Umfrage von „Wer liefert was“ zeigt Trends im Beschaffungswesen

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Der persönliche Kontakt zu Dienstleistern und Lieferanten hat für Einkäufer auch in Zukunft Vorrang vor anonymen, online abgewickelten Beziehungen. Dennoch sollten alle relevanten Informationen zu Produkten bzw. Dienstleistungen online abrufbar sein. Das ergibt sich aus einer Umfrage unter Nutzern der Anbietersuche wlw.de. Deutlich wurde in der Befragung außerdem, dass Einkäufer die Onlineauftritte der Anbieter sowie die Auffindbarkeit relevanter Informationen im Internet noch längst nicht als befriedigend ansehen. Befragt wurden 2.000 geschäftliche Einkäufer.

Mehr als die Hälfte der Befragten gaben an, dass auch in Zukunft eine telefonische Beratung durch einen Dienstleister bzw. Lieferanten durch Website-Informationen nicht zu ersetzen ist. Für 58 Prozent der Einkäufer hat die persönliche Geschäftsbeziehung immer Vorrang vor einer anonym online abgewickelten Beziehung.

Die Rolle von Professionalität und Auffindbarkeit im Netz

Aus der Umfrage resultiert auch, wie wichtig vertiefende Angaben für Einkäufer sind: So erwarten mehr als zwei Drittel der Befragten, dass alle relevanten Informationen zu Produkten bzw. Dienstleistungen online abrufbar sind, damit die Lieferanten und Dienstleister für sie in Zukunft attraktiv bleiben. Aktuell sieht die Lage jedoch anders aus: Nur 36 Prozent der Einkäufer gaben an, dass sie alle relevanten Informationen zu Produkten bzw. Dienstleistungen online finden. Für Peter F. Schmid zeigen die Zahlen dringenden Handlungsbedarf, da in vielen Unternehmen ein professioneller Onlineauftritt keine Selbstverständlichkeit sei: „Die Präsenz im Internet ist das Aushängeschild für Lieferanten und Dienstleister und ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt für eine Geschäftsbeziehung. Wer hier die Ansprüche potenzieller Auftraggeber nicht erfüllt, verliert den Anschluss.“

Um überhaupt gefunden zu werden, sollten Lieferanten bzw. Dienstleister jedoch etwas tun: So erwarten 56 Prozent der Einkäufer, dass Lieferanten und Dienstleister Suchmaschinenoptimierung (SEO) betreiben, um online schnell auffindbar zu sein.

Business-Suchen sind ein „Marktplatz der Zukunft“ – mobile Anwendungen noch nicht etabliert

Die Top 3 der Recherche-Tools bzw. -Quellen für die Zukunft im Beschaffungswesen sind: auf Platz 1 „Allgemeine Suchmaschinen“ (60 Prozent), gefolgt von „Business-Suchmaschinen“ (49 Prozent) und „Website des Anbieters“ (48 Prozent). „Diejenigen, die nach Produkten und Dienstleistungen suchen, bewegen sich in Suchmaschinen. Und andere, die bereits konkrete Anbieter im Auge haben, suchen auf deren Websites“, erklärt Peter F. Schmid. Zu den möglichen Zukunftstrends stimmten 40 Prozent der Einkäufer überdies der Aussage zu, dass professionelle Business-Suchmaschinen ein „Marktplatz der Zukunft“ sind.

Mobile Endgeräte kommen bei Einkäufern aktuell selten zum Einsatz. So gab mehr als die Hälfte an, dass ihre tägliche Arbeit nicht durch spezielle Apps erleichtert würde. Davon sagten 66 Prozent, dass sie nicht mit mobilen Endgeräten arbeiten. Für die Zukunft jedoch denkt jeder dritte aller Befragten, dass mobile Endgeräte bei der Lieferantensuche stärker zum Einsatz kommen werden.

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