Who the fuck is “Responsive Design”?

Dass ein großer Teil des täglichen Surfvolumens mittlerweile über Mobilgeräte kommt, ist längst kein Geheimnis mehr. Je kleiner das Display, desto besser muss die Website für Mobilgeräte optimiert sein. Nur so kann dem Nutzer ein angenehmer Besuch einer Website oder eines Onlineshops gewährleistet werden. Da als Einstieg in eine Browsersession häufig nicht die Eingabe einer URL steht, sondern das gesuchte in die Suchmaschine „Google“ eingegeben wird, war es höchste Zeit, dass Google dem Nutzen einer mobiloptimierten Website in Bezug auf die Priorisierung unter den Rankingfaktoren ein größeres Gewicht gibt. Google möchte jedem Nutzer ein angenehmes Surferlebnis bieten und dazu gehört eben auch die Anpassung der Websiteversion an das jeweilige Endgerät.

Seit dem 21.05.2015 ist es nun soweit: Websites und Onlineshops, die es verschlafen haben, ihre Website auf das sogenannte „Responsive Design“ (mobiloptimiertes Design) umzustellen, wurden von Google hart abgestraft. Sie sind zwar nicht gänzlich aus den Suchergebnissen verschwunden, werden allerdings gegenüber mobiloptimierten Seiten schlechter bewertet und weit dahinter angezeigt.

Während diese Umstellung für den Nutzer keine Nachteile bringt, ist die Gefahr für den Mittelstand groß. Nicht in jeder Firma existieren ausreichend Budget oder Know-How, um eine perfekt mobiloptimierte Seite an den Start zu bringen. Wie kann also ein Onlinehändler dafür sorgen, dass er trotz einer Google Abstrafung keinen Umsatzeinbruch erwarten muss und wie schafft er es wieder hoch in die Suchergebnisse?

Eine Lösung des Problems finden Marketer in den Ressourcen des Unternehmens: Wer einige Jahre bei Google gut dagestanden hat, verfügt über eine breite Basis an Bestandskunden.  Diese sind mit der Marke des Shops vertraut und haben im besten Fall bereits positive Erfahrungen gemacht. Somit sind sie es, die dabei helfen können, einen spontanen Abfall des Umsatzes zu verhindern.  Wenn Sie es richtig gemacht haben, haben Sie bereits beim Kauf ein sogenanntes „Double Opt-In“, also eine Berechtigung eingeholt, die Kunden per E-Mail zu kontaktieren. Diese sollten Sie spätestens jetzt nutzen.

Wählen Sie statt einer Newsletter Software eine professionelle E-Mail Marketing Software, welche Ihnen dabei hilft, den Kunden wirklich relevante Inhalte zukommen zu lassen. Wenn Ihr Shop über eine „Recommendation Engine“  (Kunden die Produkt a kauften, interessieren sich auch für Produkt b), können Sie diese Inhalte in Ihre professionelle E-Mail Marketing Software einspielen und auf dieser Basis hoch relevante Mailings an Ihre Kunden schicken. Daneben können Sie durch intelligente Selektion dafür sorgen, dass der Kunde, der ansonsten „googlen“ würde, kurz bevor ihm sein Bedarf auffällt, per E-Mail an seinen Bedarf erinnert wird und diesen bei Ihnen deckt.

Wenn Sie gänzlich inaktive Kunden haben (Seit 3 Monaten nicht gekauft, seit 2 Monaten keine E-Mail gelesen…) Können Sie dies durch Rabatte zurückholen. Hier lohnt es sich, mit den Kosten für einen Kunden per „SEA“(Search Engine Advertising) zu vergleichen. Wenn Sie einen ähnlichen Preis in einen Rabatt für Bestandskunden umrechnen, können Sie einen großen Teil Ihrer inaktiven Kunden reaktivieren. Damit diese Rabatte allerdings wahrgenommen werden, muss hiervon bereits in der Betreffzeile Ihrer E-Mail die Rede sein. Ansonsten wird ein inaktiver Kunde auch bei einem Top Angebot nicht reaktiviert. Da auch E-Mails im Jahre 2015 überwiegend auf Mobilgeräten gelesen werden, sollten diese bitte auch mobiloptimiert erstellt werden.

Solche Transaktionsmailings sind mit der richtigen Software in kürzester Zeit eingerichtet und binden Ihre Kunden langfristig an Ihren Shop. Auf diese Weise können Sie den Umsatz, den Sie ansonsten durch Neukunden generiert hätten, mit Ihren Bestandskunden ausgleichen.

Die Google Suche ist und bleibt kundenseitig allerdings ein wichtiges Rechercheinstrument und wer Neukunden für sein Geschäft benötigt, wird langfristig keine andere Wahl haben als sich wieder darum zu kümmern, im Google Ranking zu steigen. Webseiten und Shops, die ein gutes Ranking benötigen, sollten neben dem Responsive Design auch mit passenden und für den Kunden relevanten Inhalten gefüllt sein. Wichtig ist, dass die Inhalte dem potentiellen Kunden einen Mehrwert bieten sowie zum Thema der Seite bzw. des Shops passen.

Auch die Bereiche Social Media und Brandbuilding spielen mittlerweile eine Rolle bei Google und könnten schon vom nächsten Update der größten Suchmaschine der Welt betroffen sein.  Wer diese Bereiche bereits jetzt optimiert, entgeht dem Risiko einer erneuten Abstrafung.

Wer über eine angemessene Reichweite bei Social Media Portalen wie Facebook oder Instagram verfügt, wird auch in Zukunft immer mehr Beachtung von Google bekommen. Hierbei ist es sehr wichtig, dass die „Likes“ oder „Follower“ nicht unseriös gekauft wurden sondern es sich um echte „Fans“ handelt, die mit der Seite bzw. dem Shop interagieren.

Diese Interdisziplinarität in der Suchmaschinenoptimierung führt zwangsläufig dazu, dass sich „SEO“-Agenturen neu aufstellen müssen. Neben dem Optimieren von Texten und Backlinks kommen nun Programmier- sowie Social Media Aufgaben hinzu.

Die junge eCommerce Agentur www.ecommerce-trend.de aus München geht hier mit einem guten Beispiel voran. Das Unternehmen besteht aus einem jungen Team, das sich auf die Erstellung von professionellen Magento Online Shops sowie WordPress Webseiten und allem was dazu gehört (wie Social Media Marketing, Responsive Design, Affiliate Marketing, Optimierungen etc.) spezialisiert hat. „Wir legen bei allen Projekten einen besonderen Wert auf einen sauberen Google konformen Aufbau, beste Nutzerfreundlichkeit sowie Responsive Design und bieten Social Media Marketing aus einer Hand an.“ So Florian Reichel, einer der Geschäftsführer.

Zusammenfassend bleibt folgendes festzustellen: Wer nicht rechtzeitig an Responsive Design gedacht hat, sollte spätestens jetzt handeln. Ein Mix aus Bestandskundenreaktivierung und einer Neuausrichtung der Suchmaschinenoptimierung sollte dazu führen, dass die Umsätze rasch wieder steigen.

Autoren:  Yannik Kottusch (im Bild) (Bachelor of Science Betriebswirtschaftslehre) ist seit über zwei Jahren auf dem Terrain des E-Mail-Marketing heimisch. Nachdem er zunächst generelle Online-Marketing-Erfahrungen bei Hubert Burda Media, dem Holtzbrinck Verlag sowie RedEye gesammelt hat, ist er nun als Business Development Manager für Copernica Deutschland tätig. In dieser Position sorgt er für die Etablierung der Copernica-Marketing-Software auf dem deutschen Markt.

Florian Reichel ist einer der Geschäftsführer der eCommerce Agentur www.ecommerce-trend.de aus München. Das Unternehmen besteht aus einem jungen Team, das sich auf die Erstellung von professionellen Magento Online Shops sowie WordPress Webseiten und allem was dazu gehört (wie Social Media Marketing, Responsive Design, Affiliate Marketing, Optimierungen usw.) spezialisiert hat. Bei allen Projekten legen sie besonderen Wert auf einen sauberen Google konformen Aufbau, beste Nutzerfreundlichkeit sowie Responsive Design, perfekt für mobile Geräte abgestimmte Seiten.

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