Vorbereitung auf das Wachstum im E-Commerce

Der E-Commerce wird weiter wachsen. Deshalb braucht es eine Lösung für Marketing, Vertrieb und Kundenservice, die skalierbar ist und steigende Komplexität abdeckt. Dabei schafft die Möglichkeit einer Verknüpfung mit Sprachsuche und die Einbindung hochwertiger Videos für Kunden einen nicht zu unterschätzenden Mehrwert.

Nicht nur angesichts des bevorstehenden Weihnachtsgeschäfts stehen die Zeichen im E-Commerce auf Wachstum. Laut Statista wächst die Branche auch insgesamt: im Zeitraum 2014 bis 2021 um rund 250 Prozent (Abbildung 1).

Abbildung 1

Schließlich steht dem Onlinehandel die ganze Welt offen, weil der E-Commerce in den einzelnen Absatzmärkten vor Ort weitaus weniger Ressourcen benötigt als der stationäre Handel mit seinen Filialen. Dadurch sind Internethändler agiler, doch auch die Konkurrenz ist globalisierter. Um im internationalen Wettbewerb zu bestehen und sich am Markt abzuheben, sollten Onlinehändler die Bedürfnisse der Kunden immer im Blick haben. Zu den vier wichtigsten Trends gehören natives Shopping in Social Networks, das Einbinden von Sprache und Bildern in die Suche, sowie nützliche und hochwertige Videos.

Natives Shopping in sozialen Netzwerken

Plattformen wie Facebook, YouTube und Instagram bieten ein beachtliches Reichweitenpotenzial, um Onlinekäufer anzusprechen (Abbildung 2).

Abbildung 2

Daher ist es ein Muss für jedes E-Commerce-Unternehmen, dort präsent zu sein. Gleichzeitig zeigt sich aber auch, dass nativ in die Plattform eingebundene Inhalte mehr Aufmerksamkeit erhalten als Links, die auf andere Seiten führen. Darum werden auch die nativen Shopping-Optionen der sozialen Netzwerke zu einem wichtigen Vertriebskanal. So bietet beispielsweise die „Shop the Look“-Funktion von Pinterest die Möglichkeit, Details über einzelne Kleidungsstück eines Outfits zu erfahren. Nur für den eigentlichen Kauf müssen die Nutzer Pinterest verlassen und zum Onlineshop des Anbieters wechseln.

Verknüpfung mit der Sprachsuche

Amazon Echo, Google Home und Co. gewinnen immer weiter an Beliebtheit. Darum ist es nicht abwegig, dass Voice Search bald zum bevorzugten Suchkanal wird. E-Commerce-Unternehmen sollten daher Funktionen bereitstellen, damit Kunden ihre Produkte auch über Sprachassistenten einkaufen können. So können zum Beispiel Walmart-Kunden bereits alle Artikel sprachgesteuert über Google Home und Google Express bestellen.

Bildersuche als Startpunkt der Customer Journey

Verbraucher sind immer auf der Suche nach dem besten Angebot. Steht ein Kunde beispielsweise im Möbelladen vor einem Sofa, das ihm gefällt, sucht er zunächst online nach ähnlichen, aber günstigeren Produkten. Dafür schießt er ganz einfach ein Foto der Couch und lädt dieses in die Bildersuche hoch. So findet er nicht nur das gleiche Produkt bei anderen Händlern, sondern auch ähnliche Produkte und kann sich das beste Angebot aussuchen.

Hochwertige Produktvideos bieten inhaltlichen Mehrwert

Auch beim Onlinekauf wollen die Kunden möglichst viel über ein Produkt erfahren – insbesondere bei größeren Anschaffungen. Hochwertige Videos bringen dafür viele nützliche Eigenschaften mit: Das Produkt lässt sich emotional inszenieren und die richtige Anwendung anschaulich darstellen. Beispielsweise zeigt Bosch auf seiner Webseite sehr verständlich, wie die Werkzeuge des Herstellers zu benutzen sind und wie Heimwerker damit eigene Projekte umsetzen können. Zusätzlich zur Produktinformation erhalten die Kunden also auch wertvolle Tipps.

Die Grundlage für weiteres Wachstum schaffen

Wer diese Trends in seine Marketing-Strategie integriert, kann im E-Commerce weiter wachsen. Mit dieser Entwicklung bilden sich im Unternehmen häufig auch komplexere Strukturen aus. Es entstehen nicht nur neue Hierarchieebenen und horizontal ausdifferenzierte Teams, sondern die Firma erschließt sich auch neue Märkte. Die bestehende Business-Software ist diesen neuen Anforderungen häufig noch nicht gewachsen. Beispielsweise ist es bei steigenden Lead-Zahlen sinnvoll, das Marketing durch automatisierte Workflows zu unterstützen – eine Funktion, die in vielen Basislösungen nicht enthalten ist. Statt dann aufwändig von einer einfachen und kostenfreien Lösung auf eine umfassende und individuell konfigurierbare Business-Anwendung zu migrieren, sollten Unternehmen von Anfang an eine Lösung für Marketing, Vertrieb und Kundenservice nutzen, die skalierbar ist und auch steigende Komplexität abdecken kann.

Autor: Inken Kuhlmann-Rhinow, Marketing Director EMEA bei HubSpot, eine All-in-one-Plattform für Inbound-Marketing, Sales, CRM und Kundenservice. 

Weitere Informationen auf der DMEXCO Halle 7, Stand C050 sowie unter www.hubspot.de

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