TÜV SÜD-Studie zeigt: Produktsicherheit ist wichtiger als der Preis

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TÜV SÜD-Studie zeigt: Produktsicherheit ist wichtiger als der Preis

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Ob Lebensmittel, Elektronik oder Spielzeug, Verbraucher vergleichen beim Kauf neuer Produkte gerne die Preise, um das beste Angebot zu finden. Aber: Die Ergebnisse der TÜV SÜD Safety Gauge, eine Studie zu Produktsicherheit und Qualität, zeigen, dass ein hohes Sicherheitsniveau beim Kauf letztlich das ausschlaggebende Kriterium für Verbraucher ist.

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Ob Lebensmittel, Elektronik oder Spielzeug, Verbraucher vergleichen beim Kauf neuer Produkte gerne die Preise, um das beste Angebot zu finden. Aber: Die Ergebnisse der TÜV SÜD Safety Gauge, eine Studie zu Produktsicherheit und Qualität, zeigen, dass ein hohes Sicherheitsniveau beim Kauf letztlich das ausschlaggebende Kriterium für Verbraucher ist.

F ür die Studie wurden weltweit Verbraucher und Unternehmen befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass weder Verbraucher noch Unternehmen in Deutschland die Produktsicherheit als problematisch bewerten. Grund dafür sind höchste Sicherheitsanforderungen für Unternehmen, die standardmäßig zu einem sehr hohen Sicherheitsniveau führen.

60 Prozent der befragten Verbraucher weltweit geben an, dass ihnen Produktsicherheit „sehr wichtig“ sei. Am meisten Sorgen machen sich Verbraucher bei rohem Fleisch und Fisch (90%), bei Milchprodukten und Eiern (86%), gefolgt von Spielwaren (82%), Schuhen (81%) und Kinder-Autositzen (76%).

„Das zeigt, dass sehr hohe Ansprüche an Produkte gestellt werden“, erklärt Dr. Jens Butenandt, Geschäftsführer von TÜV SÜD Product Service. In Deutschland und auch weltweit gesehen ist sowohl bei Verbrauchern als auch bei Unternehmen Sicherheit beim Kauf von Spielwaren der wichtigste Faktor, gefolgt von Leistung und Funktionalität. Bei der vorangegangenen Studie 2012 war – weltweit betrachtet – der Preis noch der ausschlaggebende Faktor, Sicherheit folgte erst auf Rang vier.

Hohes Sicherheitsniveau bei deutschen Unternehmen

„Gleichzeitig gebe es in Deutschland ein sehr hohes Sicherheitsniveau. In deutschen Unternehmen werden mehr Maßnahmen für Produktsicherheit ergriffen als in den befragten Unternehmen aus anderen Ländern. Die am häufigsten umgesetzten Maßnahmen sind in 82% der Unternehmen In-house-Testing und in 71 Prozent  spezifische Trainings von Mitarbeitern“, erläutert Butenandt. 53 Prozent  der deutschen Unternehmen setzen außerdem auf unabhängige Prüfunternehmen, um Produktsicherheit zu gewährleisten.

 

Bei Spielwaren ist die Sicherheit das wichtigste Kriterium bei der Wahl des Produkts. Laut der TÜV SÜD Safety Gauge-Studie sehen das Verbraucher und Unternehmen gleichermaßen. Der Preis folgt bei Verbrauchern erst auf Rang 4.

 

Konsumenten sind bereit, mehr für Sicherheit zu zahlen

Ein hohes Sicherheitsniveau ist für deutsche Unternehmen eine Selbstverständlichkeit. Das haben auch Verbraucher verinnerlicht. Für 55% der befragten deutschen Verbraucher ist beim Kauf vor allem die Herkunft des Produkts ein Anhaltspunkt für die Sicherheit, dicht gefolgt von Prüfzeichen (50%), die ebenfalls gerne als Anhaltspunkt für die Bewertung der Produktsicherheit genutzt werden. Die Studie zeigt außerdem, dass die Mehrheit der deutschen Verbraucher (71%) durchaus bereit ist, einen höheren Preis zu zahlen, wenn sie dafür eine bessere Qualität, beziehungsweise ein höheres Sicherheitsniveau erwarten können. Besonders hoch ist diese Bereitschaft bei Produkten für Kinder: 80% der Befragten würden hier mehr Geld für ein hochwertiges Produkt ausgeben.

TÜV SÜD Safety Gauge – Studie zu Produktsicherheit

TÜV SÜD Safety Gauge 2016 ist eine repräsentative Studie zu Produktsicherheit. Sie wurde in vier Märkten weltweit durchgeführt: China, Indien, USA und Deutschland. Telefonisch wurden mehr als 7.000 Verbraucher und mehr als 600 Unternehmensvertreter befragt, um Meinungen und Einstellungen zu verschiedenen Themen rund um Produktsicherheit bei Spielwaren, Elektronikartikel, Wearables, Lebensmittel und Textilien/Schuhen festzustellen.

(jm)

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