Was Unternehmen bei der digitalen Kommunikation beachten sollten

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Der fortschreitenden Digitalisierung kann man sich kaum noch entziehen. Für viele Unternehmen gehören Profile auf Facebook und Xing, ein Firmenblog sowie Twitter- und Youtube-Accounts inzwischen ebenso zur Normalität wie ein eigener Onlineshop oder eine App. Doch was ist wirklich nötig? Wie läuft ein Unternehmen nicht Gefahr, sich im undurchsichtigen digitalen Dschungel zu verlieren? Welche Investition sich wirklich rechnet und was es zu beachten gilt, zeigt die folgende Übersicht der fünf größten Trends in der digitalen Kommunikation.

Trend 1: Digitalisierung

Der erste Trend ist die Digitalisierung an sich. Die digitalen Präsentationsmöglichkeiten sind vielfältig ¬– und es werden immer mehr. Vielen Unternehmen fällt es wegen der Fülle an Angeboten schwer, den Überblick zu behalten. Schließlich möchten sie – auch in dem für sie oftmals neuen digitalen Umfeld – alles richtig machen. Daher sind auch mittelständische Unternehmen gut beraten, sich an Fachleute zu wenden. In enger Zusammenarbeit ermittelt der Kommunikationsexperte die individuellen Anforderungen und erstellt auf dieser Basis eine maßgeschneiderte Guideline: Brauche ich eine neue Website? Ist ein Intranet zur internen Kommunikation sinnvoll? In welchen Social Media sollte ich präsent sein? Muss ich meinen Kunden eine App anbieten? Die Anforderungsanalyse ist äußerst komplex und sollte darum mit der nötigen Sorgfalt durchgeführt werden. Denn nur so können die Experten eine bedarfsgerechte digitale Kommunikationsplattform entwickeln und umsetzen.

Trend 2: Mobile

Eine App anzubieten, betrachten Unternehmen heute oft als Mittel zur Imagepflege. Doch ein rein spielerisches Angebot ohne geschäftlichen Mehrwert kann nicht den gewünschten Erfolg bringen. Darum sollten Unternehmen darauf achten, dass ihre App dem Anwender einen spürbaren Nutzen bietet, dass sie benutzerfreundlich ist und dass Geschäftsprozesse auf Tablets oder Smartphones optimal abgebildet werden. Mittlerweile gibt es viele sinnvolle Apps, mit denen etwa Außendienste auf CRM- oder auf ERP-Systeme zugreifen können. Nichtsdestotrotz steckt das Trendthema Mobile noch immer in den Kinderschuhen und bietet großes Innovationspotenzial.

Trend 3: Cloud Computing

Cloud Computing ist eine besonders flexible und dynamische Möglichkeit, um die eigenen Geschäftsprozesse und den Kundenservice bedarfsgerechter zu gestalten. Der Vorteil: Daten sind jederzeit verfügbar, und Unternehmen können deshalb auf Lastspitzen flexibel reagieren. Nur wenn sich z.B. Onlineshop-Betreiber Server-Kapazitäten etwa während der Vorweihnachtsszeit oder im Zuge einer Werbekampagne hinzumieten, können sie die zu erwartenden Zugriffsspitzen auch wirklich bedienen – und so von der gestiegenen Anfrage profitieren.

Viele Unternehmen haben aber häufig Bedenken hinsichtlich der Datensicherheit. Entscheiden sie sich für einen deutschen Cloud-Anbieter, sind sie auf der sicheren Seite: hiesige Rechenzentren genügen höchsten baulichen Sicherheitsanforderungen, und auch für die Sicherheit von Geschäfts- und Kundendaten ist gesorgt. In Deutschland muss das Cloud Computing bei der Verarbeitung personenbezogener Daten dem Bundesdatenschutzgesetz entsprechen. Dennoch: Unternehmen haften selbst dafür, dass auch bei der Datenverarbeitung durch Dritte das deutsche Datenschutzrecht erfüllt wird. Darum sollte man sich die Anbieter genau anschauen, bevor man sich entscheidet.

Trend 4: Social Media

Social Media sind nach wie vor Trend. Hatten sich etliche Unternehmen bislang noch keine Profile auf Plattformen im Social Web zugelegt, erkennen sie nun, dass die sozialen Medien als Marketinginstrument durchaus hilfreich sein können. Dennoch bleibt es stets eine Einzelentscheidung, welche Kanäle zu nutzen sinnvoll ist. Experten können hier wertvolle Hilfe leisten – sowohl bei der Ermittlung des individuellen Bedarfs als auch beim Design und bei der technischen Umsetzung.

Trend 5: Full Service aus einer Hand

Besonders für mittelständische Unternehmen empfiehlt es sich, für ihre digitale Kommunikation mit einer Agentur zusammenzuarbeiten, die ein ganzheitliches Full Service-Konzept anbietet. Sich für unterschiedliche Belange einen anderen Partner zu suchen, ist deutlich ineffektiver als eine Betreuung aus einer Hand durch dieselbe Agentur. Eine Studie der Universität Magdeburg zum Thema „Warum Projektteams erfolgreicher sind als Projektgruppen“ hat ergeben, dass Projekte mit homogenen Teams nicht nur bis zu fünf Mal erfolgreicher sind, sondern auch weniger Kosten verursachen und schneller abgeschlossen werden. Von daher sollten Unternehmen auf Experten zurückgreifen, die Projekte in verschiedenen Internetbereichen – Corporate Web, Web 2.0, E-Commerce und Mobile – durchführen und umfassende digitale Kommunikationsplattformen entwickeln. Nur so lässt sich das Geschäftsmodell des Kunden optimal abbilden und unterstützen. Eine solche Agentur wickelt in der Regel alle Projektphasen selbst ab: von der bedarfsorientierten Strategieberatung und der Anforderungsanalyse über die Konzeption und die technische Umsetzung eines Projekts bis hin zum Hosting von Websites, Onlineshops und Intranets.

Die Zusammenarbeit beginnt immer mit der Beratung. In einem Workshop zur Anforderungsanalyse untersucht die Kommunikationsagentur das Geschäftsmodell, die Geschäftsprozesse und die Kundenstruktur – und erstellt auf dieser Basis ein erstes Konzept: Welche digitalen Kanäle sollte man bedienen? In der Kreativphase geht es dann darum, Zielgruppen zu untersuchen, Lösungs-Funktionalitäten zu definieren und das Oberflächen-Design festzulegen. Zudem stehen Grundsatzentscheidungen an: Welche Rolle spielt das Design bei der Entwicklung? Mit welcher Software soll die Lösung realisiert werden? Hinsichtlich der technischen Umsetzung gilt es zu klären, in welcher Reihenfolge die einzelnen Bestandteile der Kommunikationsplattform – Website, Intranet, Onlineshop, Social Media-Präsenz, App etc. – erarbeitet werden sollen. Daneben müssen Unternehmen entscheiden, ob sie ihre Lösungen im Serverbetrieb oder im Software-as-a-Service-Modell anbieten möchten.

Für die weitere Zusammenarbeit ist es wichtig, dass sich Unternehmen an den Ansprechpartner wenden können, der sie bereits während der Beratungs- und Entwicklungsphase betreut hat. Ein solcher Account Manager kennt seinen Kunden und dessen individuelle Anforderungen von Beginn an und kann ihn deshalb auch bei Fragen rund um Wartung und Support optimal betreuen. Eine Online-Plattform, auf der sowohl Account Manager als auch Kunden etwaige Probleme vermerken, sichert eine konsistente Kommunikation. Idealerweise hat eine Internetagentur auch die nötigen Kompetenzen, um ein stimmiges Onlinemarketingkonzept zu erarbeiten und umzusetzen. Verfügt die Agentur außerdem über ein eigenes Trendlabor, in dem Experten aus verschiedenen Fachabteilungen Entwicklungstendenzen in der digitalen Kommunikation aufspüren – umso besser.

Autor: Achim Reupert, Director Sales der nionex GmbH.

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