Umfrage: Mangelhafter Datenschutz in kleinen Unternehmen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Umfrage: Mangelhafter Datenschutz in kleinen Unternehmen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print
datenschutz_schloss

Laut einer Umfrage des Analystenhauses Freeform Dynamics im Auftrag von Quest Software haben 58 Prozent der kleinen Unternehmen mit 50 bis 250 Mitarbeitern in Großbritannien, Frankreich und Deutschland keinen definierten Wiederherstellungsplan für Ausfälle (Disaster Recovery Plan). Bei Firmen mit 250 bis 1.000 Angestellten ist ein Fünftel nicht entsprechend auf solche IT-Ausfälle vorbereitet. Insgesamt wurden im Rahmen der Umfrage 160 IT-Entscheider telefonisch im Zeitraum des ersten Quartals 2011 befragt.


Je nach Branche sind kleine oder mittelständische Unternehmen (KMU) unterschiedlich gut auf Notfälle vorbereitet: 90 Prozent der Finanzdienstleister sowie 80 Prozent der im Kommunikations- und Mediensektor tätigen Firmen verfügen über einen Disaster Recovery Plan. In den Bereichen Einzelhandel und Vertrieb sowie Fertigung sind erst weniger als 40 Prozent auf den Ernstfall vorbereitet. Obwohl den Befragten bewusst ist, dass sie besser für den Notfall vorbereitet sein sollten, bewertet nur ein Fünftel der Umfrageteilnehmer Datensicherheit als Priorität für die IT-Ausgabenplanung.


Zudem zeigt die Studie, dass Datenreplikation und hochentwickelte Datenmanagement-Werkzeuge von vielen KMUs noch nicht eingesetzt werden. 92 Prozent nutzen traditionelle dateibasierte Lösungen zur Sicherung und Wiederherstellung. Allerdings haben bereits 32 Prozent Zweifel an dieser Methode, unter anderem wegen des deutlich höheren Zeitbedarfs für Wiederherstellungen.


„Mit Angriffen aus dem Cyberspace und Naturkatastrophen in den letzten Jahren ist die Relevanz eines zuverlässigen Disaster-Recovery-Prozesses deutlich geworden. Unternehmen müssen jederzeit schnell reagieren und den Geschäftsbetrieb aufrechterhalten können. Die Notfallvorsorge sollte in keinem Unternehmen, egal welcher Größe, einen zweitrangigen oder gar unbedeutenden Stellenwert einnehmen. Information ist unabdingbar für den Geschäftserfolg, und die Unternehmen müssen mehr dafür tun, ihr wichtigstes Gut zu schützen“, erläutert Kevin Norlin, VP und GM von Quest Software (EMEA).


 

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Ein Jahr nach der Umsetzung der letzten Vorgaben des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes (ElektroG 2018) haben Unternehmen mit Herausforderungen wie Rechtsunsicherheit zu kämpfen. Der weee full-service des Bitkom unterstützt Händler wie Hersteller bei der Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben.
Im ersten Jahr nach Inkrafttreten der DSGVO ist Datensicherheit nach wie vor eine große Herausforderung. Der Mensch bleibt das schwächste Glied in der IT-Sicherheitskette, das von Cyberkriminellen für Angriffe genutzt wird. Gastautor Matthias Kess von Cryptshare zeigt, welche Gefahren durch Digitalisierung, 5G-Netze und den wachsenden Stellenwert von Daten drohen.

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktionsbrief ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Wir wollen immer besser werden!

Deshalb fragen wir SIE, was Sie wollen!

Nehmen Sie an unserer Umfrage teil, und helfen Sie uns noch besser zu werden!

zur Umfrage

Aktuelle Ausgabe

Topthema: Fashion commerce

Wann jetzt handeln gefragt ist

Mehr erfahren

Tragen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich ein, um keinen Artikel mehr zu verpassen!

    * Jederzeit kündbar

    Entdecken Sie weitere Magazine

    Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

    Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.