Warum vielfältige Zahlungsmethoden so wichtig für den Handel sind

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Die Krise hat Spuren hinterlassen – finanzielle Reserven sind bei vielen Händlern aufgebraucht. Der Handel durchlebt massive Veränderungen und die Schließung alteingesessener Warenhausketten schreckt auf. Jetzt gilt es die Bonität zu verbessern. Von Tobias Niederau
Zahlungsmethoden

Quelle: Blan-k/shutterstock

Der Gedanke, dass im Chinesischen die Schriftzeichen für Chance und Krise identisch sind, wurde schon oft bemüht – und er trifft in Corona-Zeiten wohl auch die Situation. Geschäftsschließungen einerseits, andererseits haben Lockdown und leere Läden über viele Wochen auch viel Kreativität bei Händlern freigesetzt und den E-Commerce mit vielfältigen Zahlungsmethoden immens nach vorne katapultiert. Die Wachstumsraten im E-Commerce sind in kurzer Zeit rasant gestiegen und wer früher rein stationärer Händler war, hat unter Umständen erkannt, dass der Online-Handel ein weiteres Standbein sein kann.

Nicht nur klicken und kaufen – Mix aus Zahlungsmethoden hilft

Finanziell stehen in dieser Krise viele Händler nah am Ende ihrer Reserven, worunter auch die Planung für das Jahresendgeschäft leidet. Die Bonität auf einem guten Niveau zu halten ist in dieser Situation entscheidend. Dafür haben Händler zwei Hebel: Zahlungsziele mit Lieferanten zu verhandeln, die Spielraum geben und die Zahlungseingänge ihrer Kunden gut zu managen. Ein Mix aus verschiedenen Zahlungsarten gibt den Kunden den gewünschten Komfort beim Einkauf und erhöht die Conversion-Rate. Der Einkauf wird einfacher durch viele Optionen, die Zahl der Kaufabschlüsse steigt.

Vielfältige Zahlungsmethoden helfen mit Partnern eigene Liquidität zu verbessern

Händler können mit erfahrenen Factoring-Partnern an ihrer Seite außerdem die eigene Liquidität erhöhen. Das funktioniert online und offline gut über den Ratenkauf und den Rechnungskauf. Er gewährt den Kunden 30 Tage Zahlungsziel, während die Händler den Kaufpreis am ersten Werktag nach Warenversand auf ihrem Konto haben. Die Bank wickelt zudem mögliche Mahnprozesse ab. Ist ein Kunde mit einer Zahlung im Verzug, wartet Santander beispielsweise 33 Tage. Denn eine Rechnung kann vergessen werden – auch vom besten Kunden. Danach wird zunächst eine höfliche und freundliche Zahlungserinnerung verschickt mit einer weiteren Frist von 14 Tagen.

Auch die Direktüberweisung verbessert den Kontostand des Händlers. Über die Bank autorisiert der Kunde online die Zahlung über ein sicheres System und das Geld wird werktags unmittelbar auf das Händlerkonto gebucht. Es stagniert nicht im System, sondern ist schnell dort, wohin es gehört. Bei allen Zahlungsoptionen, die Händler ihren Kunden online anbieten können, stehen Sicherheit für alle Seiten und einfache technische Umsetzung an oberster Stelle.

Was tun, wenn es kritisch wird?

Enger Kontakt zu Bank und Berater ist Gold wert. Denn der Händlerberater hat das Wissen, um in kritischen Situationen mit den Händlern zusammen einen Weg zu finden. Banken sollten ihren Handelspartnern Flexibilität einräumen. Sie können etwa den Kundenzins bei Finanzierungen anpassen oder längere Laufzeiten vereinbaren. Längere Laufzeiten kommen auch dem Kunden entgegen und erhöhen die Kaufbereitschaft. Auch wer den Weg vom stationären Handel in die Online-Welt gehen will, kann Hilfe bei der Bank finden, die mit Partnern gemeinsam ein Shopsystem anbietet.

Die Kehrseite des Online-Booms

Die Zunahme von Bestellungen im Internet ist die erfreuliche Seite der Medaille. Dreht man die Medaille um, glänzt sie weniger. Denn auch die Anzahl der Retouren ist deutlich gestiegen. Das ist ärgerlich für Händler, da Rücksendungen den Aufwand erhöhen und viel Zeit kosten. Ratsam ist, mit einem Zahlungsabwickler zu kooperieren, der zu günstige Konditionen auch die Rückabwicklung von Einkäufen übernimmt.

Dabei gilt zu beachten: Der Payment-Anbieter sollte die Transaktionsgebühr für die tatsächlich retournierte Ware berechnen. Im Falle einer Komplett-Retoure sollte die komplette Transaktionsgebühr erstattet werden und lediglich eine geringe, fest vereinbarte Stornogebühr an den Zahlungspartner zu zahlen sein.

ZahlungsmethodenQuelle: Blan-k/shutterstock

5 einfache Tipps für komplizierte Situationen

  • Bieten Sie viele Zahlungsmöglichkeiten an
  • Verbessern Sie die Bonität durch Factoring
  • Erhöhen Sie die Liquidität durch Factoring
  • Belasten Sie sich nicht mit der Zahlungsabwicklung, kümmern Sie sich um das Sortiment
  • Überlassen Sie das Ausfallrisiko Ihrem Payment-Partner
ZahlungsmethodenQuelle: Santander
Tobias Niederau

Seit 2018 verantwortet Tobias Niederau als Bereichsleiter Digital Sales Mobility & CFS Services bei der Santander Consumer Bank den digitalen Vertrieb für die Vertriebskanäle Mobilität, Waren und E-Commerce.

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