Très chique? „Mobile Phishing“ kommt in Mode

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Très chique? „Mobile Phishing“ kommt in Mode

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Gefälschte Webseiten, die legitimen Webangeboten täuschend echt nachempfunden sind, sind immer häufiger auf mobile Endgeräte zugeschnitten. 2012 verzeichnete Trend Micro 4.000 so genannte Mobile-Phishing-Webadressen. Damit machen die Datenklauseiten für mobile Geräte zwar nur ein Prozent aller von Trend Micro registrierten Phishing-Seiten aus, aber die Tendenz zeigt klar nach oben.

„Mobile Phishing kommt in Mode, keine Frage“, so Udo Schneider, Senior Manager PR Communications (DACH) und Pressesprecher bei Trend Micro. „Mobile Plattformen sind für Cyberkriminelle in dieser Hinsicht ‚très chique‘. Denn die meisten mobilen Endgeräte nutzen Standard-Browser, außerdem verhindert der im Vergleich zum heimischen PC kleine Bildschirm, dass man die gefälschten Seiten an schlecht gemachten Details erkennt. Beides senkt den Entwicklungsaufwand und damit die Kosten aus der Sicht der Online-Gangster.“

Cyberkriminelle locken mit neuer Kreation

Beliebteste Ziele der mobilen Phisher sind Webseiten von Banken oder von Bezahldiensten wie PayPal. Da dieser bei Online-Einkäufen beliebte Dienst auch auf deutschen e-Commerce-Seiten häufig anzutreffen ist, besteht auch für deutsche Anwender eine reale Gefahr. „Je verbreiteter das Einkaufen im Internet – und die Online-Umsätze steigen von Jahr zu Jahr – und die Verwendung mobiler Endgeräte für die Transaktionen werden, desto größer wird die Zahl der potenziellen Opfer. Dadurch lohnt sich das Programmieren gefälschter Seiten aus der Sicht der Kriminellen immer mehr“, so Udo Schneider weiter.

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