Usability-Studie: Onlineshops im Reife-Check

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Usability-Studie: Onlineshops im Reife-Check

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Es gibt kaum etwas, das man nicht im Internet kaufen kann. E-Commmerce ist  längst zu einem selbstverständlichen Bestandteil unserer Handelslandschaft geworden. Das Produktangebot der Onlineshops wird immer umfassender und der Einkauf immer komfortabler. Welchen Reifegrad Onlineshops tatsächlich erreicht haben, welcher Zusammenhang mit einzelnen Branchen besteht und wo es Verbesserungsbedarf gibt, hat das EHI in seiner aktuellen Studie Reifegrad-Analyse Onlineshops 2014 untersucht. Erste Ergebnisse stellt Marco Atzberger, Geschäftsleitung EHI, vor.

OMI setzt Maßstäbe

Der Reifegrad eines Onlineshops bemisst sich an unterschiedlichen Kriterien, die dazu beitragen, den Einkauf für den Kunden komfortabel, sicher und angenehm zu machen. Tendenziell erreichen die umsatzstarken Onlineshops einen höheren Reifegrad als kleinere Shops. Überraschend ist jedoch, dass viele „Hidden Stars“ mit ausgesprochen guten Funktionalitäten bei der Suche, Produktpräsentation oder Warenkorb den Benchmark vorgeben. Zum Beispiel ist die Vorschlagsfunktion bei der Suche heute Standard. Diese mit Produktfotos zu verknüpfen, steigert die Benutzerfreundlichkeit erheblich. Bewertet wurde nach einem Punktesystem, dem Onlineshop-Maturity-Index (OMI). Maximal konnten 150 Punkte erreicht werden. Während der Durchschnitt aller untersuchten Shops 66 Punkte beträgt, hat der beste Shop – aponeo.de – einen Punktwert von 120 erreicht. Der Durchschnitt der 10 umsatzstärksten Onlineshops in Deutschland beträgt 89 Punkte.

Bei den Branchen führen Generalisten und Unterhaltungselektronik das Ranking an. Der Lebensmittelhandel besitzt erwartungsgemäß noch einen geringen Reifegrad. Möbel liegen mit glatten 100 Punkten im oberen Drittel, was mit einer hohen Anzahl von Start-ups zu erklären ist, die seit rund zwei Jahren den Markt aufmischen.

Bewertungsschema

Voraussetzung für einen hohen Reifegrad sind beispielsweise eine gute Performance, die benutzerfreundliche Gestaltung der Site sowie eine gute Produktpräsentation bzw. -suche. Ebenfalls weit oben auf der Prioritätenliste für gelungene Onlineshops steht die Integrität. Kunden möchten sich darauf verlassen können, dass ihre Daten sicher übertragen werden. Außerdem muss das Fulfillment – Bezahlung, Lieferung, Rückgabe – unkompliziert gestaltet sein. Obwohl Onlineshops in unterschiedlichen Kanälen erreichbar, bieten noch vergleichsweise wenige einen Umtausch der im Internet gekauften Waren auch in ihren stationären Geschäften an. Bonusprogramme, Apps, Newsletter und anderen Kunden-Aktionen bilden ein weiteres Bewertungskriterium zur Beurteilung des Reifegrades eines Onlineshops.

Studie und Methodik

Die Studie Reifegrad-Analyse Onlineshops 2014 verschafft einen detaillierten Überblick über den Status quo der Onlineshops in Deutschland. Auf Basis der 1.000 umsatzstärksten Onlineshops in Deutschland wurden die 741 Shops, die ein Gütesiegel haben und/oder den Rechnungskauf anbieten, von März bis Mai 2014 nach 81 Kriterien in 9 Kategorien bewertet. Von 150 möglichen Punkten erreichten die besten Shops 120 Punkte, während die schwächsten unter 20 Punkten blieben. Neben der Einzelbewertung der Onlineshops wurden die Ergebnisse zu Branchenwerten verdichtet.

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