Verdächtige E-Commerce Sites verbuchen jährlich 56 Millionen Aufrufe

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Verdächtige E-Commerce Sites verbuchen jährlich 56 Millionen Aufrufe

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MarkMonitor, Anbieter im Bereich Markenschutz für Unternehmen, hat heute eine Sonderausgabe des Brandjacking Index veröffentlicht.

Schwerpunktthema ist dabei der Online-Handel mit Sportbekleidung. Der Report zeigt, wie es Produktpiraten schaffen, auf E-Commerce Sites mindestens 56 Millionen Aufrufe im Jahr zu generieren und jährlich knapp 1,2 Millionen verdächtige Trikots über E-Commerce- und Business-to-Business (B2B) Plattformen zu verkaufen.

Für den Report hat MarkMonitor fünf führende Sportmarken untersucht, einschließlich der US Football Leagues sowie internationale Sportwettbewerbe. Dabei sollte festgestellt werden, wer diese Marken für Online-Handel und Werbung mit Sportbekleidung fragwürdiger Herkunft nutzt. Die Untersuchung wurde während des vierten Quartals 2010 durchgeführt und erstreckte sich auf Online Distributions- und Werbekanäle, inklusive Business-to-Business (B2B) Anbieter von Massenwaren sowie Business-to-Consumer (B2C) Sites, einschließlich E-Commerce Sites. Mit knapp 300 Markennamen-Kombinationen wurden darüber hinaus bezahlte Anzeigen in den großen Suchmaschinen ausgewertet.

„Online-Betrüger nutzen die Leidenschaft und Loyalität von Millionen von Sportfans für ihre Zwecke. Sowohl die Marken als auch die Fans werden hintergangen“, so Frederick Felman, CMO von MarkMonitor. „Diese Betrüger konkurrieren mit legalen Online-Anzeigenkunden und E-Commerce Sites, treiben die Kosten für die Marken nach oben und führen die Fans aufs Glatteis“.

Im Rahmen der Studie wurden über 1.300 E-Commerce Websites identifiziert, die Trikots fragwürdiger Herkunft von einer oder mehrerer der fünf Marken zum Verkauf anboten. Diese Sites konnten über 56 Millionen Aufrufe im Jahr verbuchen und verkaufen jährlich geschätzte 800.000 Einheiten. Die große Mehrheit dieser Sites waren mit chinesischen Domain-Inhabern bzw. -Registrierstellen verbunden.

Die Studie hat außerdem über 4.000 einzelne unbefugte Anbieter ausgemacht, die offensichtlich gefälschte Waren auf zwölf B2B Vermittlungs-Sites anboten. Die Lieferkette besteht aus Anbietern, die hauptsächlich im asiatischen Raum ansässig sind und geschätzte 300.000 Trikots pro Jahr umsetzen.

Neben ihrem Distributionsgeschick beweisen diese Fälscher ein hohes Niveau bei der Bewerbung ihrer Websites und beim Anlocken von Besuchern. Während der Laufzeit der Studie haben wir knapp 480.000 bezahlte Suchmaschinen-Anzeigen untersucht, die über mehr als 280 Stichwortkombinationen aufgerufen wurden. Bei fast 28 % dieser Anzeigen wurde verdächtige Ware beworben. Diese Anzeigen generieren geschätzte 11 Millionen Aufrufe im Jahr.

Daraus folgt, dass Fälscher mit legalen Werbetreibenden um Anzeigenplatz konkurrieren, die Preise nach oben treiben und im Kampf um Premium-Werbeplätze häufig die Oberhand gewinnen. Fazit: Legal Werbetreibende müssen höhere Gebühren für die Stichwortsuche nach ihren eigenen Marken bezahlen und konkurrieren mit Produktpiraten um Traffic bei der Markensuche. Die Werbegelder, die Hersteller in Markensuchen investieren, sind für die Generierung von Traffic ausgesprochen effektiv. Denn laut einer aktuellen Studie von comScore und Yahoo Search Marketing (Overture) beinhalten 20 Prozent aller Suchanfragen Markennamen.

Info:  www.markmonitor.com

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