Trends 2016: Der Handel von morgen – 5 Prognosen von Demandware

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Die Handelsexperten von Demandware, einem Anbieter Cloud-basierter Enterprise-Commerce-Lösungen, haben fünf große Trends identifiziert, die die Retail-Branche im kommenden Jahr beschäftigen.
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Die Handelsexperten von Demandware, einem Anbieter Cloud-basierter Enterprise-Commerce-Lösungen, haben fünf große Trends identifiziert, die die Retail-Branche im kommenden Jahr beschäftigen.

1. Maschinelles Lernen wird sprachbasierte intelligente Assistenten vorantreiben

„Maschinelles Lernen entwickelt sich weit über die Einkaufspersonalisierung hinaus. Die “Siri-ähnliche” Intelligenz wird mit Erkenntnissen und Empfehlungen aufwarten und somit einen positiven Einfluss für Händler und Vermarkter darstellen. Wischen, schreiben und tippen gehören bald der Vergangenheit an und werden durch Sprachbefehle ersetzt. So könnte beispielsweise ein Sprachassistent für Einzelhändler eine „Zwei zum Preis von Einem“-Sonderaktion für Damensandalen empfehlen, um Überbestände zu verkaufen. Für diesen Ausverkauf könnte er dann sogar die optimale Tageszeit vorschlagen. Personalisierung ist so tief in die Shopping-Erfahrungen eingebunden, dass Verbraucher nicht einmal bemerken, dass sie Teil dieser Personalisierung sind.“ (Rama Ramakrishnan, Chief Data Scientist)

2. In-Store Bezahlungsmethoden entwickeln sich dramatisch weiter

“Einzelhändler werden mobile POS-Systeme, Beacons, Sensoren und andere Technologien implementieren. Laut dem McKinsey Global Institute fühlt es sich dann an der Kasse zukünftig wie Diebstahl an. In-Store-Bezahlmethoden entwickeln sich dramatisch weiter. Chip- und Signaturkarten können zukünftig nicht mehr mithalten. Die Verwendung dieser Karten stellt keinen ausreichenden Schutz vor Betrug dar. Einzelhändler wägen die Kosten für die Implementierung dieser 20 Jahre alten Technologie gegen das Betrugsrisiko ab und kommen zu dem Entschluss, dass es sich nicht lohnt. Darüber hinaus steigen die Investitionen in Mobile-Payment-Technologien und reduzieren somit die Notwendigkeit für Karten allgemein.” (Eric Olafson, Senior Vice President des Store Solutions)

3. Push-Marketing Revival

“Push-Marketing erlebt ein Comeback, da Einzelhändler versuchen, den Einkaufsprozess so einfach wie möglich zu gestalten. Dadurch wird es Kunden ermöglicht das Produkt nicht nur im Laden und auf der Webseite zu kaufen, sondern genau dann, wenn er zum ersten Mal damit in Berührung kommt. Zeitgleich bricht die traditionelle Trennung zwischen Marketing und Handel bei vielen großen Einzelhändlern im Jahr 2016 zusammen, was zu einer Fusion dieser organisatorischen Bereiche führt. Zukünftiger Erfolg ist abhängig von der Fähigkeit des Händlers, Kunden mit dem perfekten Produkt oder Angebot zu locken. Hierfür sind Kompetenzen nötigt, die individualisierte Kundeninformationen mit vielfältigen Inhalten verschmelzen.” (Elana Anderson, Senior Vice President of Worldwide Marketing)

4. Datengestützte Entscheidungen ersetzen das Bauchgefühl

“2016 ist das Jahr, in dem die Mehrheit der Einzelhändler keine intuitiven, sondern datengestützte Entscheidungen trifft. Dadurch wird die Nachfrage nach „Daten-Wissenschaftlern“ immer größer. Folglich entsteht ein ernstzunehmender Mangel an diesen Experten. Einige der größten Händler werden ganz auf die Position des leitenden Kaufmanns verzichten und dessen Verantwortlichkeiten mit anderen datenintensiven Aufgaben zusammenzuführen. Einige Startups werden die Daten-Wissenschaft als Hebel gegen die Großen nutzen. Das vier Jahre alte Unternehmen Stitch Fix beispielsweise beschäftigt 50 solcher Daten-Wissenschaftler.” (Graeme Grant, Vice President of Intelligence)

5. Das Schlagwort “Omnichannel” ist obsolet

“Der Begriff Omnichannel ist nicht mehr zeitgemäß. Die Zahl der Kunden, die für ihren Produktkauf mehrere Kanäle auf mehreren Geräten nutzen übersteigt die Anzahl derer, die nur auf einem Kanal tätig sind. Omnichannel wird durch den passenderen Begriff Unified Commerce ersetzt. Dieser verweist auf eine einzelne Handelsplattform, die Händlern eine einheitliche Sicht auf Kunden, Inventar und vieles mehr über alle Kanäle gewährleistet.” (Alan Bunce, Senior Director of Product Marketing)

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