Verluste durch Produktfälschung: Jede zweite Marke betroffen

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Jeder zweite Markenhersteller verliert Umsatz durch Markenpiraterie, bei einem Drittel sind es sogar 10 Prozent. Viele blicken pessimistisch in die Zukunft und befürchten, dass es noch schlimmer werden könnte. Das hat eine aktuelle Studie des Markenschutz-Experten Markmonitor herausgefunden.

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Jeder zweite Markenhersteller verliert Umsatz durch Markenpiraterie, bei einem Drittel sind es sogar 10 Prozent. Viele blicken pessimistisch in die Zukunft und befürchten, dass es noch schlimmer werden könnte. Das hat eine aktuelle Studie des Markenschutz-Experten Markmonitor herausgefunden.

Die Studie untersucht die Einstellungen und Wahrnehmungen von Marketing-Entscheidern zum Online-Markenschutz, aktuelle Herausforderungen sowie den Zustand der Branche. Demnach sind 58 Prozent der Befragten der Meinung, dass es in den kommenden fünf Jahren zunehmend schwierig wird, eine Marke vor Missbrauch zu schützen. Grund dafür seien die Herausforderungen aus den Bereichen künstliche Intelligenz, Dark Web sowie Augmented Reality.

Darüber hinaus sagen 41 Prozent der Marken, dass sie bereits jetzt eine Zunahme von Markenrechtsverletzungen erleben würden, während 38 Prozent glauben, dass sie eher in den nächsten fünf Jahren von Umsatzeinbußen aufgrund gefälschter Waren betroffen sein werden.

„Das Thema Markenschutz war schon immer eine Herausforderung für Unternehmen. Zunehmende Bedrohungen durch Fälschungen, Raubkopien, Cybersquatting und andere Formen des Markenmissbrauchs verschärfen die Situation“, sagt Chrissie Jamieson, Vice President Marketing bei MarkMonitor. „Laut der Studie wird das Thema Online-Markenschutz weiter an Komplexität gewinnen. Unternehmen müssen ihre Strategien entsprechend anpassen.“

Ziel Nummer eins einer Online-Markenschutz-Strategie: Kunden schützen

„Markenschutz geht weit über die Pflege und den Schutz der Marke hinaus“, erklärt Jamieson. „Es geht vor allem darum, das Vertrauen der Kunden zu wahren und die Verbraucher vor den Gefahren, die von Fälschern und Online-Kriminellen ausgehen, zu schützen. Unsere Umfrage spiegelt diese Auffassung wider. Sie zeigt, dass das vorrangige Ziel von Online-Markenschutz-Strategien darin besteht, die Kunden zu schützen.“

Jedoch: Ohne die richtigen Tools, Software oder Beziehungen zu Markenschutz-Experten ist es schwierig, diese Verstöße zu identifizieren und zu quantifizieren. Markenunternehmen aus Deutschland sehen die größte Herausforderung in diesem Zusammenhang in dem Fehlen von qualifiziertem Fachpersonal. 41 Prozent geben dies als größte Herausforderung beim Thema Markenschutz an. Der internationale Durchschnitt für dieses Item liegt bei 32 Prozent.

Über die Studie: Die Studie wurde im November 2017 von dem unabhängigen Marktforschungsinstitut Vitreous World im Auftrag von MarkMonitor durchgeführt. Insgesamt nahmen Unternehmen aus neun Ländern (Großbritannien, USA, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien, Schweden und den Niederlanden) an der Untersuchung teil.

Die komplette englischsprachige Studie mit weiteren Erkenntnissen kann kostenlos angefordert werden.

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