16.03.2010 – Kategorie: Fertigung, Marketing, Technik, eCommerce

Verbraucher wünschen sich flexiblere Einkaufsmöglichkeiten

Sterling Commerce hat die Ergebnisse seiner vierten Verbraucherstudie vorgestellt. Die jährlich durchgeführte Befragung beschäftigt sich vor allem damit, wie Kunden mit dem Einzelhandel kommunizieren wollen. Laut der Umfrage haben Konsumenten auch in einer wirtschaftlich angespannten Situation hohe Cross-Channel-Ansprüche.

Zudem erwarten sie ein durchgängiges Einkaufserlebnis über alle Kanäle hinweg – Mobiltelefone eingeschlossen. In der diesjährigen Umfrage wurde ermittelt, wie wichtig der mobile Kanal für die Verbraucher ist. Die große Differenz bei bei den Altersgruppen zwischen 18-44 und 45-64 Jahren zur Nutzung eines Mobiltelefonen zeigt, dass Trends beim mobilen Shopping weiter wachsen und damit Cross-Channel-Anforderungen vorantreiben. Zum Beispiel:

-Durchschnittlich 33 Prozent der Befragten zwischen 18-44 Jahren würden ihr Mobiltelefon direkt im Laden nutzen, um Informationen zu Produkten abzufragen. Nur 14 Prozent der Befragten im Alter von 45-64 Jahren würde ihr Handy für diesen Zweck nutzen.

-35 Prozent der Befragten im Alter von 18-44 Jahren gaben an, wahrscheinlich eine Preisvergleichsabfragen über mobile Endgeräte zu nutzen, wogegen nur 20 Prozent der Befragten zwischen 45-64 Jahren daran Interesse zeigten.

-Im Durchschnitt 31 Prozent der jüngeren Fokusgruppe würden mit ihrem mobilen Endgerät überprüfen, ob ein derzeit nicht im Laden vorrätiges Produkt im Lager vorrätig ist – zum Beispiel bei anderen Größen- oder Farbwünschen. Dagegen nur 19 Prozent der älteren Befragten würden dies tun.

„Mit steigender Kaufzurückhaltung wachsen bei den Verbrauchern die Cross-Channel-Erwartungen. Der Einzelhandel wird zunehmend erkennen, dass nahtlose Cross-Channel-Erfahrungen von hoher Bedeutung sind, um Umsätze zu sichern,“ so Jim Bengier, Global Retail Industry Executive bei Sterling Commerce. „Einzelhändler, bei denen das Order Management System und die Inventory Visibility Prozesse funktionieren, haben beste Voraussetzungen, um einen Mobile Channel einzubinden. Damit können sie vom wachsenden Kundeninteresse an dieser Möglichkeit profitieren.“

Weitere Ergebnisse der Studie zeigen deutlich, dass sich Verbraucher die Verbindung von Online Shopping mit dem Einkauf im stationären Handel wünschen. Dies gilt vor allem für Frauen und die Zielgruppe mit höherem Einkommen und Bildungsniveau. Die Umfrage zeigte:

-84 Prozent der Befragten wünschen sich die Möglichkeit, einen online gekauften Artikel im Ladengeschäft zurückgeben zu können. 67 Prozent würden gerne online bestellte Artikel im Laden abholen.

-65 Prozent der Konsumenten, die das gewünschte Produkt im Laden gekauft haben, haben sich im Vorfeld online darüber informiert. Bei Personen mit höheren Einkommen (> 75.000 USD) und Bildungsniveau (College-Abschluss) stieg die Zahl sogar auf 73 bzw. 76 Prozent.

-Frauen zeigen eine überdurchschnittliche Tendenz zum Cross-Channel-Shopping. 59 Prozent der weiblichen Befragten gaben an, vor dem Kauf eines Produktes online dazu recherchiert zu haben. 45 Prozent haben sich ein gekauftes Produkt nach Hause schicken lassen. Eine von zehn befragten Frauen gab an, dass sie einen online gekauften Artikel im Geschäft zurückgegeben hat.

Die komplette Studie, bei der 1.024 Erwachsene im Zeitraum zwischen 07.01. und 10.01.2010 zu ihren Einkaufsgewohnheiten innerhalb der letzten drei Monate befragt wurden, kann unter http://www.sterlingcommerce.com/retail/home/2010+Consumer+Survey+Results.htm

heruntergeladen werden.

 

 


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