Wie der CEO von Conrad Kunden mit Machine Learning glücklich machen will

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KI-Technologien wie Machine Learning verbessern die Prozesse und optimieren die Arbeitsabläufe bei Conrad Electronic. Ralf Bühler, CEO von Conrad, erläutert in einem Kommentar, wie das Handelsunternehmen dadurch in der Lage ist, den Kunden einen noch besseren Service zu bieten.
Machine Learning

Quelle: Elnur/shutterstock

Machine Learning, auf Deutsch „Maschinelles Lernen“ – ein Begriff, der uns im Alltag oft begegnet, ohne dass wir es wirklich merken. Doch was genau verbirgt sich dahinter und wie nutzen wir bei Conrad diese Technologie, um für das Unternehmen und vor allem für unsere Kunden einen echten Mehrwert zu schaffen?

Maschinelles Lernen ist ein Teilgebiet der künstlichen Intelligenz (KI), auch als „Artificial Intelligence“ bekannt. KI gilt als Oberbegriff für viele Techniken, die alle dasselbe Ziel haben: einer Maschine humanes Verhalten beizubringen. Dies erfolgt auf der Grundlage bestimmter Algorithmen, die wiederum mittels der Methodik Maschinelles Lernen (ML) trainiert werden.

Machine Learning ist also ein Teilbereich der künstlichen Intelligenz, der sich mit dem selbstständigen Erschließen von Zusammenhängen auf Basis von Beispieldaten beschäftigt. Einfach ausgedrückt: Algorithmen werden trainiert, selbstständig neue Zusammenhänge zu entdecken und somit eigenständig Lösungen für neue und ungelöste Probleme zu finden.

Mit Machine Learning Prozesse verbessern

In unserem Unternehmen kommt dieses Verfahren immer öfter zum Einsatz, vor allem wenn es darum geht, viele manuelle und komplexe Arbeitsschritte durchzuführen. Das ist etwa im Rahmen der Prozessverbesserung der Fall: Die selbstlernenden Algorithmen sind in der Lage, E-Mails zu verstehen und sie an den jeweils Zuständigen weiterzuleiten, immer noch existierende FAX-Bestellungen ins System einzubuchen oder etwa Betrugsversuche im Onlineshop zu identifizieren.

Ein jüngst von uns entwickelter Algorithmus kann sogar berechnen, ob ein Produkt als professionell wahrgenommen wird oder nicht. Dazu nutzt er bestimmte Einflussfaktoren, die einen Artikel für einen professionellen Anwendungsbereich geeignet erscheinen lassen. Erste Ergebnisse zeigen zum Beispiel, dass ein langer und mit vielen Attributen geschriebener Informationstext einen Artikel eher professionell wirken lässt. Auch für die automatische Bestimmung von Alternativprodukten, wenn gewünschte Waren nicht mehr vorrätig sind, nutzen wir Machine Learning.

Das funktioniert folgendermaßen: Zunächst gleicht das System sämtliche Daten des ursprünglich gewünschten Produktes mit den Daten möglicher Alternativen ab. Stimmt ein gewisses Set an Merkmalen zweier Produkte überein, schlägt der Algorithmus das Alternativprodukt vor. Wird es akzeptiert, lernt der Algorithmus, das Produkt beim nächsten Mal erneut vorzuschlagen. Kauft die Kundin die Alternative nicht, wird das System dieses Produkt in diesem Zusammenhang nicht mehr als Angebot auswählen. Durch wiederholtes Austesten und Variieren werden die auf Erfahrung basierenden Verbindungen gestärkt oder geschwächt und der Algorithmus lernt ständig dazu.

Conrad – Vorreiter der Digitalisierung

Als Vorreiter der Digitalisierung entwickeln wir uns so ständig weiter, um uns zukunftssicher aufzustellen. Maschinelles Lernen hilft uns dabei, komplexe riesige Datenmengen in Echtzeit zu verarbeiten und richtig miteinander in Bezug zu setzen. So können wir unserem Anspruch, bei allem was wir tun, den Kunden also den Menschen im Fokus zu haben, noch besser gerecht werden. KI-Technologien wie Machine Learning ermöglichen es uns, das Verhalten unserer Kunden bestmöglich zu verstehen und ihnen passgenaue Angebote machen zu können. Und genau das ist unser Omnichannel Access Ansatz: Das richtige Produkt, über den richtigen Kanal, zur richtigen Zeit. (sg)

Conrad Electronic Bühler
Ralf Bühler ist Vorsitzender der Geschäftsführung bei der Conrad Electronic SE. (Bild: Conrad Electronic)

Lesen Sie auch: Conrad arbeitet mit Business Intelligence und Analytics Plattform, um Seller zu unterstützen

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