Verpflichtung zu Schadenersatzregeln für Piraterie

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Delegationen aus 37 Ländern, die gemeinsam die Hälfte des Welthandels ausmachen, haben sich auf strafrechtliche Ahndung der Verletzungen von Software-Lizenzen und andere Formen von Urheberrechtsverstößen in gewerblichem Rahmen geeinigt.

Diese Verpflichtung ist ein wesentlicher Teil des multilateralen Handelsabkommens ACTA (Anti-Counterfeiting Trade Agreement), das auf Basis des TRIPS (Trade-Related Aspects of Intellectual Property Rights)-Vertrags der Welthandelsorganisation (WTO) einen neuen, zeitgemäßen Rahmen zur Bekämpfung von Produktpiraterie schafft. Die Vereinbarung verpflichtet die Unterzeichner auch dazu, den Inhabern von Urheberrechten bei Missbrauch ihres geistigen Eigentums Entschädigung etwa in Form von Schadenersatz zu ermöglichen.

Erfahrungsgemäß sind strafrechtliche Sanktionen bei der Senkung der Software-Piraterie eines Landes entscheidend wichtig. Schadensersatzreglungen stellen sicher, dass Rechteinhabern ein gerichtlicher Weg zum Ausgleich wirtschaftlichen Ausfälle offen steht, wenn Fälschungen ihrer Produkte vertrieben oder genutzt werden.

Robert Holleyman, President und CEO der Business Software Alliance (BSA): “Dieser Vertrag ist von großer Bedeutung. Er schafft weitere Mittel zur Bekämpfung von Produktpiraterie, die vergleichbar mit denen sind, die in den USA bereits im Einsatz sind. Softwarepiraterie hat immerhin ein weltweites Volumen von 51 Milliarden Dollar. Wir werden das vorgestellte Dokument nun im Detail begutachten. Wir sind ausgesprochen zufrieden, dass die 37 Länder, die an der ACTA teilnehmen, ein Zeichen setzen: Der Schutz des geistigen Eigentums ist für den technischen Fortschritt und die weltweite wirtschaftliche Erholung unverzichtbar. Wir sprechen dem Handelsvertreter der Vereinigten Staaten, Ron Kirk, und seinen Kollegen in den anderen Ländern für ihre harte Arbeit bei diesem wichtigen Thema unsere Anerkennung aus.”

An den Verhandlungen zur ACTA sind die USA, Australien, Kanada, die EU und ihre 27 Mitgliedsstaaten, Japan, Mexiko, Marokko, Neuseeland, Singapur, Südkorea und die Schweiz beteiligt.

Info: http://www.ustr.gov/acta

 

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

avatar
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Nach wie vor werden heute oft nur einzelne Kanäle bespielt statt Botschaften kanalübergreifend auszusteuern. Das liegt häufig daran, dass Marketing-Abteilungen in Silos organisiert sind – doch nur, wenn auch die interne Organisationsstruktur Multi-Channel widerspiegelt, kann dies in kanalübergreifende Kampagnen umgesetzt werden. Um Unternehmen auf ihrem Weg zur kanalübergreifenden Kommunikation zu unterstützen, haben die Kommunikationsberater von Hotwire nun fünf Fragen zusammengetragen, anhand derer Marketing-Leiter prüfen können, wie weit sie auf dem Weg zur internen Integration bereits sind.
Werbung

Nichts mehr verpassen!

Tragen Sie sich zu unserem Redaktionsbrief ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Entdecken Sie weitere Magazine

Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.