Unterstützung für kleine Logistikfirmen bei der Digitalisierung

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In der Logistikbranche gibt es eine digitale Zweiklassengesellschaft: Während große Firmen ihre Prozesse und Transporte mit digitalen Helfern immer effizienter machen, arbeiten die kleinen oft noch mit Fax und Excel und tun sich schwer, einen Einstieg in die digitale Welt zu finden. Dennoch ist ein Bewusstsein für die Notwendigkeit, sich zu digitalisieren, bei den meisten vorhanden. Das geht aus einer von Rio in Auftrag gegebenen Studie hervor, die den Digitalisierungsgrad von kleinen Unternehmen im Logistiksektor untersucht hat.

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In der Logistikbranche gibt es eine digitale Zweiklassengesellschaft: Während große Firmen ihre Prozesse und Transporte mit digitalen Helfern immer effizienter machen, arbeiten die kleinen oft noch mit Fax und Excel und tun sich schwer, einen Einstieg in die digitale Welt zu finden. Dennoch ist ein Bewusstsein für die Notwendigkeit, sich zu digitalisieren, bei den meisten vorhanden. Das geht aus einer von Rio in Auftrag gegebenen Studie hervor, die den Digitalisierungsgrad von kleinen Unternehmen im Logistiksektor untersucht hat.

Ziel der Studie war es zu ermitteln, wie digital kleine Flotten schon unterwegs sind und wo es noch Bedarf an digitaler Unterstützung gibt. Der Löwenanteil der deutschen Speditionen und Fuhrunternehmen gehört auch heute noch dem kleinen und mittelständischen Segment an. Es gibt in Deutschland über 45.000 Transportdienstleister. Davon haben laut dem Bundesamt für Güterverkehr knapp 36.000 eine Flotte von unter zehn Fahrzeugen. „Unser Ziel ist es, Unternehmen mit Kleinstflotten den Einstieg in die digitale Welt zu erleichtern. Die RIO Plattform gewährt allen Teilnehmern der Transport- und Lieferkette den gleichen Zugang zur digitalen Logistikwelt – ganz ohne komplizierte Vertragsverhandlungen oder Laufzeiten. Wir egalisieren damit die Digitalisierung in unserer Branche und bauen Berührungsängste ab“, erklärt Jan Kaumanns, CEO von Rio.

Kleinere Unternehmen benötigen digitale Entlastung

Aktuell nutzen gerade einmal etwas mehr als die Hälfte der befragten Flottenbetreiber digitale Dienstleistungen für ihre Fahrzeugflotte oder Transportaufgaben. Oft wird noch per Telefon, Fax und papierbasiert gearbeitet. Dabei wünschen sich diese Kleinstflottenbetreiber durchaus digitale Entlastung – vor allem bei der Erfüllung gesetzlicher Anforderungen. In den kleinen Betrieben gibt es selten einen Mitarbeiter, der sich intensiv um die Belange der Flotte kümmern kann. Trotzdem müssen natürlich auch kleinste Speditionen ohne eigenes IT-Department und großes Dispo-Office dieselben gesetzlichen Anforderungen erfüllen wie die großen und sind genauso haftbar bei Verstößen.

Digitale Services werden in dieser Zielgruppe am häufigsten für die Ortung von Lkw, die Nachweisführung bei Kontrollen, den automatischen Download von Fahrerkarten und Verbesserungsmöglichkeiten für wirtschaftlicheres Fahren genutzt. Was die Studie auch ergab: Viele Flottenbetreiber wissen nicht, dass es auch für kleine Flotten digitale Angebote gibt. So gaben knapp 20 Prozent der Nicht-Nutzer an, sie hätten keinen Bedarf an digitalen Services, weil ihre Flotte zu klein sei. Weitere 30 Prozent konnten nicht spezifizieren, warum kein Bedarf an digitaler Unterstützung bestehe.

“Diese Informationslücke wollen wir schließen. Mit Rio wird der Abstand zwischen kleinen bzw. kleinsten Flotten und den vermeintlich großen Anbietern massiv reduziert. Digitalisierung auf der Straße gibt es jetzt für jede Flottengröße. Damit tragen wir zur Demokratisierung der digitalen Welt in der Logistik und zu einem verbesserten Marktzugang für die beteiligten Unternehmen in der Logistikkette bei”, sagt Jan Kaumanns.

Digital auch ohne eigenes Transportmanagementsystem

Mit dem neuen Service Rio Dispatch erhalten nun auch kleinere Unternehmen, die bislang über keine eigene Softwarelösung verfügen, ein Telematik- und Logistikangebot mit einem transparenten Kostenmodell und aus einer Hand an. Nutzerkönnen den Service jederzeit dazu- oder abbuchen und zahlen nur für die tatsächliche Nutzung pro Fahrzeug und Tag. „Selbst für kleine Unternehmen klappt so der Einstieg in das System RIO denkbar einfach. Wir ermöglichen einen Datenaustausch auf Augenhöhe, auch für die Kleinsten, und das ist für alle Teilnehmer der Supply Chain vorteilhaft“, so Jan Kaumanns.

Damit können Mitarbeiter kleiner Unternehmen schnelle und präzise Auskünfte zu Transportstatus oder -aufträgen geben – und das mit nur einem Blick auf den Flottenmonitor. So kann nicht nur Zeit gespart werden, auch Fehldispositionen lassen sich durch die übersichtliche Darstellung und bessere Datenqualität vermeiden. Die Traton Group bietet mit ihrer neuen Digitalmarke Rio seit 2017 eine cloud-basierte Lösung für das Transport- und Logistik-Ökosystem an. Das Angebot enthält digitale Services und vernetzt damit sämtliche Beteiligten der Lieferkette über ein einheitliches Informations- und Anwendungssystem mit Prognosefunktionalität miteinander. (sg)

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