21.04.2021 – Kategorie: Marketing

Web-Push: Mehr Aufmerksamkeit durch personalisierte Nachrichten

Web-PushQuelle: Episerver

2021 lautet der Trend Web-Push-Nachrichten. Dabei wird das Push-Nachrichten-Prinzip mit personalisierten Inhalten kombiniert. So erreichen Händler ihre Kunden direkt am Bildschirm und stellen ihnen Nachrichten zu, während ihr Web-Browser geöffnet ist.

Gerade die Corona-Pandemie hat vielen Händlern deutlich gezeigt, wie wichtig es ist, den Dialog zum Kunden aufrechtzuerhalten. Ferner müssen sie ihn noch mehr in das Zentrum des Geschehens rücken. Letztlich werden nur diejenigen Unternehmen bei ihren Kunden punkten, die auf der Webseite oder im Shop auf deren aktuelle Bedürfnisse eingehen. Händler und Marketer müssen dementsprechend schnell agieren und ihre Kommunikation flexibel anpassen können. Die muss ressourcenschonend passieren und ohne auf die IT zu warten.

Web-Push ist daher eine verhältnismäßig einfache Ergänzung beziehungsweise Abrundung der Omnichannel-Kommunikation. Ob Top-Angebote oder personalisierte Produkt­empfehlungen – Händler profitieren von vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. Darüber hinaus sorgen sie durch die gezielte Kommuni­kation im Browser für höhere Rückkehrraten. Der Clou: Die Browser-Nutzer müssen zu diesem Zeitpunkt nicht einmal im jeweiligen Online-Shop surfen.

Händler profitieren von unkomplizierter Funktionalität

Mit Icons und Bildern sowie passend zur Zielgruppe oder individuell personalisierten Nachrichten sorgen Händler für eine extra Portion Aufmerksamkeit. Für besonders hohe Response-Raten lassen sich außerdem KI-basierende Produktempfehlungen oder Reminder ausspielen.

Die Web-Push-Funktionalität können Händler mit Hilfe von Google Firebase schnell und unkompliziert integrieren. Dabei werden alle Standardbrowser unterstützt und das auch auf mobilen Endgeräten. Die Verfahrensweise ist dabei DSGVO-konform, da jeder User im Vorfeld einwilligen muss, ob er künftig mit Web-Push-Nachrichten über Promotions, News oder zusätzliche Services informiert werden möchte.

Web-Push in der E-Commerce-Praxis

Die Einsatzmöglichkeiten im Onlinehandel sind vielfältig. Wenn sich beispielsweise Artikel im Warenkorb befinden, die Bestellung aber noch nicht abgeschlossen wurde, können Händler und Retailer Web-Push mit einem Trigger kombinieren, wie sie es bereits aus dem E-Mail-Marketing kennen. Mit einer sogenannten Triggered-Message wird dem Kunden automatisch eine Erinnerung an seinen Warenkorb gesendet. Somit kehrt dieser wieder auf die Shop-Seite zurück.

Hat ein Kunde ein Produkt angesehen, aber nicht in den Warenkorb gelegt, können Produktempfehlungen oder Gutscheine per Web-Push den Absatz zusätzlich fördern. Des Weiteren bieten individuelle Produktempfehlungen oder ein Update zum aktuellen Versandstatus und der Lieferzeit eines Artikels Kunden einen wertvollen Mehrwert. Gerade Einzelhändler und Retailer sollten Web-Push also für die Kampagnen-Planung 2021 im Auge behalten, denn hier warten zahlreiche Vorteile – für Händler und Kunden.

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Bild: Episerver

Als Product Management Director ist Marc Bohnes verantwortlich für Produkte, die sich mit Personalisierung sowie KI innerhalb der kundenzentrierten Digital Experience Platform von Episerver befassen.


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