Weihnachtstipps für Onlinehändler: Last-Minute Shopper nicht vergessen

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Die Weihnachtszeit ist für viele Händler die wichtigste Periode des Jahres: kein Wunder, denn viele Händler erwirtschaften 20 bis 40 Prozent ihres gesamten Jahresumsatzes in dieser Zeit. Auch in diesem Jahr verheißen die Prognosen Gutes: Laut Ernst & Young werden die Deutschen 18 Prozent mehr für Geschenke ausgeben als im Vorjahr und dabei immerhin 25 Prozent der Weihnachtseinkäufe über digitale Kanäle erledigen.
weihnachtsbaum

Die Weihnachtszeit ist für viele Händler die wichtigste Periode des Jahres: kein Wunder, denn viele Händler erwirtschaften 20 bis 40 Prozent ihres gesamten Jahresumsatzes in dieser Zeit. Auch in diesem Jahr verheißen die Prognosen Gutes:  Laut  Ernst & Young werden die Deutschen 18 Prozent mehr für Geschenke ausgeben als im Vorjahr und dabei immerhin 25 Prozent der Weihnachtseinkäufe über digitale Kanäle erledigen.

Ähnlich positiv sieht es im europäischen Ausland aus. Besonders interessant ist dabei die Tatsache, dass immer mehr europäische Verbraucher Interesse an Geschenken aus dem Ausland haben. Bereits 3 von 10 Online-Shoppern haben im letzten Jahr ihre Weihnachtseinkäufe auf internationalen Webseiten erledigt – Tendenz steigend. Die Weihnachtszeit wird also immer wichtiger im internationalen Cross-Border E-Commerce.

Wer vom Weihnachtsgeschäft im Ausland profitieren will, muss allerdings einiges beachten

1. Weihnachtszeit ist nicht gleich Weihnachtszeit

International sieht der Shopping-Kalender oft anders aus als hierzulande. Wer das in die Jahresplanung berücksichtigt und gezielte Marketingkampagnen umsetzt, kann auf ein dickes Umsatzplus hoffen:

  • „Singles Day“: Der weltweit größte E-Commerce Shoppingtag findet am 11. November in China statt. E-Commerce-Riese Alibaba generiert dort regelmäßig Spitzenumsätze und hat in diesem Jahr wieder alle Rekorde gebrochen: Innerhalb von 24 Stunden hat der Konzern einen Umsatz von über 14 Milliarden US-Dollar über seine Online-Plattformen erwirtschaftet, 60 Prozent mehr wie im Vorjahr.
  • „Black Friday“ und  „Cyber Monday“: Die aus den USA stammenden, internationalen Shoppingtage  fallen dieses Jahr auf den 27. und 30. November und sind mittlerweile auch feste Termine in den Kalendern von immer mehr Europäern. In Großbritannien und Frankreich wächst der E-Commerce-Umsatz am Cyber Monday deutlich stärker als im Jahresdurchschnitt – eine Chance auch für deutsche Onlinehändler. Am „Black Friday“ 2014 waren insgesamt 90 Millionen Amerikaner online einkaufen und haben innerhalb von 24 Stunden für einen Umsatz von 1,5 Milliarden US-Dollar gesorgt. 

2. Mit Marktplätzen und Black Friday Portalen Umsätze zu befeuern

  • Ebay, Amazon & Co.:  Die großen Marktplätze sorgen für einen leichten Einstieg ins internationale Weihnachtsgeschäft. Zum einen sind Black Friday und Cyber Monday auf Ebay und Amazon weltweite Aktionstage, die speziell beworben werden. Zum anderen hat eine aktuelle Studie von Forrester Consulting gezeigt, dass der Großteil der Verbraucher, die in ausländischen Webshops einkaufen (immerhin 83 Prozent der weltweiten Online-Shopper), die globalen und bekannten Marktplätze bevorzugen. Ein zusätzlicher Vorteil: Marktplätze sind auch perfekt geeignet, um erstmals Cross-Border Aktivitäten zu testen. Händler erreichen schnell und einfach potentielle Kunden weltweit mit minimalem Aufwand und niedrigen Kosten.
  • Black Friday-Portale: Mehr Sichtbarkeit verschaffen Portale wie www.blackfridayfrance.fr in Frankreich oder Blackfridaysale.de und Black-Friday.de in Deutschland.

3. Last-Minute Shopper nicht vergessen

  • Last-Minute-Shopping ist ein globales Phänomen. Deshalb empfiehlt es sich Express-Lieferungen anzubieten, eine Option, die immerhin 63 Prozent der Online-Shopper vom Händler erwarten.
  • Händler sollten sich auch über die bevorzugten Lieferoptionen in dem jeweiligen Land informieren, da diese von Land zu Land variieren können. MetaPack hat kürzlich herausgefunden, dass 55 Prozent der Briten und 56 Prozent der Franzosen die kostenfreie Lieferung als wichtigsten Faktor angeben, bei den deutschen Online-Shoppern sind das allerdings nur 41 Prozent. Für deutsche Online-Shopper ist wiederum die Schnelligkeit der Lieferung wichtiger (27 Prozent) als für Briten (22 Prozent) und Franzosen (18 Prozent).
  • Online-Händler, die die Besonderheiten des Zielmarktes fest im Blick haben, werden von der Internationalisierung von E-Commerce Shoppingtagen in Zukunft besonders profitieren können. Mit der richtigen Strategie und einer effektiven Feed-Management-Lösung steht einem erfolgreichen Cross-Border-Selling nichts mehr im Wege.

Autor: Mickael Froger (im Bild), CEO und Mitbegründer von Lengow

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