Umfrage zeigt: Brasilien setzte auf Messaging-Dienste und soziale Netzwerke

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Eine internationale Umfrage von tyntec und YouGov bringt interessante Unterschiede zutage, was die mobile Nutzung von sozialen Netzwerken und Messaging-Diensten in den USA und Großbritannien vor allem im Vergleich zu den Wachstumsmärkten in Russland und Brasilien betrifft. In der zweiten Ausgabe der jährlichen Konsumenten-Umfrage “Mobile Messaging and Social Networking” von tyntec zeigt sich, dass sich Brasilianer am aktivsten in sozialen Netzwerken über ihr Mobiltelefon engagieren – beeindruckende 77 Prozent, die mindestens einmal pro Monat soziale Netzwerke über ihr Handy nutzen. Mit leichtem Abstand folgen rusissche Handy-Nutzer (69 Prozent) und Briten (65 Prozent), während US-Amerikaner mit 53 Prozent soziale Netzwerke am seltensten mobil verwenden. Außerdem versenden die Südamerikaner im Vergleich zu den anderen Landesvertretern die meisten SMS: 12 Prozent verschicken mehr als 30 Kurznachrichten pro Tag. Im Rahmen der YouGov-Umfrage im Auftrag von tyntec, dem Spezialisten für mobile Dialog-Kommunikation, wurden im Juli 2013 mehr als 4.000 Teilnehmer im Alter von 18 bis 55+ Jahren in den USA, Großbritannien, Russland und Brasilien befragt.

Brasilianer bevorzugen Apps, Russen zeigen Facebook die kalte Schulter

Brasilianer sind nicht nur am aktivsten, wenn es um die mobile Nutzung sozialer Netzwerke geht. Mit 71 Prozent zeigen sie außerdem das größte Interesse an kostenlosen oder –günstigen Telefonie-Apps wie WhatsApp und Viber. Auf Platz 2 folgt Russland mit 52 Prozent, während das Interesse in Großbritannien (33 Prozent) und in den USA (14 Prozent) deutlich geringer ausfällt.

Weitere Ergebnisse der internationalen Umfrage

  • Facebook Messenger ist mit 75 Prozent der am häufigsten genutzte Messaging-Service bei brasilianischen Smartphone-Nutzern. In de USA muss sich Facebook Messenger (32 Prozent) mit Skype (20 Prozent) und iMessage (20 Prozent) die vorderen Plätze im Kampf um die beliebtesten Messaging-Services teilen.
  • Was die mobile Nutzung von Facebook betrifft, so sind brasilianische Nutzer am engagiertesten. 23 Prozent kontrollieren ihr Profil mehr als fünf mal täglich und liegen damit vor den USA (17 Prozent) und Großbritanien (16 Prozent). Das Schlusslicht in Sachen mobile Facebook-Nutzung bildet Russland mit gerade einmal 2 Prozent.
  • Anders als in Russland und Großbritannien, wo SMS nach wie vor der am häufigsten genutzte Smartphone-Dienst neben Sprachanrufen ist, setzen 36 Prozent der Brasilianer vor allem Apps.
  • In Russland dominieren ganz klar einheimische Messaging-Angebote wie Mail.ru (46 Prozent) und VK (45 Prozent). Der einzige globale Dienst, der vor Ort Fuß fassen kann, ist Skype mit immerhin 48 Prozent und ICQ mit 32 Prozent. Facebook hat dagegen einen schweren Stand, da 28 Prozent der russischen Umfrageteilnehmer, die soziale Netzwerke mobil nutzen, angeben, Facebook überhaupt nicht zu verwenden.

Andere Länder, andere Umgangsformen

  • Auf die Frage nach ihrer “schlechtesten Handy-Angewohnheit”, geben jeweils 42 Prozent der Brasilianer und Russen an, ihr Mobiltelefon sogar mit ins Bett zu nehmen. In Großbritannien geben stattdesen nur 21 Prozent der Befragten an, sich selbst im Bett nicht von ihrem Handy zu trennen, in den USA sind es sogar nur 15 Prozent.
  • 19 Prozent der Brasilianer halten es für unhöflich, während eines Arbeitsmeetings SMS zu verschicken, während 8 Prozent der US-Amerikaner und 9 Prozent der Briten sich einig sind, dass das Simsen während eines Dates unangebracht ist. Dagegen halten es 11 Prozent der russischen Umfrageteilnehmer für einen Fauxpas, während einer Unterhaltung mit einem Freund SMS zu checken.
  • Brasilianer sind am wenigsten geneigt, das Versenden von Kurznachrichten für ein Jahr aufzugeben – nur 24 Prozent erklären sich bereit dazu. Weniger Probleme scheinen damit russische (36 Prozent), britische (42 Prozent) und US-amerikanische Mobilfunknutzer (55 Prozent) zu haben.

„Die Umfrage verdeutlicht, was wir als international tätiges Unternehmen im Mobilfunkbereich mit unseren Unternehmenskunden täglich erleben,” erklärt Thorsten Trapp, Mitbegründer und CTO von tyntec. „Es ist beeindruckend, mit welcher Schnelligkeit sich Messaging-Services und die mobile Nutzung von sozialen Netzwerken in Wachstumsmärkten wie Brasilien und Russland etablieren. Im Vergleich dazu gibt es in den USA und Großbritannien deutliche Nutzungsunterschiede zwischen verschiedenen Altersgruppen. Besonders interessant ist außerdem, dass große Internetunternehmen wie Facebook und WhatsApp sich in Ländern wie Russland vor allem gegen lokale Messaging-Anbieter behaupten müssen.”

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