Warum man als Unternehmen den Social Media-Zug nicht verpassen sollte

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Warum man als Unternehmen den Social Media-Zug nicht verpassen sollte

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zug

Die zunehmende Popularität sozialer Netzwerke hat einen neuen Dialogkanal für das Marketing geschaffen, der leider noch immer von vielen Unternehmen ignoriert wird. So zeigt eine jüngst von Responsys durchgeführte Untersuchung, dass noch immer weniger als die Hälfte der 50 umsatzstärksten Online-Händler in Deutschland Social Media-Elemente in E-Mails an Ihre Kunden einbinden. Dies ist erstaunlich, wenn man sich vor Augen führt, dass sich hier die meisten loyalen Kunden tummeln und die sozialen Netzwerke, wie etwa Twitter, die ideale Basis für eine Echtzeit-Kommunikation mit den Kunden ist. Gerade um dem Wettbewerb die berühmte Nasenspitze voraus zu sein, müssen Marketingverantwortliche die Allgegenwärtigkeit von Social Media für sich nutzen und Seiten wie Twitter, Xing oder Facebook in ihre bestehenden Multichannel-Strategien einbinden.

Jede Online-Beziehung basiert auf der Einverständniserklärung durch ein entsprechendes Opt-In –  Social Media stellt hier keine Ausnahme dar. Doch schon wenn ein Konsument ein Unternehmen auf Twitter folgt oder eine Unternehmensmeldung weiterverbreitet, gibt er dem Unternehmen die Möglichkeit, den Kontakt aufzunehmen. Das Marketing kann hierauf antworten, indem Features wie „Unserem Netzwerk betreten“ oder „Mit dem Netzwerk teilen“ angeboten werden und dem Nutzer kurze und auf neudeutsch „sharable“ (verteilbare) Inhalte zur Verfügung gestellt werden. Auch kann das Marketing die Tonalität geposteter Inhalte analysieren und Hashtags oder Links zur Unternehmensseite tracken. Mit diesen wertvollen Informationen kann man den Konsumenten besser kennenzulernen und die Inhalte, die ihn und sein Netzwerk beschäftigen, identifizieren.

Um sich soziale Netzwerke zu Nutze zu machen und diese in  Kommunikationskanäle zu wandeln, müssen Unternehmen die Informationen, die sie sammeln, einsetzen, um mit Konsumenten in einen  Dialog zu treten. Anstatt also Unternehmensmeldungen vom RSS-Feed Eins zu Eins zu twittern, muss das Unternehmen auf Fragen und Anforderungen der Nutzer reagieren und die Inhalte entsprechend des Kanals anpassen. Nur so funktionieren Relationship-Marketing und Marken-Engagement in sozialen Netzwerken. Auch wertet dies das eigene Social Media Profil des Unternehmens auf, führt zu höheren Klickraten auf der Unternehmensseite und gesteigerter Interaktion auf anderen Kanälen wie E-Mail oder Mobil.

Der Einfluss auf die Art und Weise unserer Kommunikation sowohl privat als auch geschäftlich durch Social Media ist allgegenwärtig. Social Media ist ein bedeutender Teil unseres Lebens geworden, von Microblogging-Diensten wie Twitter, über Business-Netzwerke wie Xing bis hin zu Netzwerken wie Facebook. Für viele Nutzer gehören die sozialen Medien zum Alltag wie der morgendliche Kaffee oder die Straßenbahn zur Arbeit. Daher ist jetzt der Moment gekommen, als Unternehmen auf den Social Media-Zug aufzuspringen und für das Marketing zu evaluieren, wie Social Media in bestehende und zukünftige Kampagnen integriert werden kann, um die Beziehung zum Kunden auszubauen und am Ende auch den Umsatz zu steigern.

Autor: Simon Robinson, Marketing und Alliances Director EMEA, Responsys. Er ist verantwortlich für die kompletten Marketingaktivitäten der on demand E-Mail Marketing- und Cross Channel Kampagnenmanagement-Lösungen von Responsys in EMEA. Er verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung im Bereich Marketing und hat in der Vergangenheit bei verschiedenen namhaften IT-Unternehmen gearbeitet.

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