23.11.2023 – Kategorie: Logistik

Wearables – Wegbereiter für kollaborative Automatisierung

WearablesQuelle: ProGlove

Laut einer neuen Umfrage von ProGlove von Führungskräften in der Lager- und Logistikbranche setzen derzeit 56 Prozent Wearables einsetzen. Und 42 Prozent der Befragten wollen in den nächsten fünf Jahren in industrielle Wearables investieren, um ihre Lagerabläufe zu verbessern.

Die neue Studie „Das Lager in 5 Jahren“ von ProGlove zeigt, dass derzeit 56 Prozent der Führungskräfte in der Lager- und Logistikbranche Wearables nutzen, um die Effizienz im Lager zu verbessern. Die Studie des Wearable-Tech-Anbieters zeigt auch, dass 42 Prozent der Befragten sicher sind, dass sie in den nächsten fünf Jahren in industrielle Wearables investieren werden, um ihre Lagerabläufe zu verbessern. Weniger als ein Viertel der Befragten nutzt derzeit eine vollständige Automatisierung.

Für die Studie wurden mehr als 1.000 Manager, Geschäftsführer und C-Suite-Fachkräfte aus dem Lager- und Logistikbereich in den USA, Großbritannien, Deutschland, Italien, Spanien, Frankreich und den nordischen Ländern befragt. Obwohl KI in den letzten Monaten die Nachrichtenagenda dominiert hat, setzt derzeit weniger als ein Fünftel der Befragten diese Technologie in ihrem Lager ein. Es ist klar, dass Investitionen in KI im Gange sind, aber nicht in dem Maße, wie man vielleicht erwarten würde.

Mit Wearables für die Zukunft gewappnet

Die Umfrage untersuchte, wie Lager- und Logistikmanager in den nächsten fünf Jahren investieren wollen, um die Lagereffizienz weiter zu verbessern. Halb- oder teilautomatisierte Systeme wurden von 49,4 Prozent der Befragten als oberste Priorität genannt. Dicht gefolgt von KI-Technologien mit 46,9 Prozent. Wearables für die Industrie bleiben für die Befragten ein wichtiger Investitionsschwerpunkt. 42 Prozent planen die weitere Einführung von Wearables in der Industrie. Vollautomatisierung ist nur für 30,6 Prozent eine Priorität.

„Das Potenzial für die Zusammenarbeit von Mensch und Maschine ist enorm“, erklärt Stefan Lampa, Robotik-Pionier und CEO von ProGlove. „Die Zahl der Unternehmen, die auf Automatisierung setzen, wird in den kommenden Jahren zweifellos steigen. Das ist ein gewaltiges Unterfangen, das die Arbeit der Menschen stark verändern wird. Aber im Gesamtbetrieb eines Lagers gibt es viele verschiedene Anforderungen, die erfüllt werden müssen. Deshalb werden auch in den kommenden Jahren die kognitiven Stärken, die physische Beweglichkeit und die Problemlösungskompetenz der menschlichen Arbeitskraft eine wichtige Rolle spielen. Die Kombination dieser menschlichen Qualitäten mit der Leistungsfähigkeit der Automatisierungstechnik wird im nächsten Jahrzehnt ein entscheidender Erfolgsfaktor sein”.

Nutzung von halb- und vollautomatisierten Systemen

Neben dem Einsatz von Industrie Wearables wurde auch die Nutzung von teil- und vollautomatisierten Systemen untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass 34,5 Prozent der Unternehmen derzeit halb- oder teilautomatisierte Systeme einsetzen und nur 22 Prozent eine vollständige Automatisierung eingeführt haben. Stefan Lampa kommentiert: „Die Ergebnisse zeigen deutlich die wichtige Rolle von industriellen Wearables und halbautomatischen Technologien. In diesem Bereich liegt ein enormes Potenzial. Mit dem Eintritt in eine neue Ära der operativen Exzellenz werden sie zweifellos eine noch entscheidendere Rolle dabei spielen, die Zusammenarbeit zwischen Menschen und Maschinen zu erleichtern, damit diese nahtlos zusammenarbeiten können.“

Die 2014 gegründete ProGlove entwickelt innovative Wearable-Scanner-Lösungen. Sie steigern die Produktivität im Lager und an den Produktionslinien von mehr als 2.000 Industriekunden weltweit. Anwender können so die Arbeitsbedingungen und die Zufriedenheit der Mitarbeiter verbessern sowie die Scanvorgänge beschleunigen. Anwender verzeichnen mit den Lösungen Produktivitätssteigerungen von bis zu 20 Prozent und bis zu 33 Prozent weniger Fehler. (sg)

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