Umfrage: Kunden bevorzugen große Online-Marktplätze

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Umfrage: Kunden bevorzugen große Online-Marktplätze

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Auf welchen Marktplätzen shoppen Kunden im Internet? Und noch wichtiger: Wo muss der Händler verkaufen, damit er die Online-Shopper erreicht? Antworten auf diese und weitere Fragen liefert die aktuelle Ad-hoc-Studie „Im Focus 09“ von dmc digital media center.

Wer im Internet einkauft, landet meistens auf den bekannten Online-Marktplätzen, wie Amazon, eBay & Co.  So finden heute die meisten Transaktionen auf den großen Marktplatzsystemen statt. Das liegt vor allem daran, dass mittlerweile in nahezu 60 Prozent aller Fälle die Suche nach einem bestimmten Artikel über diese Systeme abgeschlossen wird. Es liegt also auf der Hand, dass diese Marktplätze einen übergeordneten Stellenwert bei den Kunden einnehmen. Interessant ist auch, dass jeder fünfte Nutzer bei seiner Suche auf einer Produkt- oder Preissuchmaschine wie guenstiger.de oder billiger.de landet. Hierbei ist interessant, nach welchen Kriterien Online-Shopper die Anbieterauswahl gestalten und welche Rolle hierbei Sortiment, Markenbekanntheit/ Glaubwürdigkeit und Preis spielen.

Umsatzpotential auch für kleine Händler vorhanden

Allerdings würden 75 Prozent der Befragten bei einem niedrigeren Preis auch bei unbekannten Händlern shoppen. Hier zeigt sich, dass die vermeintliche Risikobereitschaft der Online-Shopper bei verlockenden Angeboten sehr groß ist. Deshalb sollten kleine Händler ihre Produkte in Preis- oder Suchmaschinen platzieren oder sich mit den großen Anbietern vernetzen. Trotz höherem Preis setzt jedoch jeder Zweite auf die Big Player im Internet, die über eine höhere Bekanntheit verfügen. Sie würden bei den großen Anbietern (55 Prozent) und bei den Universalversendern (43 Prozent) bestellen. Für diese Kunden ist das Vertrauen in einen Marktplatz ausschlaggebend. Vieles spricht dafür, denn die „Großen“ sind in allen Punkten hochgradig transparent und bieten einen Mehrwert in punkto Kundenservice.

Transparenz eines Marktplatzes ist für rund 70 Prozent extrem wichtig

Die Ergebnisse verdeutlichen: Knapp 70 Prozent der Befragten halten die Transparenz eines Marktplatzes für zwingend erforderlich. Amazon, eBay, Hood, Tradoria und Yatego machen es vor und kommunizieren  beispielsweise ihre Vertriebspartner offen. Das macht es für die Kunden zunehmend leichter, eine fundierte Kaufentscheidung zu treffen. Dazu tragen auch Kundenfeedbacks und gute Bewertungen zu einem Anbieter bei. Auch über den Lieferprozess möchten die Kunden genau informiert sein. So zeigt sich, dass 62 Prozent der Befragten auch mit einer Teilzustellung einverstanden sind, sofern sie im Vorfeld darüber aufgeklärt wurden. Dagegen empfindet jeder Fünfte Teillieferungen als störend. Dennoch nehmen diese Kunden ein solches Manko in Kauf, wenn sie dem Händler vertrauen.

Fazit: Große Marktplätze sind die Umsatzbringer

Die Ergebnisse zeigen, dass eine Präsenz auf den großen Marktplatzsystemen den Kundenzugang und damit das Umsatzpotential nachhaltig optimieren kann. Deshalb sollten Shop-Betreiber anstreben, hier präsent zu sein.

In jedem Fall ist eine der großen Herausforderungen dabei, die Prozesse durch geeignete Tools dahingehend zu optimieren, die gewünschten Systeme über möglichst einheitliche Schnittstellen mit Preis- und Transaktionsdaten zu versorgen.

 

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Immer mehr Händler und Hersteller wollen ihre Produkte über das Internet vertreiben. Damit online-basierte Vermarktungskonzepte, wie sie etwa Melitta Single Portions anwendet, aufgehen können, benötigen Anbieter eine durchdachte digitale Vermarktungsstrategie und ein ausgefeiltes E-Commerce-Ökosystem. Wie Händler vorgehen sollten, erklärt Gastautorin Saskia Roch von elaboratum.

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