24.11.2023 – Kategorie: Handel, eCommerce

Weihnachtseinkäufe: Wie deutsche Verbraucher 2023 einkaufen

WeihnachtseinkäufeQuelle: Offerista

Mit dem Black Friday wird die Shopping-Season 2023 eingeläutet. Besonders im Hinblick auf die Weihnachtszeit erwarten die Händler hohe Umsätze. Allerdings starten nur sechs Prozent der deutschen Verbraucher ihre Weihnachtseinkäufe am Black Friday, zeigt eine neue Studie von Offerista.

Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern wie Frankreich, Spanien oder Italien tätigen deutsche Verbraucher die wenigsten Weihnachtseinkäufe am Black Friday. Das geht aus der Studie „Weihnachtsshopping 2023: Einkaufsverhalten im europäischen Vergleich“ von Offerista hervor. Befragt wurden rund 7.900 Verbraucher in Deutschland, Österreich, Bulgarien, Ungarn, Rumänien, Italien, Frankreich und Spanien.

20 Prozent der Deutschen hat bereits angefangen, Weihnachtseinkäufe zu tätigen. 14 Prozent der Befragten gaben an, dass sie dies über den gesamten Dezember hinweg tun. Das bedeutet, dass der Zeitraum für Inspiration zum Einkauf sich nicht einheitlich auf bestimmte Wochen konzentriert. Eine permanente Sichtbarkeit ist für Händler also besonders wichtig. Außerdem beginnen zwölf Prozent der Deutschen ihren Einkauf dann, wenn die Sonderangebote für Weihnachten beginnen.

Weihnachtseinkäufe: Frühstart der deutschen Verbraucher

Fast 30 Prozent der Deutschen gaben zudem an, dass sie dieses Jahr früher mit den Weihnachtsbesorgungen anfangen. Grund dafür ist hauptsächlich die zeitliche Verteilung der Ausgaben über einen längeren Zeitraum (52 Prozent). Die steigenden Preise sowie die Inflation sind nicht nur in Deutschland (61 Prozent), sondern auch in allen anderen befragten Ländern beunruhigende Probleme, die sich stark auf das Einkaufsverhalten der Konsumenten auswirken. Inspirieren lassen sich die meisten Deutschen zum Weihnachtsfest von lokalen Geschäften. Knapp 50 Prozent gaben dies an. An zweiter Stelle stehen mit knapp 37 Prozent die Printmedien, wie Zeitschriften oder Prospekte. 27 Prozent der Befragten erklärten, dass sie sich über das Fernsehen inspirieren lassen. Gefolgt von sozialen Medien mit 21 Prozent.

32 Prozent der Verbraucher starten ihre Weihnachtseinkäufe früher als letztes Jahr. (Grafiken: ShopFully, Offerista)

Und wo informieren sich die Deutschen konkret zu passenden Angeboten und Aktionen für ihre Weihnachtseinkäufe? Knapp die Hälfte der Deutschen nutzt hierfür die Geschäfte und Websites der Händler (44 Prozent), gefolgt von Printmedien (42 Prozent), digitalen Prospekten (38 Prozent) und Newsletters (20 Prozent). Beim Shopping von Weihnachtsgeschenken ist den Deutschen das Preis-Leistungs-Verhältnis am wichtigsten (45 Prozent). Darauf folgen für die deutschen Konsumenten Sonderangebote (25 Prozent). Dies entspricht auch den Empfindungen der Konsumenten in den anderen europäischen Ländern.

Durch diese Kanäle lassen sich Verbraucher beim Einkaufen inspirieren.

Online oder vor Ort: Da kaufen die Deutschen

Die meisten der deutschen Befragten bevorzugen beim Einkauf ihrer Weihnachtsgeschenke weder online noch vor Ort im Geschäft. Stattdessen geben 62 Prozent an, dass sie die Kombination aus beidem vorziehen. Insgesamt bevorzugen viele der befragten europäischen Länder die Kombination aus Onlineshopping und dem Einkaufen vor Ort. Neben Deutschland sind dies Bulgarien (52 Prozent), Ungarn (51 Prozent), Österreich (50 Prozent) und Italien (48 Prozent). Das ausschließliche Onlineshopping kommt für die meisten Deutschen nicht infrage. Nur neun Prozent gaben Onlineshopping als bevorzugte Einkaufsart für ihre Weihnachtseinkäufe an. Auf die Frage, ob man lieber in einem stationären Geschäft einkaufen würde, wenn sich die Befragten besser über das Angebot und aktuelle Aktionen informiert fühlen würden, bejaht eine Mehrheit von 76 Prozent der deutschen Verbraucher.

Weihnachtseinkäufe
Deutsche Verbraucher planen in diesem Jahr, zwischen 100 und 400 Euro auszugeben.

Spielzeuge als Geschenke besonders beliebt

Fast die Hälfte der Befragten plant, für Weihnachten Spielzeug zu kaufen (42 Prozent), dicht gefolgt von Kleidung, Schuhen, Accessoires und Sportsachen (39 Prozent), Kosmetik & Parfums (36 Prozent) und Nahrungs- und Genussmitteln (34 Prozent). Am wenigsten beliebt sind mit knapp acht Prozent Elektrogeräte für Beauty und Wellness. Dafür planen die meisten Deutschen (35 Prozent) ein Budget von 100 bis 200 Euro für ihre Geschenke ein. 23 Prozent wollen zwischen 200 und 300 Euro für ihre Geschenke ausgeben. 17 Prozent planen mit einem Budget von mehr als 400 Euro, 13 Prozent mit 300 bis 400 Euro und zwölf Prozent wollen mit einem Budget unter 100 Euro auskommen.

63 Prozent der Verbraucher gaben an, dass das diesjährige Budget für Weihnachtseinkäufe im Vergleich zum Vorjahr gleich geblieben ist. Bevorzugt kaufen die Deutschen ihre Geschenke immer noch mit Bargeld (59 Prozent). Knapp 41 Prozent geben dagegen an, dass sie mit Kredit- oder Debitkarte zahlen würden. Die Länder Bulgarien, Rumänien, Österreich und Spanien bevorzugen ebenfalls Bargeld als Zahlungsmittel.

Weihnachtseinkäufe
Bei den europäischen Verbrauchern liegen Bekleidung sowie Nahrungs- und Genussmittel in dieser Weihnachtszeit ganz vorn.

Die Offerista Group GmbH ist Europas größtes Netzwerk für digitales Handelsmarketing und bietet länderübergreifend digitale Lösungen für Handelsunternehmen und Markenhersteller. Standortbasiertes Angebots- und Filialmarketing wird mit effektiven Cross-Channel-Lösungen umgesetzt. So können Händler und Marken gezielt ihre Zielgruppen aktivieren und binden. Hierfür kommt eine kanalübergreifende dynamische Angebotskommunikation in internationalen Premium-Umfeldern zum Einsatz, wie Microsoft Bing oder der bring! Einkaufsliste, sowie auf reichweitenstarke Werbe- und Social-Media-Kanäle. Seit 2021 gehört die Offerista Group zur Media Central Unternehmensgruppe. (sg)

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