Wie eine Omni-Channel-Strategie am Black Friday den Umsatz ankurbelt

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Black Friday und Cyber Monday erfreuen sich großer Beliebtheit bei Shoppern. Will der Einzelhandel das meiste aus diesen beiden Tagen rausholen, muss er eine passende Omni-Channel-Strategie entwickeln. Marktplatzlösungsanbieter Mirakl sagt, worauf es ankommt.
Black Friday

Black Friday und Cyber Monday erfreuen sich großer Beliebtheit bei Shoppern. Will der Einzelhandel das meiste aus diesen beiden Tagen rausholen, muss er eine passende Omni-Channel-Strategie entwickeln. Marktplatzlösungsanbieter Mirakl sagt, worauf es ankommt. 

Die beiden Aktionstage Black Friday und Cyber Monday, an denen Händler ihre Kunden rund um die Uhr mit Aktionen und Sonderrabatten locken, sind zu bedeutenden Umsatztreibern avanciert – allerdings nicht für alle: die großen Händler mit ihren angeschlossenen Online-Shops profitieren erheblich, während der klassische Einzelhandel vergleichsweise magere Umsätze erzielt.

Zauberwort Omnichannel

Doch auch der Einzelhandel kann sich ein größeres Stück vom Kuchen rund um Black Friday und Cyber Monday sichern – und darüber hinaus. Das Zauberwort heißt Omni-Channel, das unterschiedliche Absatzkanäle eng miteinander verzahnt, hochwertige Synergien schafft und das Umsatzpotenzial erheblich steigert. Die Omni-Channel-Strategie umfasst den stationären Laden, einen Webshop und die Teilnahme an einem oder mehreren Online-Marktplätzen. Erst diese Kombination sorgt für eine große Sichtbarkeit am Markt, für flexible Einkaufsmöglichkeiten und in der Folge für ein einzigartiges Kundenerlebnis. Das wiederum führt zu einer höheren Kundenloyalität.

Synergieeffekte zwischen physikalischem und Online-Auftritt

Wichtige Synergieeffekte zwischen physikalischem und Online-Auftritt sind Services wie „Click and Collect“ oder „Buy Online, Exchange and Return In-Store“. Bei „Click and Collect“ können Kunden ihre Produkte online kaufen und im Laden abholen. „Buy Online, Exchange and Return In-Store“ erlaubt Kunden, online einzukaufen, den Rückversand oder den Aus- und Umtausch aber direkt im Laden abzuwickeln. Damit steigern Händler nicht nur das Kundenaufkommen im Laden und die damit verbundenen Beratungsgespräche, sie setzen sich gleichzeitig vom Wettbewerb ab, zumal von sogenannten Pure-Play-Händlern, die sich ausschließlich auf den Onlineverkauf konzentrieren.

Für eine große Sichtbarkeit sorgen

Um den Großen Paroli zu bieten, müssen Händler aber vor allem für eine große Sichtbarkeit sorgen. Dafür reicht der Betrieb eines eigenen Webshops meist nicht aus: die Teilnahme an einem oder mehreren Online-Marktplätzen spielt deshalb eine zentrale Rolle bei jeder Omni-Channel-Strategie, vor allem bei Aktionstagen wie Black Friday und Cyber Monday.

Die Vorteile eines Online-Marktplatzes sind, genau wie bei einem klassischen Marktplatz, vielfältig: die vielen Händler mit ihren zahlreichen Produkten ziehen große Käufermassen an; Kunden können davon ausgehen, dass ihre favorisierten Produkte verfügbar und schnell lieferbar sind. Sie sind außerdem in der Lage, Preise einfach per Knopfdruck zu vergleichen. Für Händler ist die Teilnahme an einem Online-Marktplatz ohne großen Aufwand möglich und zudem völlig risikolos.

„Mit einer Omni-Channel-Strategie hat der kleinere Einzelhandel einen Trumpf in der Hand, dem auch große Händler, zumal reine Online-Händler, nur wenig entgegenzusetzen haben“, erklärt Rabie el Hassani, Director of Sales Central und Eastern Europe bei Mirakl in München. „Das Kundenerlebnis steigt, und so auch das Umsatzpotenzial: was will ein Händler mehr?“

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