Werbezeiten bei TV-Networks werden billiger

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Fernsehstationen in den USA setzen ihre Preise für Werbezeiten deutlich herab. Im Vergleich zum Vorjahr bekommen die Werbetreibenden in der im Herbst startenden neuen Saison weitaus günstigere Tarife.

Wie das Wall Street Journal berichtet, bedeutet dies für die Sender, die ohnehin schon unter der Wirtschaftskrise leiden, zusätzlichen Druck. Die Preissenkungen sind das Resultat der alljährlichen Verhandlungen zwischen den TV-Stationen und den Werbetreibenden, die bereits im Mai begonnen hatten. In diesem Jahr verliefen die Gespräche besonders zäh, letztlich haben nun jedoch alle vier groß;en Networks – CBS, NBC, ABC und FOX – ihre Werberaten zumindest teilweise gesenkt.

Dass die Werbeeinnahmen in der neuen Saison zurückgehen werden, hatten die Sender schon zu Beginn der sogenannten Upfront Season Anfang Mai befürchtet. Niedrigere Werbepreisen bedeuten nun einen herben Schlag für die Fernsehsender, da die Buchungen insgesamt rückläufig sind und vor allem Aufträge aus der Automobilindustrie – einer der größ;ten Kunden für TV-Werbung – stark zurück gegangen sind. Noch laufen diverse Verhandlungen zwischen Networks und Werbekunden. Sollten es bei den gesenkten Preisen bleiben, so wäre es das erste Mal seit dem Jahr 2001, dass alle vier groß;en TV-Stationen weitreichenden Reduzierungen im Vergleich zur vorhergehenden Saison zustimmen.

„Auch der deutsche TV-Werbemarkt ist mit Problemen konfrontiert und – wie alle anderen Bereiche auch – von der Krise betroffen“, so Volker Nickel, Sprecher des Zentralverbandes der deutschen Werbewirtschaft (ZAW). Generell habe das Fernsehen in Deutschland aber eine andere Qualität und sei durch sehr viel mehr Free-TV-Sender gekennzeichnet als die US-TV-Landschaft. In den Vereinigten Staaten verkaufen die Sender etwa drei Viertel ihrer Werbung im Voraus für die anstehende Saison, in Deutschland verlaufen die Planungszeiten heute etwas kürzer und flexibler.

Info: www.zaw.de und www.pressetext.de

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