Umfrage: Mehrheit der Unternehmer überschätzt Kosten für Homepageerstellung

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Knapp zwei Drittel der deutschen Unternehmer und Angestellten schätzen die Produktionskosten einer Firmenhomepage als zu hoch ein. Dies geht aus einer Online-Umfrage des IT-Dienstleisters itellico unter mehr als 650 Teilnehmern hervor.”Eine Ursache für die Fehlannahme ist die Intransparenz des Marktes: Die Leistungen von Grafikern und Programmierern sind schwer vergleichbar, die Qualität ihrer Arbeit nicht einfach einzuschätzen und Angebote für den Laien oft zu spezifisch formuliert”, sagt Simon Krebs, Geschäftsführer der Online-Kommunikationsagentur itellico München.

Viele Unternehmer lassen sich von zu hohen Preisvorstellungen einiger Anbieter abschrecken und verzichten auf den Auftritt im Web oder den Relaunch einer veralteten Homepage. “25 Prozent der Umfrageteilnehmer nehmen an, dass ein mittelständiges Unternehmen für das Design, die Programmierung von rund 40 Seiten und das Content-Management-System einer Homepage zwischen 7.000 und 10.000 Euro anfallen, 18 Prozent rechnen mit Ausgaben zwischen 10.000 und 15.000 Euro und mehr als jeder zehnte Unternehmer kalkuliert sogar mehr als 15.000 Euro”, sagt Krebs. Nur 30 Prozent veranschlagen für ein kleineres Projekt realistische Preise zwischen 3.500 bis 7.000 Euro.

Der IT-Experte rät Unternehmern deshalb, vor der Anfrage beim Grafiker und Programmierer klare Erwartungen an deren Arbeit zu definieren. Von Vorteil sei auch, bereits beim ersten Gespräch zu wissen, welche Elemente die Homepage enthalten und wie aufwändig oder puristisch sie gestaltet sein soll. Krebs: “Wer weiß;, was er will, kann mit realistischen Preisen rechnen, da die Angebote weniger Spielraum für nicht erwünschte Positionen lassen.” Weiterhin rät der Experte möglichst Fest- statt Aufwandspreise zu vereinbaren, um die Vergleichbarkeit zu erhöhen und bösen Überraschungen vorzubeugen.

Die Online-Umfrage wurde im September und Oktober 2009 in Zusammenarbeit mit der scrivo PublicRelations durchgeführt. Zu den 663 Teilnehmern gehörten Manager und Mitglieder von Geschäftsleitungen, Mitarbeiter mit Berufserfahrung sowie Berufseinsteiger aus Branchen wie Handel, Industrie, Kommunikation sowie Service- und Dienstleistung.

Die Frage “Wie hoch schätzen Sie die Kosten für die Erstellung einer Webseite (Design, Programmierung, etwa 40 Seiten, Content-Management-System) für ein mittelständisches Unternehmen?” wurde wie folgt beantwortet:

-Unter 1.000 Euro: 0 Prozent

-1.000 bis 3.500 Euro: 14 Prozent

-3.500 bis 7.000 Euro: 30 Prozent

-7.000 bis 10.000 Euro: 25 Prozent

-10.000 bis 15.000 Euro: 18 Prozent

-15.000 bis 20.000 Euro: 7 Prozent

-mehr als 20.000 Euro: 5 Prozent

-weiß; ich nicht: 1 Prozent

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

avatar
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Wenn ein Onlinehändler in andere Länder expandiert, ist das immer eine Herausforderung. Das e-commerce Magazin hat deswegen nachgefragt: Was sind die für Händler schwierigsten Punkte einer Internationalisierung mit Blick aufs Payment? Auf was sollte ein Händler hier bei einem Anbieter im Payment-Umfeld am ehesten achten?
Auch im Netz werden Verbraucher immer anspruchsvoller: Sie wollen nicht als anonyme Masse gesehen werden, sondern erwarten von einer Website passgenaue Inhalte für ihren Bedarf. Unternehmen, die das Vertrauen ihrer Kunden nicht verlieren wollen, müssen ihnen individuelle Benutzererfahrungen garantieren. Dazu gilt es, personalisierte Inhalte in Echtzeit bereitzustellen. Mit einer versierten Marketingagentur und der richtigen Software ist das möglich.
Werbung

Entdecken Sie weitere Magazine

Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.