Über Email verbreitete Malware

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Über Email verbreitete Malware

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E-Mail

Der Umfang der per Email versandten Malware stieg in der letzten Märzwoche 2011 um 400 Prozent an, berichtet Commtouch in ihrem vierteljährlichen Internet Threats Trend Report, in dem sie über Spam, Phishing, Malware und Bedrohungen des Web berichtet. Diese wesentliche Zunahme wurde zwei Wochen nach dem Rückgang von 30 Prozent im Spam-Aufkommen infolge der Abschaltung des Rustock Botnets festgestellt. 


 


Nachdem die Spam-Aktivität um Neujahr herum allgemein zurückgegangen war, stieg sie nach den Feiertagen wieder massiv an. Von Januar bis Mitte März betrug das tägliche Spamaufkommen bis zur Stilllegung von Rustock durchschnittlich 168 Milliarden E-Mails, danach fiel es auf durchschnittlich 119 Milliarden Nachrichten täglich. Auch der Umfang von Zombies ließ nach der Einstellung von Rustock maßgeblich nach, doch wurde gegen Ende des Quartals infolge des Malware-Ausbruchs zum Quartalsende ein massiver Anstieg an versklavten Computern erkannt.


 


„Botnets sind ein unerlässlicher Teil cyberkrimineller Infrastruktur. Sie stellen gewaltige Rechnerressourcen, Bandbreite und Anonymität bereit,“ sagte Asaf Greiner, Vizepräsident Produkte bei Commtouch. „Die Ausschaltung von Botnets führt stets zu massiven Bemühungen zur Wiederherstellung, um kriminelle Aktivitäten fortsetzen zu können.“


 


In den ersten drei Monaten des Jahres 2011 fand eine Vielfalt von Versuchen statt, Malware zu verbreiten:


-Massensendungen mit angeblichen „Paketinformationen“ von UPS und DHL stellten 30 Prozent aller zu den Spitzenzeiten des Ausbruchs verschickten Email-Sendungen.


-Facebook Chat-Nachrichten von gefährdeten Benutzer-Accounts führten zu falschen Facebook-Anwendungen und letztendlich zu Virus-Dateien


-PDF-Dateien mit eingebetteter Skriptmalware ahmten von Xerox gescannte Dokumente nach.


-Der „Kama Sutra“-Virus täuschte Empfänger mit einer  PowerPoint-Präsentation erwachsener Inhalte


-Die Funktion der Personal Homepage bei T-Online wurde missbraucht, um Besucher zu falschen Antivirus-Downloads umzuleiten.


 


Weitere Highlights aus dem Trendbericht April 2011:


-Das Spam-Aufkommen lag während des ersten Quartals bei täglich durchschnittlich 149 Milliarden Spam/Phishing-Nachrichten, im Vergleich zu 142 Milliarden im Q2 2010 und 198 Milliarden im Q3 2010.


-Während des Q1 wurden täglich etwa 258.000 Zombies aktiviert, eine weitere Abnahme gegenüber 288.000 im Q4 2010 und 339.000 im Q3 2010.


-Apotheken-Spams stellten mit 28 Prozent allen Spams zwar erneut den höchsten Anteil, der im Vergleich zu 42 Prozent im Q4 2010 jedoch abgenommen hat.


-Mit 17 Prozent aller Zombies hält Indien im dritten Quartal in Folge weltweit weiterhin den Rekord des Landes mit den meisten Zombies.


-Geparkte Domains waren die Website-Kategorie mit der höchsten Wahrscheinlichkeit für Malware-Inhalten.


-Streaming Media/Downloads bleiben mit 21 Prozent des erzeugten Inhalts die beliebtesten Themen für Blogger im Web 2.0 für benutzererzeugte Inhalte.


 


 

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