Was lange währt: Kontaktloses Bezahlen hält Einzug in Deutschland

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Was lange währt: Kontaktloses Bezahlen hält Einzug in Deutschland

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In Deutschland ist mobiles Bezahlen mit NFC inzwischen bereits in ersten Projekten eingeführt worden und sogar Firmen wie Shell, planen es großflächig einzusetzen. Das Tankstellenunternehmen wird kontaktloses Bezahlen ab 2014 in seinen 2200 Tankstellen anbieten. Dennoch stellt die Einführung eine echte Herausforderung dar. Parallel zum Start von mobilem Bezahllösungen mit NFC wurden andere Arten der Rechnungsbegleichung per Smartphone-App bei Netto und Edeka eingeführt, um den Konsumenten einfache Bezahlvorgänge zu ermöglichen. Obwohl die Zahl der NFC-fähigen Smartphone zunimmt, herrscht bei einem Großteil der Deutschen trotzdem noch Skepsis, was die neuen Bezahlmethoden angeht. Barzahlung bleibt ein starker Faktor im deutschen Markt. Gemalto beantwortet drei Fragen, die in Bezug auf kontaktloses Bezahlen mittels Smartphone häufig gestellt werden.

Frage 1: Ist mobiles Bezahlen mit NFC sicher?

Auf jedem NFC-fähigen Telefon befindet sich eine entsprechende integrierte Anwendung. Diese ist mit dem Bezahlkonto des Nutzers verknüpft – das kann etwa ein Giro-, Kreditkarten- oder Prepaidkonto sein. Die Kunden bezahlen, indem sie ihr Handy in einer Entfernung von zwei bis drei Zentimetern an die Empfangsstation halten, wobei das Signal über Radio-Frequenzen übertragen wird. NFC-Bezahlanwendungen beinhalten American Express ExpressPay, MasterCard PayPass und Visa payWave.

Im Zuge des Bezahlvorgangs werden persönliche und zahlungsbezogene Daten auf dem Secure Elemet gespeichert – einem manipulationssicheren Bestandteil des Smartphones. Dieses sichere Element ist ein spezieller Chip innerhalb des NFC-fähigen Gerätes zur sichereren Bereitstellung und Speicherung der Bezahlanwendungen und den damit verbundenen sensiblen Daten. Diese werden durch starke Verschlüsselung vor Fremdzugriff geschützt. Mobiles Bezahlen erfüllt daher dasselbe Sicherheitslevel wie Bankkarten, die täglich von Millionen Käufern auf der Welt genutzt werden

Zudem wird Mobile Payment aufgrund der Schnelligkeit oft für die Zahlung kleinerer Beträge eingesetzt. Bei größeren Zahlungen ist durch eine PIN-Eingabe eine zusätzliche Sicherheitsebene enthalten.

Frage 2: Was passiert, wenn ich mein Smartphone verliere?

Geht das Telefon verloren oder wird es gestohlen, können Nutzer sich an die Bank oder den Mobilfunkanbieter wenden, sodass die Bezahl-App blockiert wird. Die sichere Technologie zur Fern-Konfiguration (Over-the-air-Technologie) ermöglicht sofortiges Blocken der Bezahl-App. Dieser Sicherheitsmechanismus existiert zusätzlich zu bestehenden Maßnahmen, die eingesetzt werden, um verlorene oder gestohlene Bankkarten zu sperren.

Frage 3: Was ist der zusätzliche Nutzen von kontaktlosem Bezahlen?

In vielen Ländern ist kontaktloses Bezahlen bereits gängig, in Deutschland ist die Einführung der Technologie noch am Anfang. Der digitale Geldbeutel bringt viele Vorteile: So können et Bonus- und Partnerprogramme integriert werden. Rabattaktionen sind beim bargeldlosen Zahlen ebenso möglich wie Treuepunkte, Gutscheine und Coupons. Kontaktloses Bezahlen bietet die Mobilität, Flexibilität, Sicherheit und den Komfort, Bezahlvorgänge mit dem Handy anstatt eines herkömmlichen Zahlungsmittels zu tätigen. So kann man seinen Geldbeutel zuhause lassen, da man nur das Smartphone zum Bezahlen benötigt. Außerdem lassen sich mobile Zusatzdienste direkt und in Echtzeit auf das mobile Endgerät übertragen.

In diversen Ländern wurde kontaktloses Bezahlen mittels Smartphone über Jahre hinweg in Stufen eingeführt. Mittlerweile hat sich die Technologie bewährt und starken Zuspruch von Seiten der Konsumenten erhalten. In Ländern wie Großbritannien, Türkei und Polen, die die Dienste bereits eingeführt haben, half die effektive Kommunikation zwischen End-Kunden und Händlern die Akzeptanz für kontaktloses Bezahlen zu steigern. In Singapur akzeptieren bereits rund 22000 Verkaufsstellen mobiles Bezahlen – darunter befinden sich etwa Supermärkte und Fast Food Ketten. Gemalto war als Sicherheitsspezialist an über 50 verschiedenen NFC-Projekten weltweit beteiligt: angefangen bei der Einführung von kommerziellen NFC-Diensten in Japan und Singapur über das Rollout in Polen bis hin zur Realisierung mobiler Dienste im Personennahverkehr in Russland.

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