Umbruch bei SEO? Google Keyword Planer löst Google Keyword Tool ab

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Umbruch bei SEO? Google Keyword Planer löst Google Keyword Tool ab

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Die Online-Marketing-Agentur Bloofusion macht darauf aufmerksam, dass Google angekündigt hat, die bisherigen Tools “Keyword Tool” und “Traffic Estimator” in einem neuen Tool namens “Keyword Planer” zusammenzuführen. Website-Betreiber, die sich mit Suchmaschinenoptimierung und Google AdWords beschäftigen, kennen wohl das Google AdWords Keyword Tool, um Suchbegriffe zu validieren und vor allem um Suchvolumina zu ermitteln. „Der Keyword Planer ist nun in den ersten deutschen AdWords-Konten aufgetaucht. Dass somit auch das Keyword Tool aus der AdWords-Oberfläche verschwindet, ist wohl sicher. Google hat das Ende der Tools für Mitte/Ende Juli angekündigt“, so Markus Hövener, geschäftsführender Gesellschafter und Head of SEO bei der Bloofusion Germany GmbH.

Laut Markus Hövener müssen sich Nutzer auf drei wichtige Änderungen einstellen:

  • Übereinstimmungstyp: Der Keyword Planer enthält ausschließlich Statistikdaten für den Übereinstimmungstyp “Genau passend” im Gegensatz zum Keyword Tool, in dem man die Suchvolumina für “Weitgehend passend”, “Exakt passend” oder “Wortgruppe” bestimmten lassen konnte.
  • Zahlen nicht 1:1 übertragbar: Wenn man die Zahlen mit dem Übereinstimmungstyp „Genau passend“ von Keyword Planer und Keyword Tool vergleicht, wird man feststellen, dass die Zahlen abweichen. Das liegt daran, dass im Keyword Planer nun auch Tablets und Mobiltelefone in die Statistik reinzählen, ohne dass die Möglichkeit besteht, diese explizit herauszufiltern.
  • Kopplung an AdWords-Konto: Um den Keyword Planer zu nutzen, muss man im Gegensatz zum Keyword Tool mit einem Google-AdWords-Account eingeloggt sein. Des Weiteren erhält man evtl. in Zukunft auf das eingeloggte Konto abgestimmte Ergebnisse und Schätzungen.

„Insgesamt muss man sagen, dass die Änderungen, die der Keyword Planer mit sich bringt, schon gravierend sind. Die fehlende Option, Tablets und Mobiltelefone in der Statistik auszuschließen, ist schon eine Einschränkung, die ich nicht für zielführend halte. Auch graut mir etwas vor den “customized results”, denn ich als SEO-Berater will gerade keine Daten, die sich auf einen Account beziehen. Es wäre natürlich schön, wenn man das alte Keyword Tool weiter nutzen könnte, aber ich glaube nicht, dass Google uns SEOs diesen Gefallen machen wird“, so Hövener.

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