Weihnachtsgeschäft: Deshalb sollten Onlinehändler schon jetzt mit der Vorbereitung beginnen

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Weihnachtsgeschäft: Deshalb sollten Onlinehändler schon jetzt mit der Vorbereitung beginnen

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Weihnachten im August? Ein Trend für Übereifrige? Ganz im Gegenteil. Bereits 2020 waren die Onlineeinkäufe in der Zeit vor Heiligabend um 32 Prozent im Vergleich zu 2019 gestiegen. Es gilt für Onlinehändler also, frühzeitig mit den Vorbereitungen zu beginnen.
Weihnachtseinkäufe Weihnachtsgeschäft – Deshalb sollten Onlinehändler schon jetzt mit der Vorbereitung beginnen

Quelle: Nastya.ivs/shutterstock

Es ist Sommer – doch Weihnachten naht schon. Mit der weltweiten Pandemie hat eine neue Zeitrechnung für E-Commerce-Unternehmen begonnen. Vor den Feiertagen im Jahr 2020, sah die Shoppingbranche gänzlich anders aus – kein Trubel in den Geschäften, dafür umso mehr Hektik auf den Tastaturen. Die Unternehmen mussten sich ad hoc auf den Anstieg des Traffic-Volumens und der Nachfrage nach Onlineshopping einstellen.

So stiegen die Onlineeinkäufe in der Zeit vor Heiligabend um 32 Prozent im Vergleich zu 2019 – doppelt so stark wie in den fünf Jahren zuvor. Und dies könnte in diesem Jahr ähnlich ablaufen. Um also nicht kurz vor dem Black Friday in hektische Betriebsamkeit verfallen zu müssen, gilt es für Händler, jetzt eine Strategie für das Weihnachtsgeschäft zu entwickeln und frühzeitig mit den Vorbereitungen zu beginnen.

Schaltzentrale Onlineshop

Dreh- und Angelpunkt für das E-Commerce-Geschäft ist ein stabiler Onlineshop. Hier haben sich in den vergangenen Jahren Cloud-Plattformen eine dominierende Stellung verschafft. Sie unterstützen sämtliche Kundentypen auf Basis einer einheitlichen und stets qualitativ hochwertigen IT-Architektur. Die wohl wichtigste Eigenschaft solcher Plattformen: Sie lassen sich skalieren und ermöglichen es damit Onlinehändlern, automatisch auf plötzliche Traffic-Spitzen oder saisonale Schwankungen wie das Weihnachtsgeschäft reagieren zu können. Kunden erhalten so weltweit und jederzeit einen hervorragenden Service. Hinzu kommt, dass Cloud-basierte E-Commerce-Plattformen in Sachen Sicherheit klare Vorteile gegenüber On-Premise-Infrastrukturen bieten: Security-Anforderungen in Verbindung mit Wartung, Pflege und Zugriffen übernimmt der Provider.

Vorbereitung auf das Weihnachtsgeschäft: Customer Centricity nach Maß

Unabhängig von den technischen Details steht E-Commerce-Unternehmen eine weitere wichtige Aufgabe bevor: das Verhalten von Kunden analysieren. Wer sind meine Kunden? Welche Weihnachtsgeschenke interessieren wen? Was sind Kunden bereit zu zahlen? Die Antworten auf diese und andere Fragen liegen in den Daten und deren Analyse. Sie spielen bei der Personalisierung die entscheidende Rolle schlechthin. Denn je mehr Händler über ihre Kundschaft wissen, desto granularer können sie ihre Produkte oder Inhalte teilen und Produkte an Bedürfnisse und Interessen anpassen. Anders ausgedrückt: Customer Centricity per Gießkanne funktioniert nicht. Doch selbst modernste Personalisierung-Tools auf Basis künstlicher Intelligenz brauchen Daten, um bestmögliche Ergebnisse erzielen zu können.

Sind die technischen Voraussetzungen und Fragen des Kundenverhaltens geklärt, gilt es, die Infrastruktur zu testen. Das Wording von Betreffzeilen, die Versandzeiten von Newslettern und sogar die Versandtage wirken sich direkt auf den Umsatz aus. So versenden erfahrungsgemäß beispielsweise 17 Prozent der Unternehmen vorzugsweise am Donnerstag. Der Samstag ist zwar mit lediglich neun Prozent unpopulär, allerdings sind an diesem Tag die durchschnittlichen Klickraten am höchsten. Und das sind nur die Stellschrauben, die im E-Mail-Kanal für höhere Conversions genutzt werden können. Auch bei der Optimierung der Landing Page sowie den weiteren Kanälen im eigenen Marketing-Mix sollte experimentiert werden.

Na-kd: So geht E-Commerce zum Weihnachtsgeschäft

Wie erfolgreiches Onlinemarketing funktionieren kann, zeigt Na-kd, eine Onlinemarke mit neuesten Trends in Mode und Accessories und eines der 20 am schnellsten wachsenden Unternehmen Europas. Bereits 2019 konnte der Fashion-Spezialist während der Black-Friday-Woche 25 Millionen US-Dollar Umsatz erzielen. Im Jahr 2020 registrierte Na-kd 1,7 Millionen Besuche am Black Friday und 5,4 Bestellungen pro Sekunde.

Im modernen Handel geht es darum, Angebote und Inhalte mit Hilfe von Daten schnell an ein neues Kundenverhalten und Trends anzupassen. Na-kd brauchte deshalb Page Speed, Performance und eine solide Basis für seine Website, um mit den Wünschen der Kunden – vor allem während Peaks wie Black Friday oder dem Weihnachtsgeschäft – Schritt zu halten und sich von der Konkurrenz abzuheben.

Möglich ist das heute, weil frühzeitig in eine höchst skalierbare E-Commerce-Lösung investiert wurde. Sie erfüllt die individuellen Bedürfnisse von Kunden und wird der enormen Anfrage auch in Spitzenzeiten gerecht. Mit Hilfe der Commerce-Plattform von Optimizely und dem E-Commerce-Framework Storefront Nitro von Avensia war Na-kd in der Lage, seinen Kunden rasend schnelle Ladezeiten und eine selbst auf Mobiltelefonen hervorragende Performance zu gewährleisten.

Marketing-Kampagnen auf Instagram für die nötige Aufmerksamkeit

Mit drei Millionen Followern auf Instagram und einem starken Fokus auf Influencer-Marketing und Kollektionen von Influencern ist darüber hinaus eine zuverlässige Einbindung sozialer Medien und anderer wichtiger Marketingkanäle problemlos möglich. Auch kann Na-kd heute unkompliziert neue Features und Funktionen testen und hinzufügen, um innovativ zu bleiben und Kunden neue und inspirierende Kundenerfahrungen zu bieten. Für Na-kd kann Weihnachten 2021 kommen.

In drei Schritten zum perfekten Onlineauftritt während dem Weihnachtsgeschäft

  1. Stellen Sie Ihre Kunden in den Mittelpunkt: Newsletter sind vor allem in der Vorweihnachtszeit ein ideales Kundenbindungsinstrument. Sie dienen vielen Kunden dazu, Bekanntschaft mit Ihrer Onlinepräsenz zu schließen und sich zu orientieren. In diesem Zusammenhang empfiehlt es sich, veraltete Informationen zu aktualisieren, um in der heißen Zeit auf valide Kundendaten zugreifen zu können. Dazu eignen sich Reaktiverungskampagnen, um inaktive, aber möglicherweise weiterhin interessierte Empfänger neu begeistern.
  2. Implementieren Sie kreative Content-Strategien: Setzen Sie einen Kalender auf und planen Sie, wann welche Inhalte über welche Kanäle gespielt werden sollen. So erhalten Sie einen guten Überblick darüber, ob Kunden ausreichend oder gar zu viele Informationen erhalten. Je nach Datenlage können Sie sogar definieren, ob Kunden, die nur selten mit Ihnen interagieren, weniger häufig aber sehr gezielte Informationen erhalten und Sie Ihren Super-Fans regelmäßig breitgefächertere Inspiration zukommen lassen.
  3. Nutzen Sie Automatisierungstechnologien: Sporadische Kampagnen zu bestimmten Zeiten wie Weihnachten lassen sich perfekt mit Marketing-Automation planen. Schließlich ermöglichen es die jährlich feststehenden Feiertage gut dazu, definierbare Versandintervalle zu definieren.

Generell geht es natürlich das ganze Jahr um ein angenehmes Einkaufserlebnis. Doch besonders zur umsatzstärksten Zeit des Jahres sollten Onlinehändler nichts dem Zufall überlassen. Der Vorteil von vorausschauenden Vorbereitungen ist, dass die Feiertage nur ein paar Wochen dauern. Somit sind auch mit begrenzten Ressourcen stetige Experimente und Anpassungen möglich. So können Marketer die meiste Zeit des Jahres nutzen, um einige Strategien zu testen, bevor sie während der Feiertage aufs Ganze gehen.

Lesen Sie auch: WhatsApp-Marketing – Aktuelle Angebote in Echtzeit direkt aufs Smartphone.

Weihnachtsgeschäft, Marc Bohnes
Bild: Optimizely

Der Autor: Marc Bohnes ist Product Management Director bei Optimizely.

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