Warum Werbung nervt

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denker

Wandel in der Kundenansprache, laute Werbung erzeugt Überdruss, Beachtung des Kunden schafft Freunde, Aufmerksamkeit schenken ohne Hintergedanken, Wertschöpfung durch Wertschätzung.


Wandel in der Kundenansprache


Die Schreihälse gehen uns mehr und mehr auf die Nerven; laute aufdringliche Werbeaussagen wie toll doch ein Unternehmen ist, erzeugt inzwischen oft eine negative Wirkung. Menschen sind heute durch die vielfältigen Informationsmöglichkeiten mündiger als früher und können Aussagen der Industrie hinterfragen und kommentieren. Das ist gut für Unternehmen, die ehrlich und offen am Markt agieren und schlecht für die, die schlechte Produkte hinter lautem Geschrei und scheinbar günstigen Preisen verstecken.


Laute Werbung erzeugt Überdruss


Laute aufdringliche Werbung wird vermehrt abgeschaltet. Manche Radio- Fernseh- oder Zeitungswerbung erzeugt Überdruss oder macht sogar aggressiv. Vermehrt werden Sender gewechselt, ausgeschaltet oder Zeitschriftenabos gekündigt. Aufmerksamkeit erzeugen kommt glücklicherweise aus der Mode, die Erkenntnisse aus der Verkaufsstrategie „ Die Bedürfnisse deines Kunden sind wichtiger als die deinen“ scheint so langsam auch in der Werbung anzukommen. Der 97ste Möbelrabatt oder die strahlenden Kinderaugen bei glänzend weißer Wäsche haben ihren Glaubwürdigkeitszenit überschritten. Dies scheint allerdings, wenn man die täglichen Werbebotschaften anschaut, der ein oder andere Anbieter noch nicht gemerkt zu haben.


Beachtung schafft Freunde


Marketingstrategen reden immer davon, dass ein Unternehmen Fans haben muss, die sich für ein Unternehmen begeistern. Um Fans zu generieren, muss ein Betrieb aber so attraktiv wie ein Bundesligaverein oder ein Popstar sein und das fällt naturgemäß schwer. Die Beachtung der Interessen von Kunden schafft Freunde, das ist nicht so laut wie ein Fan aber dafür erheblich nachhaltiger. Freunde zu bekommen, ist nicht einfach, aber je individueller ein Angebot ist und je gezielter eine Kundengruppe definiert werden kann, umso eher kann ein Unternehmen auf seine Kunden eingehen. Was im Direktmarketing mit der persönlichen Ansprache im Brief oder Mail begonnen hat, kann aber heute noch in ganz andere Dimensionen gehen.


Aufmerksamkeit ohne Hintergedanken


Wirkliche Aufmerksamkeiten vertragen keine Hintergedanken, sie sind Geschenke und keine Unternehmenspräsentationen. Persönliche Geburtstagswünsche ohne Firmenanschrift und Logo, Hinweise auf neue Geschäftsfelder für den Kunden, die nicht mit dem eigenen Business zu tun haben oder Einladungen zu Kunden- statt zu Firmenevents sind Beispiele dafür. Kunden sind Menschen und Menschen vergessen diejenigen nicht, die ihnen Gutes getan haben. Dabei sind die meisten Aufmerksamkeiten nicht mit finanziellem Einsatz verbunden, wohl aber mit der Beachtung der Persönlichkeit des Empfängers. Gerade die neu entstandenen sozialen Netzwerke bieten mit ihren Empfehlungsmöglichkeiten viele Ansatzpunkte, Kunden etwas Gutes zu tun. 


Wertschöpfung durch Wertschätzung


Was aber bringt nun die Wertschätzung eines Kunden, denn Aufmerksamkeit und Beachtung unseres Gegenübers mündet immer in Wertschätzung. Ehrliche Wertschöpfung, nicht Profitmaximierung ist eines der Resultate, das durch solche Kundenbeziehungen entsteht. Geschäftspartner fassen Vertrauen zueinander, Vertrauen führt dazu, dass man offener miteinander redet und das fußt in ehrlichen Geschäften.  Solche Geschäftsbeziehungen erreichen etwas, das eigentlich normal sein sollte, das aber vermehrt in unserer hektischen globalen Zeit untergegangen zu sein scheint; sinnvolle langfristige Kunden – Lieferanten Beziehungen zum Nutzen beider Geschäftspartner. Damit helfen verantwortungsbewusste Unternehmen, den Preisüberblick oder die Preiswertigkeit im Sinne von Wert eines Preises wiederzufinden, der vielen Geschäftspartnern und Konsumenten verloren gegangen ist.


Autor: Helmut König – Königskonzept


 


 


 

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