch wandelt sich das Fernsehen zu einem interaktiven Medium, das immer stärker die Konsumentenperspektive integriert. „Tweets, Backstage-Blogs, Hashtags und Apps werden das Fernsehen verändern. Durch die Integration von Social-Media-Anwendungen erhalten die Zuschauer stärkeren Einfluss, das Programm aktiv mitzugestalten, und helfen bei der Entwicklung neuer Formate“, erläutert Bernd Büchner. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, ob traditionelle Fernsehquoten um „Social Media Ratings“ erweitert werden sollten. Denn Werbetreibende haben zweifelsohne großes Interesse an der Wirkung von Fernsehprogrammen jenseits des Mediums TV.


Online-Werbung: Echtzeit-Entscheidungen nehmen zu


Die Nachfrage nach Echtzeit-Einblicken in die Markenwirkung und die kreative Bewertung von Onlinekampagnen wird 2012 deutlich anziehen. Automatisierte Entscheidungsprozesse zur Optimierung von Werbekampagnen stellen dabei eine intelligente Weiterentwicklung klick-basierter Auswertungssysteme dar. Mediaplaner werden verstärkt in Nachfrageplattformen investieren und auf Echtzeit-Auswertungen reagieren. Entscheider aus der Industrie sowie Marktforscher und Kreativ-Agenturen nehmen sich dieser Herausforderung an, indem sie Lösungen zur Echtzeitauswertung von Werbung entwickeln und die Mediaplanung kontinuierlich an die Ergebnisse anpassen.

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

avatar
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Die Nominierten für den EuroCloud Deutschland Award 2015 in der Kategorie „Best Cloud Service for Horizontal Markets“ stehen fest: Mit Dalason, elastic.io und Konica Minolta sind drei Unternehmen im Finale, die gleichzeitig für die Vielfältigkeit von Cloud Services stehen. Nachdem viel über Sicherheitsthemen diskutiert wurde, lag der Fokus der Bewerbungen in diesem Jahr vor allem auf der Business-Fähigkeit von Cloud Services.
34 Millionen Menschen nutzen mittlerweile mobiles Internet, laut AGOF die Hälfte aller Menschen über 14 Jahre. Im Schnitt sind die User zwischen 20 und 49 Jahre alt, gebildet und verfügen über ein überdurchschnittlich hohes Einkommen. „Hier steckt der Umsatz für schlüssige Online-Konzepte, und die beste Argumentation für konvergente Geschäftsmodelle. Mit eigenen Shopping-Terminals können Händler den E-Shops physisch in den POS eingliedern“, erläutert Eric Jankowfsky, Gründer und Geschäftsführer der Freiburger Jankowfsky AG.
Werbung

Nichts mehr verpassen!

Tragen Sie sich zu unserem Redaktionsbrief ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Entdecken Sie weitere Magazine

Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.